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Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 04.05.2012
Haupttagesordnungspunkt der heutigen Sitzung war die Beratung bzw.
Verabschiedung des gemeindlichen Haushaltes 2012. Bürgermeister Wolfgang
Seitz führte hierzu folgendes aus:
„Ich weise gleich zu Beginn darauf hin, dass meine Ausführungen in
diesem Jahr relativ kurz gehalten sind, da ja ursprünglich Informationen
in Sachen „Windenergie“ durch den Betreiber anstanden, was
eine gewisse Zeit in Anspruch genommen hätte, dieser Termin wurde jedoch
kurzfristig abgesagt.
Außerdem haben wir im Anschluss einige Punkte in nichtöffentlicher
Sitzung zu beraten, sodass ich mich in meiner Rede auf einige Eckpunkte
beschränke.
Wie bereits in den letzten Jahren gehandhabt, wurde der Haushalt für das
laufende Jahr mit meinen Stellvertretern und der Verwaltung
vorbesprochen und auch bereits in der Gr-Sitzung Anfang März
nichtöffentlich beraten bzw. die Grundlagen hierfür behandelt.
Die finanziellen Rahmenbedingungen für das laufende Jahr 2012 stehen
somit fest und ich bedanke mich vorab bei unserem
Geschäftsstellenleiter, Hrn. Thomas Hofmann, für die
Erstellung der Vorlage.
Neben den vorhandenen gemeindlichen Statistiken ist zunächst anzumerken,
dass der HH der Gemeinde Neunkirchen in diesem Jahr besonders vom
begonnenen Bau Feuerwehrhaus Umpfenbach, Verkabelungsmaßnahmen durch die
E-ON im Ortsteil Neunkirchen, dem Ausbau des DSL-Netzes und der Anlegung
von Urnenerdgräbern geprägt ist.
Die Ansätze bzw. Zahlen im Einzelnen spare ich mir im Detail zu
erwähnen, sie sind im Vorbericht des Haushaltes aufgelistet, der mit der
Einladung zur heutigen Sitzung allen Gemeinderäten zugestellt wurde.
Der Kämmerer wird im Anschluss nochmals auf einzelne Ansätze eingehen.
Insgesamt schließt der Haushalt 2012 in den Einnahmen und Ausgaben im
Ver-waltungshaushalt mit 1.780.700,- € und im Vermögenshaushalt mit
507.850,- €, das Gesamtvolumen beträgt somit 2.288.320,- €.
Mehr- und Minder-Einnahmen bzw. –ausgaben sind detailliert angegeben und
führen im Verwaltungshaushalt zu erfreulich mehr freien Mitteln in Höhe
von 75.400,- €. Trotz einem Einnahmerest in Höhe von insgesamt
130.000011 € aus 2011 errechnet sich momentan eine Kreditaufnahme von
42.045,- €, die, so meine persönliche Meinung, hoffentlich nicht
komplett in Anspruch genommen werden muss, entspr. Entwicklungen sind
aber abzuwarten …
Nun, wie gesagt, ein paar Worte zu den größeren Maßnahmen in diesem
Jahr:
1. Feuerwehrhaus Umpfenbach:
Mit dem Bau wurde im vergangenen Jahr begonnen, Die Bausumme hat der GR
mit 300.000,- € zzgl. Baunebenkosten festgelegt. Zum heutigen Tag
betragen hier die Ausgaben 250.817,- €, incl. Architektenhonorar. Dem
stehen z.Zt. Einnahmen in Höhe von 91.500,- € gegenüber (Abschlag
Zuschuss Regierung, Spende GP Joule, Kostenbeteiligung FFW, Spende Raiba
Eichenbühl). Hoffen wir also, dass der Kostenrahmen eingehalten
und der Ansatz im Haushalt in Höhe von 96.000,- € nicht überschritten
wird.
2. Verkabelungsarbeiten E-on Bayern:
Im letzten Jahr wurde der erste BA der Verkabelung im Altort Neunkirchen
abgeschlossen, der zweite BA war für 2012 vorgesehen bzw. zugesagt.
Nachdem jedoch immer mehr Photovoltaikanlagen errichtet und die E-ON den
erzeugten Strom bis zu einer gewissen Menge einspeisen muss, forciert
diese z. Zt. die Verstärkung bestehender Leitungsnetze. Wann nun
letztendlich der zweite BA zur Ausführung kommt, kann zum jetzigen
Zeitpunkt nicht gesagt werden. Im HH 2012 sind jedoch hierfür keine
Mittel bereitgestellt, da erst frühestens 2013 eine erste Ratenzahlung
fällig wird. Lediglich für kleinere Verkabelungsmaßnahmen ist ein Ansatz
in Höhe von ca. 22.000,- € vorgesehen.
3. DSL-Versorgung:
Erfreulicherweise begann in diesem Jahr vertragsgemäß die Verlegung der
notwendigen Kabel. Der HH sieht hier Einnahmen in Höhe von 100,000,- €
(Zuschuss Regierung) vor, der Investitionsanteil der Gemeinde
beträgt dennoch 176.000,- €, ein „großer Brocken“ für unsere Gemeinde,
der aber mit Sicherheit in die Entwicklung und Verbesserung der
Infrastruktur gut angelegt ist.
4. Friedhöfe – Anlegung von Urnengräbern:
Für die Anlegung der ersten Urnenerdgräber, als erstes vorgesehen im
OT Neunkirchen, sieht der HH einen Betrag in Höhe von 5.000,- € vor.
Enthalten ist hierin auch die Ausbesserung der Treppe an der
Aussegnungshalle im OT Richelbach. Letzteres soll nach Angebotsvorlage
nach Möglichkeit wieder z.T. in Eigenleistung erfolgen, sodass auch hier
die Kosten gering gehalten werden können. Darüber hinaus weise ich heute
schon darauf hin, dass nach Anlegung der Urnengräber die
Friedhofsgebührensatzung entsprechend überarbeitet und die Gebühren für
die neuen Grabstätten festzusetzen sind.
5. Regenerative Energien:
Hier bin ich der Meinung, dass wir unsere „Hausaufgaben“ gemacht
haben: Neben dem Solarpark in Richelbach, der unseren Haushalt bisher
nicht belastete, - sondern im Gegenteil - hoffentlich bald zu den
in Aussicht gestellten Gewerbesteuereinnahmen führt, haben wir auf drei
gemeindlichen Gebäuden Foto-voltaikanlagen installiert
(Gemeinschaftshaus Richelbach bzw. Neunkirchen und FFW-haus Richelbach).
Für diese Anlagen sind im HH Einspeisvergütungen bzw. Pacht in Höhe von
11.500,- € angesetzt.
Weiterhin sind die Planungen für den Bau der Windenergieanlagen in
vollem Gange, mit der Genehmigung ist in Kürze zu rechnen. Die
Betreiberfirma benötigt für die Zuwegung auch gemeindliche Flächen, hier
ist ein ent-sprechender Gestattungsvertrag mit einmaliger Entschädigung
abgeschlossen. Der Einspeisort steht noch nicht fest, sollten auch hier
gemeindliche Flächen in Anspruch genommen werden, wird die Gemeinde,
ähnlich wie beim Solarpark Richelbach, wiederum eine
Benutzungsgebühr festlegen, die dem Haushalt nur zu Gute kommen kann.
6. Kindergarten:
Unsere „einzige schulische Einrichtung auf der Höhe“ verursacht neben
den Personalkosten natürlich auch Unterhaltsmaßnahmen: Erfreulich ist,
dass hier der Elternbeirat tatkräftig „dabei ist“, zuletzt bei den
Sanierungsarbeiten im UG.
Weitere Investitionen stehen im Sanitärbereich an, der GR hat in seiner
letzten Sitzung die Notwendigkeit anerkannt, jedoch soll im Anschluss in
nicht-öffentlicher Sitzung über die Umsetzung dieses Beschlusses beraten
werden.
Im diesjährigen HH ist zumindest kein größerer Ansatz vorgesehen.
Werte Kollegin und Kollegen,
soviel für heute von
meiner Seite zum gemeindlichen HH 2012: Bevor ich nun das Wort
an den Kämmerer übergebe, bedanke ich mich nochmals bei diesem und der
gesamten Verwaltung für seinen / ihren Einsatz für unsere Gemeinde
Neunkirchen.
Aber nochmals:
Bereits mit den Haushalten in den Vorjahren wurden die Weichen für die
genannten Projekte gestellt. Ebenso habe ich die neuen Entwicklungen
stichpunktartig angerissen und trotz aller Vorhaben müssen wir auch
immer die Konsolidierung des Haushaltes ohne übermäßige Verschuldung im
Auge behalten. Ich bedanke mich deshalb zum Schluss bei Euch allen als
GR-Mitglieder für die weitere konstruktive Mitarbeit, v. a. im
laufenden Haushaltsjahr 2012 und in den weiteren, sicherlich ebenso
nicht leichten Jahren!“
Anschließend erläuterte der Kämmerer die einzelnen Ansätze. Auf
Nachfrage wegen der gestiegenen Umlage an die VG Erftal erklärte er,
dass dies insbesondere auf die steigenden Kosten im EDV-Bereich und auch
beim Personal zurückzuführen ist.
Der Gemeinderat hat den Haushaltsplan, die Haushaltssatzung, den
Finanzplan und den Stellenplan einstimmig verabschiedet.
Die Abrechnung der Volkshochschule für das Jahr 2011 liegt vor, demnach
beträgt die finanzielle Beteiligung für die Gemeinde Neunkirchen bei 70
Teilnehmern 700,63€.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 29.03.2012
In der GR-Sitzung am 29,03.2012 war
Hauptberatungspunkt der öffentlichen Sitzung der gemeindliche
Kindergarten. 2. Bürgermeister Armin Bick, der die Sitzung leitete,
informierte über geplante Sanierungsmaßnahmen im Untergeschoss. Hier
will der Elternbeirat in den Osterferien im Gang die Decke und Türen
streichen, in den Nebenräumen wird vom Bauhof der Putz abgeklopft und
die Wände mit Kalkfarbe gestrichen. Die Materialkosten in Höhe von ca.
700,00 € übernimmt die Gemeinde.
Weiter beraten wurde ein schriftlicher Antrag zur Sanierung der
Sanitärräume im Jahre 2012, die entsprechenden Mittel sollten im
Haushalt bereit gestellt werden.
2. Bgm. Bick erinnerte an die Beratungen in der letzten
Elternbeiratssitzung, in welcher vereinbart wurde, diese Arbeiten im
Haushaltsjahr 2013 anzugehen. Die Notwendigkeit ist zweifelsohne
gegeben. Man soll jedoch nichts überstürzen und zunächst eine
Kostenermittlung vornehmen. Der Bürgermeister schlug eine Ortseinsicht
durch den Bauausschuss vor, um sich ein Bild über den Umfang der
Arbeiten zu verschaffen. Hingewiesen wurde im Verlauf der Diskussion auf
die Bereitstellung von Kinderkrippenplätzen, welche ab 2013
verpflichtend wird. Hier sollen bei Umbaumaßnahmen die Anforderungen
berücksichtigt werden.
Der Gemeinderat fasste den Grundsatzbeschluss, den Umbau der
Sanitärbereich im Sommer 2013 anzugehen, die Notwendigkeit wurde
anerkannt. Der Bauausschuss wird eine Ortseinsicht vornehmen, die
Verwaltung soll dann den Kostenumfang ermitteln. Geklärt werden muss
auch, welche Arbeiten in Eigenleistung durch die Eltern ausgeführt
werden können.
Im weiteren Verlauf informierte 2. Bgm. Bick über den Sachstand im
Zusammenhang mit den geplanten Windenergieanlagen im OT Umpfenbach. Hier
fand im Zusammenhang mit der Zuwegung bzw. Kabelverlegung ein Ortstermin
statt. Die Zufahrt soll demnach direkt von der St 507 aus über einen neu
anzulegenden Weg erfolgen.
Mit den Leitungsverlegungen für den DSL-Ausbau wurde am 05.03.2012
begonnen, die Pflugarbeiten konnten zügig durchgeführt werden, nun
werden die Baggerarbeiten vorgenommen.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ gab der 2. Bürgermeister
bekannt, dass ein Stromanschluss für den Grillplatz im OT Neunkirchen
nach Auskunft der e-on zwischen 12.000,00 € und 15.000,00 € kosten
würde. Der Förderverein kann diese Kosten nicht übernehmen, auch für die
Gemeinde ist die Maßnahme zu teuer.
Das Landratsamt regt die Erstellung eines eigenen seniorenpolitischen
Konzeptes, angelehnt an das Modell des Landratsamtes, an. Die
Gemeinderäte sehen die Angebote für Senioren in allen drei Ortsteilen
über die jährlichen Seniorennachmittage bzw. offenen Seniorentreffs gut
laufen. Betreuung, Pflege, Besuchsdienste etc. sind durch die Familien
und Vereine vorhanden, es besteht kein weiterer Handlungsbedarf.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 01.03.2012
Hauptberatungspunkt der öffentlichen
Sitzung war die Behandlung des Antrages der Fa. Scheuermann GmbH & Co.,
Kleinrinderfeld auf Genehmigung für die Wiederinbetriebnahme und
Erweiterung des Steinbruches „Eichenbühl“ im Bereich unterhalb der
Flurabteilung „Winkelschlag“. Die Gemeinde Neunkirchen wird hier im
Rahmen der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange um Stellungnahme
gebeten.
Die Firma Scheuermann Naturstein GmbH Co. beantragt zur weiteren
Rohstoffsicherung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen ihren bestehenden
Steinbruch „Eichenbühl“ auf der Gemarkung Eichenbühl wieder in Betrieb
zu nehmen. Gleichzeitig wird auch eine Steinbrucherweiterung beantragt.
Die bisherige Genehmigung war zeitlich befristet und soll nun erneuert
werden.
Der vorhandene Steinbruch liegt ca. 1000 m südöstlich von Eichenbühl und
ca. 1.500 m nordwestlich von Umpfenbach. Die Zufahrt zum Steinbruch ist
bereits vorhanden und erfolgt über vorhandene Flurwege in den
Steinbruch.
Die Wiederinbetriebnahme des vorhandenen Steinbruchs beläuft sich auf
eine Fläche von ca. 32.426 qm, die Erweiterungsfläche beträgt ca. 10.463
qm. Somit erstreckt sich der Steinbruch auf ein Areal von insgesamt
42.889 qm.
Beim Abbau des Sandsteines werden auch leichte Sprengarbeiten in Form
von Abspaltsprengungen erforderlich.
Der Steinbruch soll nach dem vollständigen Ausbruch rekultiviert werden.
Um das begehen und befahren des Bruches zu verhindern, sollen die
vorhandenen Zufahrtswege rückgebaut oder zumindest durch geeignete
Absperrungen in Form von Dämmen, Steinhalten oder dergleichen versperrt
werden.
In seiner Endgestaltung wird so der gesamte Steinbruch als neuer
Lebensraum für zahlreiche heimische Tiere und Pflanzen zur Verfügung
stehen.
Der Gemeinderat sieht hier keine Bedenken und stimmte der Erteilung der
Genehmigung einstimmig zu.
Die Änderung des Bebauungsplanes „Heimatweg“ im OT Umpfenbach,
betreffend die Verringerung des Sichtdreieckes an der Einmündung
Heimatweg – Eichenbühler Straße wurde als Satzung beschlossen, nachdem
von den am Auslegungsverfahren Beteiligten keine Bedenken geäußert
wurden.
Bürgermeister Seitz gab bekannt, dass mit der Auflösung der
Teilnehmergemeinschaft Richelbach das Dorferneuerungsverfahren endgültig
abgeschlossen ist. Insgesamt wurden hier 1,57 Mio € verbaut, der Anteil
der Gemeinde betrug hierbei 536.957 €.
Unter dem TOP Informationen und Anfragen gab der Bürgermeister die
Antworten des Staatlichen Bauamtes bzw. Landratsamtes im Zusammenhang
mit dem Ausbau der St 537, Neunkirchen Richtung Hundheim und KR MIL 15,
Riedern-Richelbach bekannt. Demnach wird an der St 537 nur der
notwendige Straßenunterhalt durchgeführt. Für die MIL 15 hingegen sind
im Haushalt des Landkreises 200.000 € für Sanierungsmaßnahmen
vorgesehen. Der Bauausschuss hat dem Ausbau bereits zugestimmt, sodass
die Arbeiten in diesem Jahr zur Ausführung kommen.
Ferner teilt der Bürgermeister mit, dass mit den Kabelarbeiten der
Telekom bzw. e-on in der Richelbacher Straße, OT Umpfenbach am kommenden
Montag, 05. März 2012 begonnen wird. Die Straße wird für ca. 3 Wochen
voll gesperrt, Anliegerverkehr und Busse sind frei.
Auf Nachfrage gibt er weiter bekannt, dass die Linden am Friedhof
Neunkirchen sowie einige Bäume im Friedhof Umpfenbach demnächst gefällt
werden, da das Wurzelwerk Schäden an Mauern und Gehweg verursacht.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 02.02.2012
Hauptberatungspunkt war die Behandlung der
Stellungnahmen im Zusammenhang mit dem geplanten Erlass einer
Einbeziehungssatzung im Ortsteil Richelbach, Bereich Birkenweg. Hierzu
hat das Landratsamt Miltenberg eine ausführliche Stellungnahme
vorgelegt. Insbesondere aus bauplanungs- und bauordnungsrechtlicher
Sicht bestehen hier erhebliche Bedenken. Die gesetzlichen Voraussetzung
für den Erlass der Satzung sind hier nicht erfüllt. Die vorgesehenen
Flächen weisen keinen Zusammenhang zur bebauten Ortslage auf. Eine
Bebauung würde fingerartig in die freie Natur und Landschaft ragen und
einen unangemessenen Flächenverbrauch nach sich ziehen. Sie stellt aus
städtebaulicher Sicht eine Fehlentwicklung dar. Ferner liegen die
Flächen teilweise im Landschaftsschutzgebiet bzw. im Geltungsbereich des
Naturparkes Bayer. Odenwald. Auch aus dieser Sicht wird, insbesondere
aufgrund anderer im Flächennutzungsplan enthaltenen Baureserven, keine
Zustimmung zum Erlass der Satzung erteilt.
Weiterhin informiert Bürgermeister Seitz, dass auch einige betroffene
Grundstückseigentümer gegen die Ausweisung der Flächen als Baugelände
sprechen, entspr. schriftliche Eingaben liegen vor. Der Bürgermeister
fasst zusammen, dass aufgrund der rechtlichen Lage keine Chance besteht,
die Einbeziehungssatzung zu erlassen.
Nach kurzer Beratung beschloss der Gemeinderat, aufgrund der eindeutigen
Rechtslage vom Erlass der Einbeziehungssatzung abzusehen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung fanden drei private Bauanträge
Zustimmung.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ informierte Bürgermeister
Seitz über geplante Verkabelungsarbeiten in der Richelbacher Straße, OT
Umpfenbach. Hier müssen für den DSL-Ausbau Kabel verlegt werden, die
e-on will sich ihrerseits an der Maßnahme beteiligen und fragt bei der
Gemeinde nach, ob diese hier die Straßenbeleuchtung mit verkabeln will.
Der Kostenanteil der Gemeinde beläuft sich nach einer Grobschätzung auf
ca. 13.000,00€, die Kosten werden anteilmäßig auf die Anlieger umgelegt.
Nach kurzer Diskussion beschloss der Gemeinderat, die Verkabelung
durchzuführen.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 12.01.2012
Hauptberatungspunkt der heutigen Sitzung
war die Behandlung des Antrages der Firma Enerkraft für die Errichtung
von 2 Windenergieanlagen im Ortsteil Umpfenbach. Hierzu begrüßte
Bürgermeister Seitz die Herren Kompa von der Fa. Enerkraft als
Projektleiter, sowie Frau Schubert von der Firma Green City Energy, die
als Investor auftritt. Bürgermeister Seitz gab zunächst einen kurzen
Rückblick auf das bisherige Tätigwerden der Gemeinde in Sachen
Windenergie. Bereits im Jahre 2003 lagen erste Anfragen für die
Errichtung von Windrädern vor. Nachdem diese grundsätzlich im gesamten
Gemarkungsbereich errichtet werden dürfen, hat sich der Gemeinderat
frühzeitig dazu entschieden, eine Vorrangfläche für Windenergieanlagen
im Flächennutzungsplan auszuweisen, um „Wildwuchs“ zu vermeiden. Die
Fläche befindet sich nördlich von Umpfenbach, auf dieser sollen nun 2
Räder gestellt werden.
Herr Kompa erläutert dann ausführlich die Planungen und macht deutlich,
dass er vom Anfang der Realisierung bis zum Schluss Ansprechpartner für
dieses Projekt sein wird. Ausführlich stellt er die im Zusammenhang mit
der Planerstellung durchgeführten Untersuchungen vor, insbesondere die
Zuwegung, Schall- und Schattengutachten sowie die Abstände zu den
einzelnen Ortsteilen. Der Stromeinspeiseort wird derzeit noch geprüft,
wünschenswert wäre, wenn die e-on einer Einspeisung an der Trafostation
im OT Umpfenbach zustimmen würde. Selbstverständlich müssen sowohl für
die Zuwegung als auch für die Trassenverlegung mit der Gemeinde die
entsprechenden Gestattungsverträge geschlossen werden, soweit
Gemeindegrund berührt wird. Vorher erfolgt eine gemeinsame Begehung und
eine Dokumentation, um evtl. beim Bau und Unterhalt auftretende Schäden
beweisen zu können.
Frau Schubert stellt anschließend kurz ihre Firma vor. Das Projekt ist
mit Bürgerbeteiligung als Bürgerpark vorgesehen, zusammen mit den
Anlagen in Heppdiel wird es als „Bürgerwindpark Odenwald GmbH & Co.KG“
geführt werden. Die Bürger können sich daran beteiligen, so bleibt die
Wertschöpfung vor Ort. Sobald alle offenen Fragen geklärt sind wird eine
Informationsveranstaltung für die Bürger stattfinden. Auf Nachfrage zur
Gewerbesteuer erklärt Frau Schubert, dass der Park als eigenständiger
Park geführt und nicht mit anderen Parks verbunden wird. So kann auch
mit dem im Gesetz festgeschriebenen Gewerbesteueranteil in Höhe von 70%
gerechnet werden.
Nach ausführlicher Beratung und Erörterung stimmte der Gemeinderat der
Errichtung der Windenergieanlagen zu. Bezüglich der Inanspruchnahme
öffentlicher Flächen sind die entsprechenden Verträge zu schließen. Im
Zusammenhang mit dem Schallschutz soll eine Abnahmemessung der
Nacht-Immissionswerte in den Genehmigungsbescheid aufgenommen werden.
Weiterer Beratungspunkt war eine Änderung für den Bebauungsplan
„Heimatweg“ im OT Umpfenbach. Hier soll das eingetragene Sichtdreieck
verringert werden, um eine bessere Ausnutzung des betroffenen Bauplatzes
zu ermöglichen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Änderung
durchzuführen.
Ein privater Bauantrag fand Zustimmung.
Die Schulleitung der Volksschule Bürgstadt-Mittelschule hat in einem
gemeinsamen Gespräch mit allen am Mittelschulverbund beteiligten
Gemeinden und Schulen festgestellt, dass seitens der Schule ein
dringender Bedarf für eine sozialpädagogische Fachkraft gesehen wird.
Ein entsprechendes Konzept wurde von der Schulleitung erstellt. Das
Landratsamt Miltenberg bietet an, jede Hauptschule mit einer halben
Planstelle in eigener Trägerschaft auszustatten, die Personalführung zu
übernehmen und die staatliche Förderung abzuwickeln. Der Kostenanteil
der Gemeinde Neunkirchen würde hierbei ca. 3.700,00 €/Jahr betragen. Das
Projekt Jugendsozialarbeit an Schulen kann nur zum Tragen kommen, wenn
sich alle am Schulsprengel beteiligten Gemeinden durch
Gemeinderatsbeschluss beteiligen.
Die Gemeinderäte erkennen die Notwendigkeit einer solchen Fachkraft,
rügen jedoch, dass hier wiederum Aufgaben vom Staat auf die Kommunen
abgewälzt werden. Einstimmig beschloss der Gemeinderat die Beteiligung
und den Abschluss des entsprechenden Kooperationsvertrages.
Die Jahresrechnung 2010 wurde vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüft,
der Rechenschaftsbericht bereits bekannt gegeben, sodass einstimmig die
Feststellung der Jahressrechnung sowie die Entlastung beschlossen wurde.
Bekannt gegeben wurde weiterhin der Jahresbericht 2011 über die
Tätigkeit der Stiftung Altenhilfe. Demnach wurden im Jahre 2011
Zuwendungen an die stationären Einrichtungen und ambulanten Dienste in
Gesamthöhe von 83.589,78 € gewährt.
Bürgermeister Seitz gab die Termine für die Bürgerversammlungen statt,
die wie folgt stattfinden:
OT Umpfenbach, Montag, 23.01.2012, Gemeinschaftshaus
OT Richelbach, Mittwoch, 25.01.2012, Gemeinschaftshaus und
OT Neunkirchen, Donnerstag, 26.01.2012, Gasthaus „Zum Adler“.
Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 01.12.2011
Die Gemeinderatssitzung begann mit einer
Bürgerfragestunde, welche von zwei Richelbacher Bürgern genutzt wurde,
ihre Argumente für die jeweiligen Bauvorhaben im Ortsteil Richelbach dem
Gemeinderat vorzutragen. Sie wollen unbedingt im Ortsteil bleiben,
nachdem jedoch keine Baugrundstücke zur Verfügung stehen, bitten Sie um
Prüfung, ob über den Weg einer Einbeziehungssatzung ihre Grundstücke am
Ortsrand zu bebaubaren Flächen ausgewiesen werden können. Sie haben
bereits mit den umliegenden Grundstücksbesitzern gesprochen, Details
sind noch zu klären.
Bürgermeister Seitz verwies auf die Beratung dieser Angelegenheit als
Tagesordnungspunkt in der heutigen Sitzung.
Die Antragsteller haben bei der Gemeinde um Prüfung gebeten, ob ihre
Grundstücke im Bereich des Birkenweges mit Wohnhäusern bebaut werden
können. Sie haben auch bereits beim Landratsamt Miltenberg vorgesprochen
und wurden wegen der Planungshoheit an die Gemeinde verwiesen.
Bürgermeister Seitz erläutert, dass der Erlass einer sog.
Einbeziehungssatzung geprüft werden solle, mit dieser könne dann
Baurecht geschaffen werden. Er machte deutlich, dass alle Kosten von den
Grundstücksbesitzern zu tragen sind. Ferner fallen Wasser- und
Kanalherstellungsbeiträge nach den gemeindlichen Satzungen an.
Das Landratsamt wurde im Vorfeld über die Planungen informiert und hat
Bedenken geäußert.
Zum Verfahren erklärt der Bürgermeister, dass nach dem
Gemeinderatsbeschluss die Träger öffentlicher Belange und die
Öffentlichkeit Gelegenheit haben, sich zu den Planungsabsichten zu
äußern.
Die Gemeinderäte sprechen sich für den Erlass der Satzung aus, um den
Antragstellern die Baumöglichkeit zu schaffen. Es wird aber auch auf
evtl. Konsequenzfälle hingewiesen, der Gleichbehandlungsgrundsatz muss
beachtet werden.
Einstimmig beschloss der Gemeinderat die Absicht, für den Randbereich am
Birkenweg eine Einbeziehungssatzung nach den Bestimmungen des
Baugesetzbuches zu erlassen.
Die Gemeinde Neunkirchen ist zur Zeit keiner Forstbetriebsgemeinschaft
angeschlossen. Auf Vorschlag des Revierleiters beschloss der Gemeinderat
einstimmig den Beitritt zur Forstbetriebsgemeinschaft
„Main-Spessart-Süd“. Sowohl die Gemeinde als auch die Privatwaldbesitzer
haben somit wieder einen direkten Ansprechpartner für ihre Belange im
Wald bzw. beim Holzverkauf.
Die E-ON hat mitgeteilt, dass sie wegen eines weiteren PV-Anschlusses
den Ausbaubereich ihres Ortsnetzes auf die Verbindungsstraße vom
Baugebiet Knappengrund zur Ziegelgasse erweitern muss und fragt nach, ob
die Gemeinde ihre Straßenbeleuchtung mit erweitern will. Die Strecke
wurde vorab begangen, um mögliche Standorte für Straßenlampen
festzulegen. Demnach wären mind. 4 Lampen erforderlich, die Kosten für
die Baumaßnahme wären nach der Erschließungsbeitragssatzung auf die
Anlieger umzulegen. Das Angebot der E-ON beläuft sich auf insgesamt
13.610,87 € brutto.
Die Gemeinderäte sehen zum jetzigen Zeitpunkt keine Notwendigkeit, hier
tätig zu werden, da es sich faktisch um Außenbereich handelt. Auch wenn
hier schon mehrfach aus der Bevölkerung eine Beleuchtung gewünscht
wurde, sollte man die Bürger vor einem Handeln über die Kostenumlage
informieren.
Einstimmig beschloss der Gemeinderat, zum jetzigen Zeitpunkt keine
Straßenbeleuchtung im angesprochenen Straßenzug vorzusehen. In den
Bürgerversammlungen im kommenden Januar soll das Thema angesprochen und
die Kostenumlage erörtert werden.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ berichtete der Bürgermeister
über ein weiteres Gespräch in Sachen Windenergie mit dem
Projektbetreiber, Herrn Kompa von der Fa. Enerkraft. Demnach ist nach
wie vor erklärtes Ziel, den erzeugten Strom in Umpfenbach einzuspeisen,
wobei auch geprüft wurde, dies in Ebenheid zu tun.
Die Einspeiszusage der ENBW liegt vor, mit E-ON laufen noch
Verhandlungen.
Zur Frage der Nabenhöhe ist festzuhalten, dass diese nicht im
Flächennutzungsplan vorgegeben werden kann. Hier muss dem Betreiber eine
effiziente Anlagebetreibung ermöglicht werden. Eine Begrenzung auf ein
geringes Maß würde den Planungsabsichten einer Gemeinde, nur an
bestimmten Stellen Windkraftanlagen zuzulassen, zuwider laufen und zur
Nichtigkeit des Bauleitplanes führen.
Nach Mitteilung von Herrn Kompa liegen die Genehmigungsunterlagen im
Landratsamt vor, er hoffe, dass die Beteiligung der Behörden im Januar
stattfindet und bietet an, das Vorhaben persönlich in der
Gemeinderatssitzung vorzustellen.
Auf Nachfrage in der Angelegenheit „Neubau Schweinemaststall“ informiert
Bürgermeister Seitz über die neue Standortsuche des Bauwerbers.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 03.11.2011
Zunächst informierte Bürgermeister Seitz
über den Sachstand im Bezug auf die Errichtung von Windkraftanlagen. Er
erinnerte an eine erste Anfrage im Januar 2011, in welcher über 4
Anlagen gesprochen wurde. Drei davon befanden sich außerhalb der im
Flächennutzungsplan als Sondergebiet für Windkraftanlagen ausgewiesenen
Flächen, sodass der Gemeinderat hierfür keine Zustimmung in Aussicht
stellte.
Die Fa. Enerkraft, Heilbronn hat nun zur Information Planungen für zwei
Anlagen im Sondergebiet vorgestellt. Hierfür ist eine
immissionsschutzrechte Genehmigung erforderlich. Die Unterlagen sind
z.Zt. im Landratsamt zur Vorprüfung und werden im Rahmen der Beteiligung
der Träger öffentlicher Belange dem Gemeinderat zur Stellungnahme
vorgelegt.
Der Bürgermeister informiert weiter, dass die Stromeinspeisung an der
Station in der Schlossstraße vorgesehen ist. Hierfür muss eine Trasse,
teils über gemeindliche Flächen, verlegt werden. Für die Nutzung ist zu
gegebener Zeit ein Gestattungsvertrag abzuschließen.
Zu den Anlagen selbst erklärt der Bürgermeister, dass diese mit einer
Gesamthöhe von 168 m geplant sind.
Eine ausführliche Beratung soll erfolgen, wenn die Planung offiziell zur
Stellungnahme vorliegt.
Weiterhin legte der Gemeinderat die Sitzungstermine für das 1. Halbjahr
2012 fest.
Das Amt des Umweltbeauftragten wird künftig neben Herrn Alfons Wolf aus
dem Ortsteil Neunkirchen auch GR Alfred Zängerle, OT Umpfenbach
wahrnehmen.
Unter dem TOP Informationen und Anfragen gab Bürgermeister Seitz die
Vorstellung der Planung für die Errichtung eines Schweinemaststalles im
OT Neunkirchen in der vorangegangenen Sprechstunde durch den Bauwerber
bekannt. Die Gemeinderäte sehen hier teils große Probleme bzw.
Belästigungen auf die Gemeinde zukommen. Man soll sich genau mit der
Angelegenheit befassen.
Weiterhin teilte er das Ergebnis der Elternbeiratswahl im Kindergarten
mit.
Der Seniorenbeauftrage des OT Neunkirchen, GR Rudolf Wolz kündigte an,
dass er beabsichtigt, gemeinsam mit den anderen Seniorenbeauftragten
Nachmittage für die älteren Mitbürger anzubieten, was von der Gemeinde
nur begrüßt wird.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 06.10.2011
Hauptberatungspunkt der heutigen Sitzung
war die Vorstellung von Gestaltungsmöglichkeiten für die Anlegung von
Urnengräbern.
Zu diesem TOP begrüßte Bürgermeister Seitz Herrn Ingenieur Eilbacher vom
gleichnamigen Ingenieurbüro.
Der Bürgermeister stellt zunächst fest, dass eine verstärkte Nachfrage
für Bestattungsmöglichkeiten für Urnengräber besteht. Es muss aber ein
Konzept erstellt werden, um hier eine gewisse Ordnung zu gewährleisten.
Daher habe man das Büro Eilbacher beauftragt, Gestaltungsmöglichkeiten
zu erarbeiten und bereits in der Verwaltung ein erstes Gespräch geführt.
Ing. Eilbacher stellte anschließend für die Friedhöfe in allen drei
Ortsteilen Möglichkeiten vor.
Im OT Neunkirchen sollte an der Mauer rechts vom Friedhofseingang von
der Frankenstraße aus eine Grabreihe vorgesehen werden. Nachdem hier
bereits Fundamente vorhanden sind, sollten diese von der Mauer abgerückt
werden, an der Mauer direkt könnte später eine Urnenwand gebaut werden.
Im OT Richelbach bietet sich die Fläche vor der Mauer in Verlängerung
der Aussegnungshalle an. Hier wurde ein Raster entwickelt, welches
rechts und links Erdgräber und in der Mitte Platz für eine Urnenwand
vorsieht. Die Fläche für die Urnenwand ist so geplant, dass auch ohne
weiteres Erdgräber angelegt werden könnten.
Im OT Umpfenbach kommen 2 Varianten in Frage.
Zum einen können Wand und Gräber getrennt angelegt werden, zum anderen
ist eine Kombination wie bei Richelbach umsetzbar. Eine freistehende
Wand hätte den Vorteil, dass sie von beiden Seiten bestückt werden
könnte.
Zu den Kosten ist festzuhalten, dass diese bei Erdgräbern nicht relevant
sind. Bei der Wand ist mit Kosten von 700,00 bis 1.000,00 € pro Kammer
zu rechnen.
Die Grabgebühren müssten dementsprechend kalkuliert werden.
Die Vorschläge sollen in den Bürgerversammlungen im nächsten Jahr
vorgestellt und dann im Frühjahr mit der Umsetzung begonnen werden.
Zum Rechenschaftsbericht für das Haushaltsjahr 2010 ist festzuhalten,
dass sich bei der erstellten Jahresrechnung die Einnahmen und Ausgaben
mit 2.578.702,74 € ausgleichen. Die örtliche Rechnungsprüfung kann
durchgeführt werden.
Bürgermeister Seitz gab im weiteren Verlauf einen Zwischenbericht zum
Haushalt 2011. Die Grundtendenz bei der Entwicklung ist als sehr
erfreulich zu bezeichnen. Die Zahlen können jedoch nur auszugsweise bzw.
sporadisch gesehen werden. Erfreulich sind die Mehreinnahmen bei der
Gewerbesteuer und der Verkauf weiterer Bauplätze.
Bei der Beratung über die Ernennung eines weiteren Umweltbeauftragten
wurde angeregt, den Verein für Garten um Umwelt auf dessen Mithilfe
anzusprechen.
Am Erfahrungsaustausch der Umweltbeauftragten im Landratsamt wird GR
Zängerle teilnehmen.
Die Ortsnetzverkabelung Neunkirchen ist etwas im Verzug, da es Probleme
bei der Pflasterung gegeben hatte. Hier waren Materialfehler
festzustellen, sodass nun ein Pflaster eines anderen Herstellers verlegt
wird.
Mit Vertretern von Polizei, Landratsamt und Miltenberg hat eine
Ortsbegehung stattgefunden, bei welcher der Standort der Ortstafeln
überprüft wurde. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die Ortstafel in
Neunkirchen, St 507 aus Richtung Eichenbühl kommend bis zum ersten
Grundstück versetzt wird. So wird die Situation im Einmündungsbereich
der Ortsstraßen Wetterspfad bzw. Rauenberger Straße verbessert.
Die Bäume am Kriegerdenkmal in Neunkirchen weisen ein starkes Wurzelwerk
auf, die Pflastersteine am Zugang zur Kirche sind teilweise schon
gehoben. Nachdem nun der Gehweg ebenfalls gepflastert wurde sind auch
hier Schäden zu befürchten. Die Bäume sollen daher gefällt werden.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 08.09.2011
Zur heutigen Sitzung begrüßte
Bürgermeister Wolfgang Seitz besonders Frau Nadja Schillikowski,
Landratsamt Miltenberg, welche das Seniorenpolitische Gesamtkonzept des
Landkreises vorstellte.
Bürgermeister Seitz verwies zunächst auf die demografische Entwicklung,
die zu genüge bekannt ist und verdeutlicht, dass die Bevölkerung immer
mehr altert. Hier im ländlichen Raum ist festzuhalten, dass noch sehr
viel Familienzusammenhalt besteht. Es bestehen auch in allen drei
Ortsteilen offene Seniorenkreise, die sich regelmäßig zum
Gesprächsaustausch und gemütlichem Zusammensein treffen.
Weiterhin stellt er fest, dass Neunkirchen aufgrund seiner Randlage im
Landkreis Miltenberg auch bezüglich der Seniorenbetreuung viel in
Richtung Baden-Württemberg (Wertheim, Hardheim) tendiert.
Frau Schillikowski erläuterte anschließend die bisherigen Bemühungen und
Umfragen auf Landkreisebene, deren Ergebnisse im Gesamtkonzept
zusammengefasst sind. Es gilt nun zu prüfen, wie diese in den einzelnen
Gemeinden umgesetzt werden können. Ferner stellte sie die vorhandenen
Institutionen, Anlaufstellen und Ansprechpartner vor. Problematisch in
Neunkirchen sieht sie z.B. die mangelnde Versorgung durch den
öffentlichen Personennahverkehr. Hierzu stellten die Gemeinderäte fest,
dass hier der Landkreis viel früher hätte tätig werden müssen,
Neunkirchen fühle sich da gewissermaßen alleine gelassen, was wiederum
in der Randlage am Landkreis gesehen wird.
Bürgermeister Seitz verwies zum Abschluss noch auf die jährlich
stattfindenden Seniorennachmittage, die abwechselnd von den Ortsvereinen
organisiert werden. Er bedankte sich bei der Referentin für Ihre
Ausführungen und schlug vor, dass die heutigen Themen und Vorschläge von
den Seniorenbeauftragten der einzelnen Ortsteile in den Seniorenkreisen
anzusprechen und einen evtl. Handlungsbedarf zu ermitteln.
Weiterer Beratungspunkt war der Abschluss eines Kooperationsvertrages
mit der Telekom zum Ausbau der DSL-Infrastruktur. Der Gemeinderat
stimmte diesem Vertrag zu. Die Telekom wird nach Vertragsunterzeichnung
nun die Feinplanung der Baumaßnahme angehen. Fertigstellung und
Zugänglichkeit zur höheren Bandbreite ist in etwa 12 Monaten vorgesehen,
wobei sich je nach Baufortschritt leichte Verzögerungen ergeben können.
Zustimmung fand ein privater Bauantrag.
Zum Abschluss der öffentlichen Sitzung begrüßte Bürgermeister Seitz den
neuen Pfarrer, Herrn Artur Fröhlich, welcher die Gemeinderatssitzung als
Gelegenheit nutzte, sich den Ratsmitgliedern vorzustellen. Der
Bürgermeister gab einen kurzen Rückblick auf die Entwicklung der
einzelnen Ortsteile und überreichte als Begrüßungsgeschenk als „Geistige
Nahrung“ die Ortschronik der Gemeinde Neunkirchen sowie, symbolisch zur
körperlichen Stärkung, flüssige Spezialitäten aus den drei Brennereien.
Pfarrer Fröhlich bedankte sich für den freundlichen Empfang und stellte
seinen persönlichen Werdegang vor.
Die offizielle Einführung in die Pfarreiengemeinschaft „St. Antonius
Erftal und Höhen“ findet am Sonntag, 18. September 2011 in Eichenbühl
statt.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 04.08.2011
Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde
zunächst über die Verpachtung einer Fläche im Bereich des
Feuerwehrhauses Neunkirchen an die Jagdpächter von Neunkirchen
informiert. Diese wollen hier eine mobile Wildkammer errichten. Ferner
hatte der Gemeinderat beschlossen, die Tore am im Bau befindlichen
Feuerwehrhaus Umpfenbach mit Elektroantrieb zu versehen.
Hauptberatungspunkt war die Einführung einer Familienkomponente beim
Kauf eines gemeindlichen Bauplatzes im Baugebiet „Tränkwiese“,
Umpfenbach. 3. Bürgermeister Scheurich, der die Sitzung leitete, stellte
fest, dass seit längerer Zeit kein Bauplatz verkauft werden konnte. Der
Gemeinderat hat sich daher Gedanken gemacht, wie hier ein Anreiz
geschaffen werden kann. Verschiedene, bisher nichtöffentlich verhandelte
Vorschläge stehen im Raum, über die heute abgestimmt werden soll. Nach
ausführlicher Beratung beschloss der Gemeinderat folgende Regelung:
Für jedes Kind unter 16 Jahren wird der Kaufpreis um 5,00 €/qm
reduziert.
Die maximale Ermäßigung beträgt 15,00 €/qm, das heißt, es werden
höchstens 3 Kinder berücksichtigt.
Es werden nur Kinder angerechnet, die beim Kauf des Grundstückes bereits
geboren sind.
Die Ermäßigung versteht sich einmalig und wird beim Kauf des
Grundstückes fällig.
Zugestimmt wurde einem privaten Bauantrag.
Weiterhin informierte der 3. Bgm. über den Sachstand beim Bau des
Feuerwehrhauses Umpfenbach. Erfreulich ist hier, dass die
Gasbetonarbeiten mit ca. 7.000,00 € unter der Auftragssumme abgerechnet
werden konnten. Für die Materiallieferungen für die Gewerke Elektro,
Heizung und Sanitär, welche in Eigenleistung ausgeführt werden, liegen
Angebote vor, welche noch ausgewertet werden müssen.
Im Zusammenhang mit dem Solarpark Richelbach informierte 3. Bgm. Norbert
Scheurich über die Abnahme der Wege und Trasse. Der Umfang der noch
auszuführenden Reparaturen wurde festgelegt, ferner konnte Einigung über
die Entschädigung an Privatgrundstücken erzielt werden.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 07.07.2011
In der Gemeinderatssitzung am 07. Juli
2011 erteilte der Gemeinderat zunächst sein Einvernehmen zu zwei
privaten Bauanträgen.
Bürgermeister Seitz gab weiterhin den Anteil der Gemeinde Neunkirchen an
der Abrechnung der Volkshochschule für das Jahr 2010 bekannt. Bei einem
Defizit von ca. 56.000.00 € fällt für die Gemeinde Neunkirchen für 75
Teilnehmer ein Betrag in Höhe von 732,00 € an.
Hauptberatungspunkt der öffentlichen Sitzung war zum wiederholten Male
die Beratung über die Anlegung von Urnengräbern. Der Bürgermeister
erinnert, dass dies bereits im Jahre 2009 Thema im Gemeinderat und auch
in den Bürgerversammlungen 2010 war. In der letzten Zeit wurde vermehrt
bei der Verwaltung nachgefragt, wann hier entsprechende Grabstätten
geschaffen werden.
Bürgermeister Seitz macht deutlich, dass für die Friedhöfe in allen drei
Ortsteilen Konzepte vorgegeben werden müssen. Nachdem hier schon
Beratungen und Planentwürfe durch das Ingenieurbüro Eilbacher
stattfanden, die bisher ohne Kostenberechnung waren, sollten hier wieder
Kontakte aufgenommen werden.
Der Gemeinderat beschloss einstimmig, in allen drei Ortsteilen
Urnengräber anzulegen. Das Ing.büro Eilbacher soll mit der Erarbeitung
entsprechender Konzepte beauftragt werden, welche dem Gemeinderat nach
Möglichkeit in der Septembersitzung vorgestellt werden sollen.
Das Dorferneuerungsverfahren im OT Richelbach wird in diesem Jahr
offiziell beendet. Die Feierlichkeiten sind, zusammen mit der Einweihung
des Spielplatzes, für Sonntag, 24. Juli 2011 terminiert.
Der Bauausschuss trifft sich am Mittwoch, 20.07.2011 zunächst am Neubau
Feuerwehrhaus Umpfenbach zur Ortseinsicht.
Die Abnahme der Wege im Zusammenhang mit dem Bau des Solarparkes in
Richelbach ist für Freitag, 15.07.2011 festgelegt.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 09.06.2011
Aus nichtöffentlicher Sitzung wurden
zunächst bekannt gegeben, dass sich der Gemeinderat für eine Verpachtung
der Dachfläche des Gemeinschaftshauses Neunkirchen zur Installation
einer Photovoltaikanlage entschieden hat. Die Anlage ist bereits
installiert. Für die Verlängerung von LKW-Führerscheinen mit begrenzter
Gültigkeit übernimmt die Gemeinde eine Kostenpauschale von 100,00 €.
Voraussetzung hierfür ist, dass der Kommandant im Einzelfall die
Notwendigkeit bestätigt und der Feuerwehrmann sich verpflichtet, weitere
5 Jahre Feuerwehrdienst zu leisten. Weiterhin genehmigte der Gemeinderat
die eingegangenen Spenden des 4. Vierteljahres 2010 und 1. Vierteljahres
2011.
Hauptberatungspunkt des heutigen Abends war die Vorstellung und Beratung
eines Angebotes der Telekom zum DSL-Ausbau in Neunkirchen.
Hierzu begrüßte Bürgermeister Seitz Herrn Klaus Markert von der Telekom
sowie den Breitbandpaten aus der Verwaltung, Herrn Thomas Hofmann.
Der Bürgermeister gab zunächst einen kurzen Rückblick auf die
Verhandlungen mit der Telekom sowie Gespräche mit der Nachbarstadt
Freudenberg wegen eines evtl .Ausbaus DSL in deren Stadtteil Ebenheid.
Leider ist diese angestrebte interkommunale Zusammenarbeit nicht zu
realisieren, da telekominterne Vorgaben und fördertechnische Gründe der
Länder Bayern und Baden-Württemberg dagegen sprechen. Hinzu kommt ein
zeitliches Problem, da zum einen die Telekom an ihr Angebot nur 3 Monate
gebunden ist, zum anderen das bayer. Förderprogramm zum 31.12.2011
ausläuft.
Das vorliegende Angebot, datiert vom 26.05.2011, entspricht den in der
Ausschreibung aufgeführten Anforderungen. Allerdings schließt dieses bei
einer Vollversorgung mit 16.000 kbit/s des gesamten Ortsnetzes aller
drei Ortsteile bei Nutzung der Glasfasertechnik mit einer Deckungslücke
von 242.900 €, die von der Gemeinde zu tragen wären. Nach Abzug des
staatlichen Zuschusses in Höhe von 100.000 € verbleiben demnach noch
142.900 € als gemeindlicher Anteil.
Herr Markert erläuterte dann anhand von zeichnerischen Darstellungen und
Auflistungen den technischen Ausbau bzw. die vorhandene Infrastruktur
und Versorgung und zeigte die Verbesserung auf.
Die Leitungen können größtenteils im Pflugverfahren verlegt werden,
hierfür wird selbstverständlich die Gewährleistung für evtl. auftretende
Schäden übernommen.
Herr Markert informiert weiter, dass die Bandbreite in Ebenheid durch
diesen Vollausbau automatisch auf 1 MBit – 3 MBit verbessert wird, ohne
dass die Stadt Freudenberg investieren muss.
Bürgermeister Seitz verweist auf die Anfrage bei der Stadt Freudenberg
im Zusammenhang mit einer möglichen, finanziellen Beteiligung an der
Investition. Es sollen Verhandlungen mit Baden-Württemberg aufgenommen
werden, ob hier ein Zuschuss möglich ist für diese außergewöhnliche
Situation. Problematisch sind jedoch, wie schon erwähnt, die
unterschiedlichen telekominternen Vorgaben und staatlichen
Förderprogramme beider Länder.
Auf Nachfrage aus dem Gemeinderat, warum hier keine länderübergreifende
Zusammenarbeit möglich ist, stellt Herr Markert fest, dass Telekom
Bayern bei der EU gesondert modifiziert und einzeln registriert ist.
Aufgrund der Größe von Ebenheid wird die Telekom an die Stadt
Freudenberg auch kein Angebot abgeben, weil dies wirtschaftlich nicht
vertretbar ist.
Zum Ablauf stellt er fest, dass zunächst die Standorte für die
Kabelverteilerkästen in Absprache mit der Gemeinde festgelegt werden.
Sobald diese abgestimmt sind wird im Jahr 2011 die Planung erstellt und
somit die ersten 25 % der Kosten zur Zahlung fällig. Baubeginn ist dann
für Frühjahr 2012 vorgesehen, die Fertigstellung der Maßnahme ist
innerhalb eines Jahres nach Vertragsabschluss festgeschrieben.
Bürgermeister Seitz bedankt sich für die ausführlichen Informationen und
fasst zusammen, dass die Gemeinde so schnell wie möglich „auf den Zug
aufspringen“ sollte, um mit den Vollausbau für die Gemeinde optimale
Bedingungen zu schaffen. Der DSL-Ausbau ist in der heutigen Zeit
unverzichtbar und die Verbesserung der Infrastruktur wird sich
hoffentlich auch auf den Verkauf gemeindlicher Bauplätze auswirken.
Der Gemeinderat fasste einstimmig folgenden Beschluss:
„ Die Gemeinde Neunkirchen zeigt sich grundsätzlich mit dem DSL-Angebot
der Telekom einverstanden. Auf dieser Grundlage wird die Verwaltung
beauftragt, einen Zuwendungsantrag zur Breitbandförderung bei der
Regierung von Unterfranken zu stellen. Weiterhin wird die Telekom
aufgefordert dem Angebot entsprechende Kooperationsverträge zu
schicken.“
Die Telekom hat mitgeteilt, dass sie im Zuge der Erdverkabelung in der
Kirchstraße glasfasertaugliche Leerrohre mitverlegen will und bittet um
Zustimmung zur Maßnahme. Der Gemeinderat erteilte sein Einverständnis.
Das Landratsamt Miltenberg hat unter gewissen Auflagen die
Haushaltssatzung und den Haushaltsplan 2011 genehmigt. Die Auflagen
beinhalten insbesondere die Gebührenüberprüfung beim Kindergarten,
Bestattungswesen, der Steigerung der Erlöse aus der Waldbewirtschaftung
sowie Prüfung evtl. Privilegien bzw. Einnahmeverluste bei der
Konzessionsabgabe.
Hierzu stellt der GR fest, dass die Gebührenüberprüfung regelmäßig
erfolgt und Erhöhungen erst 2008 und 2010 stattfanden. Auch bei der
Waldbewirtschaftung ist keine Steigerungsmöglichkeit machbar. Bei der
Konzessionsabgabe erhält die Gemeinde den vollen Betrag.
Angeregt wurde, die Gebühren im Bestattungswesen evtl. im Rahmen der
Haushaltsberatung 2012 zu überprüfen.
Der GR hat unter Abwägung dieser Aspekte den Genehmigungsbescheid
anerkannt.
Im weiteren Verlauf beriet der GR über einen Antrag aus der
Bürgerschaft, unter gewissen Voraussetzungen die Benutzungsgebühr für
die Gemeinschaftshäuser von Privatpersonen zu reduzieren. Betroffen
wären ausschließlich Vorträge von nur kurzer Dauer, ohne Küchenbenutzung
und Verkauf. Der Gemeinderat beschloss bei einer Gegenstimme, keine
Vergünstigung zu gewähren. Solche kulturellen Veranstaltungen sollten
über einen Verein oder die Gemeinde angemeldet werden, was automatisch
zu einer Gebührenbefreiung führt.
Die Sitzungen im 2. Halbjahr 2011 wurden auf jeweils den ersten
Donnerstag im Monat festgelegt.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ gab Bürgermeister Seitz
bekannt, dass die Abnahme der in Anspruch genommen Wege im Zusammenhang
mit dem Solarpark für Freitag, 15.07.2011 terminiert ist. Weiterhin
teilt er mit, dass die Vermessung des Grillplatzes und des Anwesens
Römerstraße 14, beide OT Neunkirchen, durchgeführt sind.
Auch in Neunkirchen ist die Bevölkerung nach der neuesten Statistik
rückläufig, die Graphik wird mit der nächsten Sitzungsladung
redaktionell mitgeteilt.
Angeregt wurde, einen Brunnen in Richelbach in der Brunnenstraße gerade
bei lang anhaltender Trockenheit wieder zu aktivieren, was geprüft wird.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 05.05.2011
In einer kurzen öffentlichen Sitzung
wurden zunächst die Firmen bekannt gegeben, welche für den Neubau des
Feuerwehrhauses Umpfenbach für nachfolgende Gewerke beauftragt wurden:
Rohbauarbeiten: Fa. BeMo, Neunkirchen: Auftragssumme: 109.224,75 €
Stahlbauarbeiten: Fa. Walter, Kleinheubach: Auftragssumme: 44.665,94 €
Gasbetonarbeiten: Fa. Winkler, Wöllstadt: Auftragssumme: 33.924,88 €
Dachdeckerarbeiten: Fa. Greulich, Richelbach: Auftragssumme: 21.275,18 €
Fensterbauarbeiten: Fa. Schell, Neunkirchen: Auftragssumme: 11.422,96 €
Ferner hatte der Gemeinderat beschlossen, Herrn Stephan Eckert zum neuen
Feldgeschorenen für den Ortsteil Richelbach zu ernennen. Die Vereidigung
fand im Rahmen des Feldgeschworenenjahrtages im April 2011 statt.
Hauptberatungspunkt war der Abschluss eines Vertrages mit e-on im
Zusammenhang mit der Straßenbeleuchtungsverkabelung im Ortsteil
Neunkirchen für den ersten Bauabschnitt.
Der erste Bauabschnitt betrifft einen Teil der Frankenstraße, der
Römerstraße, dieRathausstraße und einen Teil der Dr. Rüttiger-Straße.
Die Vertragssumme beläuft sich auf 88.672,04 € und wird nach Abschluss
der Maßnahme nach dem endgültigen Aufmass abgerechnet.
Vor Baubeginn wird ein Vertreter der e-on die einzelnen
Grundstücksbesitzer ansprechen, um die Verlegung der Leitungen im
Privatgrund sowie den Standort für den Stromkasten zu klären. Anfallende
Erdarbeiten auf Privatgrund sind vom Besitzer zu tragen, Kabel und
Kasten werden von e-on finanziert.
Der Gemeinderat hatte in der letzten Sitzung beschlossen, dass die
Wiederherstellung der Gehwege in Pflaster erfolgen soll. Hier ist von
Seiten der Gemeinde mit den Grundstückseigentümern zu klären, inwieweit
diese in einzelnen Fällen ihre Flächen mit pflastern wollen.
Dem Abschluss des Vertrages wurde einstimmig zugestimmt.
Weiterhin Zustimmung fand ein privates Bauvorhaben in Richelbach.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 07.04.2011
Erster großer Beratungspunkt der heutigen
Sitzung war die geplante Ortsnetzverkabelung durch die E-ON im
Altortbereich von Neunkirchen.
Das Vorhaben wurde dem Gemeinderat bereits in der Sitzung im September
2010 vorgestellt und darüber beraten, ob im Zuge der Baumaßnahme auch
die Straßenbeleuchtung verkabelt werden soll. Am Dienstag fand ein
Gespräch mit der E-ON statt, in welchem das weitere Vorgehen vorgestellt
wurde. Zum Zeitplan ist festzuhalten, dass im Jahr 2011 die Restrecke
Römerstraße, die Frankenstraße bis zur Kirche, die Rathausstraße und die
Kirchstraße verkabelt werden.
Im Jahre 2012 folgt dann der Rest der Frankenstraße, die Ziegelgasse
sowie evtl. die Verbindung Ziegelgasse-Knappengrund.
Die E-ON wird kurzfristig ein Angebot erstellen, hierfür ist zu klären,
welche Lampen an welcher Stelle benötigt werden. Außerdem ist vom
Gemeinderat zu entscheiden, ob die Wiederherstellung der
Gehsteigoberfläche in Asphalt oder Pflaster erfolgen soll. Die Kosten
für die Gemeinde belaufen sich nach einer ersten Kostenschätzung auf
140.000 €, bei einer Entscheidung für Pflaster erhöht sich dieser Betrag
um ca. 50.000 € auf insg. 190.000 €. Hierfür wäre bei Zustimmung im
Haushalt eine entsprechende Verpflichtungsermächtigung vorzusehen.
Nach kurzer Beratung stimmte der Gemeinderat mit 9 : 2 Stimmen für die
Durchführung der Verkabelung und die Wiederherstellung der Oberfläche in
Pflaster.
Hauptberatungspunkt war die Verabschiedung des Haushaltes 2011.
Bürgermeister Seitz erinnerte in seiner Haushaltsrede an die Vorberatung
des Haushaltes in der Verwaltung. Der Haushalt ist auch in diesem Jahr
wieder besonders von der bereits ausgeführten Hochbaumaßnahme
Gemeinschaftshaus Neunkirchen und dem kürzlich begonnenen Bau des
Feuerwehrhauses Umpfenbach geprägt.
Der Haushalt überschreitet wiederum die 2 MIO-Grenze und umfasst
2.151,320,00 €.
Die Mindestzuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt kann nicht
erreicht werden und beträgt heuer lediglich 12.045,00 €. Trotz
gestiegener Einkommens-steuer (+ 49.000 €) resultiert diese verminderte
Zuführung im wesentlichen aus den weniger freien Mitteln im
Verwaltungshaushalt, wobei sich v.a. eine erheblich niedrigere
Schlüsselzuweisung bemerkbar macht.
Zu den beiden erwähnten Hochbaumaßnahmen stellt der Bürgermeister fest,
dass das Gemeinschaftshaus mit einer Kostenminderung in Höhe von ca.
50.000,00 € abgeschlossen werden konnte, das Feuerwehrhaus jedoch den
gemeindlichen Haushalt in diesem und nächsten Jahr erheblich belasten
wird.
Wünschenswert ist nach wie vor ein Bauplatzverkauf sowie der Verkauf der
Immobilie Römerstraße 14.
Rechnerisch verbleiben aus dem HH 2010 rd. 180.000,00 €, welche dem HH
2011 zugeführt werden können, diese resultieren aus den bereits
getätigten Kreditaufnahmen bzw. dem ursprünglich im HH 2010 vorgesehenen
Ansatz für das Feuerwehrhaus, der aufgrund der Bauverzögerung doch nicht
in Anspruch genommen wurde.
Dennoch errechnet sich eine Kreditaufnahme von knapp 86.00,00 €, es
ergibt sich aber keine Netto-Neuverschuldung. Die Verschuldung der
Gemeinde verringert sich zum Ende des HH-Jahres auf 1.337.000 €, dies
sind ca. 20.000,00 € weniger als in 2010. Die Pro-Kopfverschuldung liegt
somit bei 887,00 €, der Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden
beträgt 644,00 €.
Als echte „Überraschungen“ für die nähere Zukunft bezeichnet der
Bürgermeister die von der E-ON angekündigte Verkabelung im Altort
Neunkirchen. Diese Maßnahme wird jedoch auch zur Verbesserung der
Infrastruktur beitragen.
Auch der forciert anzugehende DSL-Ausbau wird die Gemeindefinanzen
erheblich belasten.
Das Motto für die künftigen Jahre wird wiederum „Sparen und noch mal
sparen“ heißen, die Konsolidierung des gemeindlichen HH muss vorrangiges
Ziel bleiben
Der Bürgermeister erinnerte kurz an den im letzten Jahr fertiggestellten
Solarpark in Richelbach, der zwar offiziell die Gemeindekasse nicht
belastet bzw. sogar erhebliche Gewerbesteuer in Aussicht stellt. Der
geleistete Arbeitsaufwand in der Verwaltung wäre aber sicherlich eine
Berechnung wert und würde ebenso eine schöne Gewerbesteuer
rechtfertigen.
Im Anschluss an die Ausführungen erläuterte der Kämmerer die einzelnen
Ansätze.
Der Gemeinderat verabschiedete, Haushaltsplan, die Haushaltssatzung und
den Finanzplan bei jeweils einer Gegenstimme. Der Stellenplan wurde
einstimmig genehmigt.
Zwei private Bauvorhaben wurden vom GR positiv verbeschieden.
Ebenfalls stimmte der Gemeinderat der Entgeltanpassung für die
Betriebsleitung im Gemeindewald durch das Amt für Ernährung,
Landwirtschaft und Forsten zu. Die Erhöhung beträgt 84,49 € und beträgt
nun 449,82 €/Jahr.
Zum Solarpark Richelbach informiert Bürgermeister Seitz über die
Begehung der Trasse bzw. der in Anspruch genommenen Wege mit den
Beteiligten. Etliche Schäden wurden schon ausgebessert, bestimmte
Nacharbeiten wurden festgelegt und sind noch vorzunehmen. Im nächsten
Jahr ist dann erneut eine Begehung terminiert.
Unter dem TOP Informationen und Anfragen gab der Bürgermeister als
Termin für die Einführung des neuen Pfarrers den18.09.2011 bekannt.
Die Einweihung des Spielplatzes im OT Richelbach ist für 24.07.2011
vorgesehen.
Das Kindergartenfest am 22.05.2011 soll dieses Jahr in „abgespeckter“
Version durchgeführt werden und beginnt erst am Nachmittag, dieses Mal
im Gemeinschaftshaus.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 10.02.2011
Zunächst hat der Gemeinderat über die
Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Gemeinschaftshaus
Neunkirchen beraten. Bürgermeister Seitz erinnerte daran, dass bei den
Planungen von Anfang an auf eine Ausrichtung der Hauptdachfläche nach
Süden Wert gelegt wurde, um hier eine solche Anlage aufzubauen.
Es haben bei der Verwaltung bereits Interessenten nachgefragt, ob sie
die Fläche pachten können.
Das Amt für Ländliche Entwicklung, Unterfranken, welches den Bau
fördert, hat mitgeteilt, dass aus förderrechtlicher Sicht keine Bedenken
bestehen, wenn bestimmte Abstände eingehalten werden.
Nach kurzer Diskussion beschloss der Gemeinderat, die Fläche vorerst
nicht zu verpachten und Angebote für die Installation einer
Photovoltaikanlage in Eigenregie einzuholen. Gleichzeitig soll geprüft
werden, ob die Finanzierung außerhalb des Haushaltes erfolgen könnte.
Aus den Bürgerversammlungen liegen keine konkreten Anträge vor, die im
Gemeinderat zu behandeln wären. Es ist nur noch der Antrag auf
Einführung einer 30 km/h Zone in verschiedenen Wohngebieten im Raum, zu
dem der Gemeinderat zunächst die Entscheidung zurückgestellt hatte, um
die Meinung der Bürger zu hören.
Hier hatten sich fast alle Bürger gegen eine solche Beschränkung
ausgesprochen.
Bgm. erinnert, dass im OT Neukirchen vorgeschlagen wurde, mittels eines
Radardisplays den Verkehrsteilnehmern ihre Geschwindigkeit anzuzeigen.
Das Gerät soll zunächst vom Markt Bürgstadt ausgeliehen und probeweise
in der Rauenberger Straße aufgestellt werden.
Zu einem privaten Bauantrag wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ gibt Bgm. Seitz die Antwort
des Amtes für Ländliche Entwicklung im Zusammenhang mit einer
Zuschussanfrage für das Wiederaufstellen des Kreuzes mit Mauersanierung
im OT Richelbach, Kapellenstraße bekannt. Das Amt teilt mit, dass für
diese Maßnahme keine Bezuschussung möglich ist, da das gesamte
Dorferneuerungsverfahren kurz vor dem Abschluss steht und dieses Jahr
abgeschlossen werden soll. Man will versuchen, einen anderen Weg zu
finden, um die Maßnahme kostengünstig durchführen zu können.
Entgegen der bisherigen Praxis soll geprüft werden, ob das Geschirr und
Mobiliar der Gemeinschaftshäuser auch weiterhin an Privatpersonen
ausgeliehen wird. Bei den Rückgaben sind häufig fehlende oder falsche
Teile festzustellen, welches von den Bürgern nicht mitgeteilt wird.
Der Bürgermeister schlägt vor, in allen drei Ortsteilen eine
Bestandsaufnahme vorzunehmen und dieses Thema in einer der nächsten
Sitzungen als Tagesordnungspunkt aufzunehmen.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 13.01.2011
Zur Beratung stand als erster Punkt der
Antrag der Firma ENERKRAFT auf Erweiterung der Vorrangfläche für
Windenergie im Flächennutzungsplan.
Im rechtskräftigen Flächennutzungsplan ist in der Gemarkung Umpfenbach
eine solche Fläche ausgewiesen, auf welcher die Errichtung von zwei
Windrädern möglich ist. Bürgermeister Seitz informiert über ein Gespräch
im Fürstenhaus in Kreuzwertheim im vergangenen Dezember. Hier wurde
darüber informiert, dass der Grundstückseigentümer die Planung umsetzen
wolle. Die Errichtung von lediglich zwei Anlagen entspricht jedoch nicht
mehr dem technischen Fortschritt. Um rentabel investieren zu können, ist
an den Bau von vier Anlagen gedacht.
Hierfür sollte eine in unmittelbarer Nähe liegende Waldfläche ebenfalls
als Vorrangfläche für Windenergie ausgewiesen werden.
Zur Technik ist festzustellen, dass die Nabenhöhe 125 m beträgt, ein
Flügel hat 45 m (Rotordurchmesser 90 m), sodass die Gesamthöhe eines
Rades 170 m beträgt.
Der Anschluss der Anlage wäre durch eine Leitungsverlegung zum Teil auf
domäneneigenem Gelände- nach Richelbach relativ einfach umzusetzen, hier
ist dann die Einspeisung in die 110 kV-Leitung möglich, welche im
Zusammenhang mit dem Solarpark in Richelbach verlegt wurde.
Die Antragsteller verweisen weiter auf den Umweltaspekt im Zusammenhang
mit der Erzeugung von regenerativem Strom, der in die Entscheidung des
Gemeinderates mit einfließen sollte.
Die Firma wäre bereit, das Projekt in einer Gemeinderatssitzung
vorzustellen.
Bürgermeister Seitz weist auf die Bestrebungen der Bayerischen und auch
Badischen Staatsregierung hin, den Ausbau erneuerbarer Energien zu
forcieren. Auch der Bayer. Bauernverband veranstaltet demnächst eine
Veranstaltung zum Thema „Windkraft, attraktive Einkommensalternative für
den ländlichen Raum“.
Allerdings gelte es gerade in Neunkirchen auch zu bedenken, dass im
Gemarkungsgebiet erst kürzlich der Solarpark errichtet wurde, womit die
Gemeinde ihr „Offensein“ zu erneuerbaren Energien gezeigt hat.
Im Flächennutzungsplan ist eine Fläche für Windenergie ausgewiesen,
welche für den jetzigen Zeitpunkt ausreichend bemessen ist.
Die Gemeinderäte sind der Meinung, dass keine
Flächennutzungsplanänderung vorgenommen werden sollte, die vorhandene
Fläche ist ausreichend.
Nach ausführlicher Beratung beschloss das Gremium, zum jetzigen
Zeitpunkt keine weiteren Flächen für Windenergie auszuweisen. Es steht
die oben erwähnte Fläche zur Verfügung, darüber hinaus wurde jetzt erst
der Solarpark errichtet, dessen abschließende Fertigstellung abgewartet
werden soll. Auch die ersten Reaktionen aus der Bevölkerung weisen in
diese Richtung.
Erneut auf der Tagesordnung stand die Beratung über die Einstellung der
Außendienststunden, welche in der letzten Sitzung beschlossen wurde.
Der Bürgermeister informiert, dass sich etliche Bürger darüber beschwert
hätten, sie fühlen sich von der Verwaltung im Stich gelassen und
vermissen die Bürgernähe.
Er teilt weiter mit, dass er über ein Modell „mobile Dienststunden“
einen Beitrag gehört habe. Hier besucht 1 Bediensteter die Ortsteile,
ausgerüstet mit einem sog. Verwaltungskoffer, und erledigt die
Dienstgeschäfte.
Die Bürgernähe sollte aufrecht erhalten bleiben, der Gemeinderat sollte
die Entscheidung nochmals überdenken.
Einige Gemeinderäte vertraten die Meinung, die Einstellung
beizubehalten.
Wenn jedoch Vorgaben für eine sinnvolle Verwaltungstätigkeit während der
Außendienststunden geschaffen werden, wie z.B. durch entsprechende
Internetanschluss für eine Laptopnutzung, ist eine Grundlage gegeben,
die Entscheidung nochmals zu überdenken.
Nach eingehender Beratung schlug Bürgermeister Seitz vor, die
Dienststunden nochmals für mindestens ½ Jahr einmal monatlich
abzuhalten, eventuell mit Einsatz eines Laptops mit entsprechender
Nutzungsmöglichkeit. Gleichzeitig ist die Anzahl und Anliegen der
Besucher festzuhalten. Parallel sollen die Anschlussmöglichkeiten für
Internetnutzung in Richelbach und Umpfenbach ermittelt werden.
Der Gemeinderat stimmte diesem Vorschlag zu, als Dienst-Tag wurde der
jeweilige Sitzungstag des Gemeinderates festgelegt. Im Amtsblatt erfolgt
mit der Veröffentlichung der Gemeinderatssitzung ein entsprechender
Hinweis.
Die vom Gutachterausschuss übermittelten Bodenrichtwerte fanden
Zustimmung.
Auch der Jahresbericht 2010 über die Tätigkeit der Stiftung Altenhilfe
im Landkreis Miltenberg wurde zur Kenntnis genommen.
Zur Anfrage der Gemeinde bei der Verkehrsgesellschaft Untermain im
Zusammenhang mit der Schülerbeförderung vom Bahnhof Miltenberg nach
Neunkirchen teilt diese mit, dass die Abfahrtszeiten um 5 Minuten
vorverlegt wurden.
Eine weitere Änderung bzw. Verlegung des Abfahrtortes an das
Schulzentrum ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, soll lt. VU
jedoch geprüft werden.
Zu einem privaten Bauantrag wurde das Einvernehmen erteilt.
Die Arbeiten am Solarpark in Richelbach konnten noch rechtzeitig zum
Ende des Jahres 2010 abgeschlossen werden. Unter extremen
Witterungsbedingungen gelang es, die letzten Module zu installieren,
sodass die Anlage zum 31.12.2010 ans Netz gehen konnte. Bürgermeister
Seitz betonte, dass damit dieses Thema nicht abgeschlossen ist. Es
stehen nun Aufräumarbeiten an. Sobald die Witterung es zulässt, müssen
die Befahrungen der Wege und der Trasse vorgenommen werden um Schäden zu
ermitteln und die erforderlichen Ausbesserungsarbeiten mit den
beteiligten Firmen festgelegt werden. Dies wird sich über einen längeren
Zeitraum erstrecken und nochmals viel Einsatz fordern.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ teilte der Bürgermeister mit,
dass von der Telekom ein Angebot für den Ausbau des DSL-Netzes vorliegt,
welches jedoch noch überarbeitet werden muss.
Weiterhin informiert er über die Bauabnahme des Gemeinschaftshauses
Neunkirchen durch das Landratsamt Miltenberg. Es wurden keine
Beanstandungen erhoben.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 02.12.2010
Bürgermeister Seitz informierte zunächst
über die Vergabe der Beschaffung der Möblierung für das
Gemeinschaftshaus an die Firma Vereinigte Schulmöbelfabriken zum Preis
von 23.249,17 € sowie weiterer Materialien für Elektroarbeiten zum Preis
von 15.450,76 €.
Die Sitzungstermine für das 1. Halbjahr 2011 wurden wie folgt
festgelegt:
Januar: 13.01.2011 (mit Bürgerfragestunde)
Februar: 10.02.2011 (optional)
März: 03.03.2011
April: 07.04.2011
Mai: 05.05.2011
Juni: 09.06.2011 (mit Bürgerfragestunde)
Die Bürgerversammlungen sollen am 24.01.2011 in Neunkirchen, am
26.01.2011 in Richelbach und am 31.01.2011 in Umpfenbach stattfinden.
Eine längere Diskussion gab es zur Weiterführung der Dienststunden ab
2011. Nachdem immer weniger Bürger diese nutzen und auch durch die
Einführung des neuen Personalausweises ein solcher nicht mehr im
Außendienst beantragt und abgeholt werden kann schlägt die Verwaltung
eine Reduzierung auf einen Donnerstag (bisher zwei) im Monat vor. So ist
noch ein wenig Bürgernähe gegeben.
Einige Gemeinderäte sprachen sich für die komplette Abschaffung aus, in
jedem Ortsteil ist ein Bürgermeister als Ansprechpartner vorhanden.
In einer knappen Abstimmung mit einer Stimme Unterschied wurde
beschlossen, die Außendienststunden ab 2011 ganz zu streichen.
Bürgermeister Seitz teilt mit, dass von einigen Eltern eine Eingabe im
Zusammenhang mit der Beförderung der Schüler von den weiterführenden
Schulen nach Schulschluss vorliegt. Die Abfahrtszeiten seien hier weiter
nach hinten verlegt worden, sodass die Kinder bis zu 40 Minuten
Wartezeit in Kauf nehmen müssen.
Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, hier mit der Verkehrsgesellschaft
Untermain bzw. dem Landratsamt als Schulträger Verbindung aufzunehmen
und um Abhilfe zu bitten.
Beim Kauf von Feuerwehrstiefel hat die Gemeinde bisher einen
Kostenanteil von 50.00 € übernommen. Nachdem nun ein Stiefel einer
gewissen Hersteller-Charge nicht mehr den einschlägigen DIN-Normen
entspricht mussten hier teilweise neue Stiefel gekauft werden. Diese
sind nun in der Anschaffung teurer als die bisherigen. Der Bürgermeister
schlägt daher in Absprache mit den Feuerwehrkommandanten vor, den
Beteiligungsbetrag der Gemeinde auf 75,00 € zu erhöhen. Diesem stimmte
der Gemeinderat einstimmig zu.
Im Zusammenhang mit dem Bau des Feuerwehrhauses im OT Umpfenbach
informiert der Bürgermeister über die Besprechung mit dem Bauausschuss
in der vergangenen Woche. Hier wurde die Werkplanung verabschiedet und
folgender Zeitplan vereinbart:
Die Ausschreibungen für den geschlossenen Rohbau werden am
16./17.12.2010 verschickt. Die Submission ist für 27.01.2011 vorgesehen,
In der Märzsitzung kann dann die Auftragsvergabe erfolgen, Baubeginn mit
Spatenstich ist für die letzte Märzwoche geplant.
Unter dem TOP „Informationen und Anfrage“ gab der Bürgermeister das
Ergebnis der Spielplatzüberprüfungen durch einen Sachverständigen
bekannt. Alle Spielplätze erfüllen im Großen und Ganzen die
Sicherheitsvorschriften, geringe Mängel können mit wenig Aufwand
beseitigt werden.
Lediglich der Spielplatz am Sportheim in Richelbach weist erhebliche
Mängel auf. Der Prüfbericht wurde hier an den Sportverein ausgehändigt,
damit dieser entspr. tätig werden kann.
Die Trasse für die Kabelleitungen im Zusammenhang mit dem Solarpark in
Richelbach wird zur Zeit gepflügt. Beanstandete Mängel wie z.B. am
Graben an der Ortsstraße „Am Bildstock“ müssen nach Ablauf des Winters
beseitigt werden.
Im Zusammenhang mit dem Befahren der Umpfenbacher Straße durch LKW`s zum
Solarpark kommt es immer wieder zu Beschwerden. Bürgermeister Seitz
erläuterte die erteilten Ausnahmegenehmigungen und stellt weiter fest,
dass landwirtschaftlicher Verkehr die Straße wie bisher befahren darf.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 04.11.2010
In der heutigen Sitzung, die vom
stellvertretenden Bürgermeister Armin Bick geleitet wurde, war ein
Antrag auf Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h
in verschiedenen Straßen im Ortsteil Neunkirchen Anlass für eine längere
Diskussion.
Der Antrag bezieht sich auf die Straßen in den Baugebieten
„Knappengrund“ und „Hohe Straße“. Die Beschränkung soll der Erhöhung der
Verkehrssicherheit dienen, insbesondere für die Kinder und älteren
Personen.
In der Diskussion wurde deutlich, dass eine alleinige Beschränkung
nichts nutzt, wenn keine Überwachung stattfindet. Es müsste dann evtl.
ein Anschluss an die kommunale Verkehrsüberwachung erfolgen, was
wiederum mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist.
Nachdem bereits auch angesprochen wurde, dass mit ähnlichen Anträgen für
die Ortsteile Richelbach und Umpfenbach zu rechnen ist, schlug zweiter
Bürgermeister Bick vor, den Antrag zurückzustellen und in den
Bürgerversammlungen die Meinung der Bürger zu hören. Bis dahin kann
vorab die Stellungnahme der Polizei eingeholt und insbesondere die
Kosten für eine evtl. Überwachung ermittelt werden. Diese wären dann
ebenfalls bekannt zu geben.
Nach ausführlicher Beratung entschied sich der Gemeinderat bei einer
Gegenstimme für diesen Vorschlag.
Die Arbeiten am Solarpark gehen zügig voran, die ersten Module sind
geliefert und sollen ab der kommenden Woche montiert werden. Die Anlage
selbst ist seit ca. 2 Wochen Security überwacht. Mit der
Trassenherstellung für die Stromkabel wird nächste Woche begonnen.
Ebenfalls im Zeitplan liegen die Arbeiten am Gemeinschaftshaus
Neunkirchen, sodass das Ziel „Bauende 2010“ eingehalten werden kann.
Als Einweihungstermin bzw. Übergabe an die Bevölkerung ist das
Wochenende 5./6.02.2011 vorgesehen.
Die Benutzungsgebühren wurden wie folgt festgelegt:
Einheimische Gruppen und Vereine:
Saal: 66,00 €
Vereinszimmer: 25,00 €
Private Veranstaltungen:
Saal: 96,00 €
Vereinszimmer: 33,00 €
Hinzu kommen jeweils die anfallenden Verbrauchsgebühren.
Zugestimmt wurde weiterhin einem privaten Bauantrag.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ wies zweiter Bürgermeister
Bick auf anstehende Baumfällarbeiten am Ortseingang von Richelbach aus
Richtung Riedern kommend am 8.11. und 9.11.2010 hin. Mit kurzfristigen
Vollsperrungen ist zu rechnen.
Im Zusammenhang mit der Machbarkeitsstudie zur DSL-Versorgung fand im
Landratsamt die Auftaktveranstaltung statt. Auf Bitten des beauftragten
Büros geht in den nächsten Tagen erneut eine Bedarfsanfrage an alle
Haushalte und Gewerbetreibenden in den Ortsteilen. Die Beteiligten
werden gebeten, sich am Verfahren zu beteiligen und die Fragebögen bis
spätestens 06.12.2010 an die Verwaltung zurück zu schicken.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 07.10.2010
Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde
bekannt gegeben, dass im Gemeinschaftshaus Neunkirchen die
Heizungsarbeiten an die Firma Greulich, Richelbach zum Angebotspreis von
12.436,64 € und die Lieferung der OWA-Decke an die Fa. Kalkwerke,
Aschaffenburg zum Angebotspreis von 2.997,50 € vergeben wurden.
Im Kindergarten Neunkirchen wird seit diesem Kindergartenjahr ein warmes
Mittagessen angeboten, hier legte das Pflegeheim im St. Elisabethenstift
Großheubach das günstigste Angebot mit 2,32 € pro Essen vor.
Die örtliche Rechnungsprüfung für das Jahr 2009 wurde durchgeführt und
hat zu keinen Beanstandungen geführt. Die Jahresrechnung wurde demnach
festgestellt, der Gemeinderat erteilte dem Bürgermeister einstimmig
Entlastung.
Hauptthema der heutigen Sitzung war die Errichtung des Solarparkes im OT
Richelbach.
Die Firma Solarpark Richelbach GmbH & Co.KG legt die Bauunterlagen für
die Errichtung des Solarparkes Richelbach im Freistellungsverfahren vor.
Nachdem mit der Errichtung der Anlage kurzfristig begonnen werden
sollte, hat die Verwaltung die Freistellungsmitteilung bereits erteilt.
Der Antrag umfasst die Errichtung eines ca. 14.3 MWp Photovoltaik
Solarparkes auf der im Bebauungsplan ausgewiesenen Fläche von ca. 30,6
ha.
Die Anlage ist wie folgt beschrieben:
1.
Solarmodule
Die Solarmodule sind
kristalline Module mit bewährten Eigenschaften und werden seit mehreren
Jahren erfolgreich sowohl bei Freiflächen- als auch bei Dachanlagen
eingesetzt. Das Modul zeichnet sich durch eine kurze Energierücklaufzeit
von ca. 1 Jahr sowie optimalem Schwachlichtverhalten aus. Das robuste
Design erlaubt Belastungen durch Schnee bis zu ca. 550 kg/m2
und hält hohen Windgeschwindig-keiten stand. Die Module werden
zweitreihig quer übereinander in einem Winkel von 25o in
südlicher Ausrichtung montiert. Die Bodenfreiheit beträgt ca. 0,65 m,
die Moduloberkante liegt bei ca. 2 m über der Geländeoberfläche. Die
Gesamtanlage besteht aus ca. 63.888 Solarmodulen.
2.
Wechselrichter
Die Umwandlung des
Gleichstroms aus der Photovoltaikanlage in netzkonformen Wechselstrom
erfolgt über einen Zentralwechselrichter von Refu Elektronik. Das Gerät
wird in Deutschland produziert und zeichnet sich durch hohe
Wirkungsgrade sowie schnelles und präzises MPP – Tracking
(Spannungsanpassung zum optimalen Betriebspunkt der Solarmodule) aus.
Der Wechselrichter ist in einer Betonfertig-station untergebracht. Die
Station ist PEHLA geprüft und für die Aufnahme von Wechselrichter,
Transformator und Mittelspannungsschaltanlage geeignet.
Das Gebäude kann auch mit Satteldach und Ziegeleindeckung geliefert
werden.
3.
Netzanschluss
Die Einspeisung erfolgt
in das Netz der EnBW. Die Zählung ist im Wechselrichter-gebäude
untergebracht und erfolgt auf Mittelspannungsebene.
4.
Unterkonstruktion
Die Unterkonstruktion von
Typ FA04 der Firma Habdank besteht aus verzinkten Stahlstützen (Sigma
100), die im Abstand von ca. 4,00 m ca. 1,5 m in den Boden gerammt
werden. Auf jeden Pfosten werden spezielle 25o Winkel
montiert, auf denen ein verzinktes Längsträgerprofil verschraubt wird.
Die Modulträger erlauben die Ausrichtung der Module nach dem
Geländeverlauf. Die hohe Flexibilität des Systems vermeidet unnötige
Erdbewegungen zur Nivellierung der Fläche. Die Bodenversiegelung wird
durch das Einrammen der Pfosten ebenfalls minimiert.
5.
Zaunanlage
Die Zaunanlage besteht aus
einem verzinktem Diagonalgeflecht mit einer Maschenweite von ca. 50 mm
und einer Drahtdicke von ca. 2,5 mm.
Die Höhe der Zaunanlage beträgt ca. 2,00 m.
Die Befestigung erfolgt dauerhaft mit rostfreien Schrauben und
Schlaufen.
Dabei wird ein Bodenabstand zum Zaungeflecht von mindestens 15 cm
eingehalten.
Damit ist eine Durchgängigkeit für Kleinlebewesen auf der gesamten
Photovoltaik-anlage jederzeit gegeben.
Die verzinkten Rohrpfosten weisen einen Durchmesser von ca. 2 Zoll auf
und werden ca. 1 m in den Boden gerammt. Der Pfostenabstand beträgt ca.
3,00 m.
An den Zaunecken werden die Rohrpfosten durch eine Betongründung
statisch gehalten. Die Zaunanlage erhält einen Übersteigschutz mit
Natodraht. Der Übersteigschutz wird auf dem Rohrpfosten befestigt.
Im weiteren Verlauf der Sitzung informierte der Bürgermeister über den
Wechsel der Betreiberfirma.
Die bisherige Firma mainfrankenSolar ist vollständig aus dem Projekt
ausgestiegen. Betreiber ist die Solarpark Richelbach GmbH & Co.KG mit
Sitz in Reußenköge (Schleswig-Holstein).
Durch entsprechende Überleitungsvereinbarungen hat diese vollständig die
bestehenden Verträge mit der Gemeinde übernommen, wie dies rechtlich
auch in den Verträgen vorgesehen ist.
Die Geschäftsführung firmiert unter der GP Joule GmbH.
In einem persönlichen Gespräch mit einem Vertreter der Firma wurde die
Gemeinde über die Firma selbst und das weitere Vorgehen informiert.
Die Firma führt Projektierung, Bauleitplanung, Finanzierung,
Betriebsführung, Montage und Generalunternehmensleistung aus.
Mit dem Bau der Anlage wurde offiziell am Dienstag, 14. September 2010
begonnen. Die Fertigstellung ist für Mitte Dezember 2010 geplant.
Die Trassierung der Stromleitung wird im Auftrag von GP Joule von der
Firma EPG, Rednitzhembach vorgenommen.
Bei einem weiteren Termin vor Ort erläuterte der Bauleiter den
Bauablauf. Für die Anfahrt der LKW`s wurde als Zufahrtsstraße die
Johannisstraße festgelegt.
Alle befestigten Zufahrtswege wurden vom TÜV Rheinland untersucht
(Kernbohrungen), die Gemeinde erhält ein entsprechendes Prüfprotokoll.
Eine weitere Untersuchung erfolgt nach Abschluss der Baumaßnahme, um
evtl. Schäden oder vorzeitigen Verschleiß festzustellen.
Für die Abfahrt der unbeladenen LKW`s hat die Firma eine
Ausnahmegenehmigung zum Befahren der Umpfenbacher Straße erhalten.
Die Arbeiten werden im Schichtbetrieb von Montag bis Samstag ausgeführt.
Ferner wird der Bauleiter bei übermäßiger Verschmutzung der Straßen eine
Reinigung durch eine Reinigungsfirma veranlassen.
Eine weitere Besprechung fand am Dienstag, 05.10.2010 statt. Der
Bauleiter, Herr Kierstein informierte über den Baustand. Seit 04.10.2010
werden von den Elektrikern die Leitungen in die Längsträger verlegt.
Anschließend erfolgt der Aufbau der Modulträger, danach die Modulmontage
und der elektrische Anschluss.
Im weiteren wird eine Baustraße eingerichtet, die Fundamente für die
Gebäude hergestellt und dann die Gebäude selbst angefahren. Insgesamt
werden 10 Wechselrichtergebäude mit je 2 Wechselrichtern und 1
Mittelspannungsgebäude gestellt.
Die Unterkonstruktion der Anlage soll in der 44 KW beendet sein.
Sobald die ersten Module aufgebaut sind wird die Baustelle nachts von
einer Securityfirma bewacht. Der Zaunbau soll in ca. 2 Wochen beginnen.
Mit dem Anschluss der Anlage an das öffentliche Netz wird ein Monitoring
geschaltet, hier wird jedes einzelne Modul überwacht.
Zur Trassenführung machte Bürgermeister Seitz folgende
Ausführungen:
In der Gemeinderatssitzung am 08.04.2010 hat der
Gemeinderat dem Gestattungsvertrag für die Verlegung von Leitungen im
öffentlichen Grund zugestimmt.
Hier war vorgesehen, den Strom in ein Umspannwerk am Wartberg
einzuspeisen.
Die neue Betreiberfirma hat die Trasse nochmals untersucht und hat als
neuen Einspeispunkt den Standort Ernsthof festgelegt. Die Trasse wurde
mehrfach mit der Gemeinde befahren und festgelegt, an welchen Stellen
(seitlich oder mittig) der Kabelgraben verlaufen soll. Die Trasse
befindet sich bis auf einen kleinen Teil auf gemeindlichem Grund. Die
Zustimmung des Besitzers des Privatgrundstückes liegt vor.
Mit der Verlegung der Leitung soll voraussichtlich in der 44. KW
begonnen werden.
Der Graben wird durch Pflügen bzw. mit dem Bagger hergestellt. Die
Bauzeit selbst wird nach Mitteilung des Trasseurs ca. 2 Tage betragen.
Nach Abschluss der Arbeiten erhält die Gemeinde einen Bestandplan mit
der Lage des Kabels.
Unter dem TOP Informationen und Anfragen verwies der Bürgermeister
nochmals auf den Zweiten Platz aller drei Ortsteile beim Wettbewerb
„Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“, welcher mit
je 350,00 € dotiert ist.
Weiterhin gab er kurz den Sachstand beim Bau des Gemeinschaftshauses in
Neukirchen. Bei der Außenanlage ist die Terrasse gepflastert, am
Wochenende werden die Parkplätze angelegt. Demnächst soll dann vom
Verein für Umwelt mit der Bepflanzung begonnen werden.
Für die Beleuchtung liegen Angebote vor, sodass auch hier die
Auftragserteilung erfolgen kann.
Für die Pflege der Anlage am Gedenkstein im OT Umpfenbach haben sich
zwei Bürger bereit erklärt, die notwendigen Arbeiten durchzuführen.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 02.09.2010
Ein Bürger aus dem Ortsteil Umpfenbach hat
schriftlich beantragt, am Ortseingang in Umpfenbach die zulässige
Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h zu beschränken. Begründet wird dies
mit den Festsetzungen des dort gültigen Bebauungsplanes, welcher im
Einmündungsbereich des Heimatweges in die Eichenbühler Straße ein
Sichtdreieck teilweise auf seinem angrenzenden Bauplatz enthält. Dieses
ist von jeglicher Bebauung freizuhalten, wodurch die Nutzung seines
Grundstückes eingeschränkt ist. Bei einer Reduzierung der
Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h könnte das Sichtdreieck reduziert
werden. Ferner wäre mehr Sicherheit für die Kinder beim Überqueren der
Straße zum Spielplatz sowie die Werksausfahrt der Firma Zeller und die
Ausfahrt vom geplanten Feuerwehrhaus gegeben.
Bürgermeister Seitz stellt fest, dass es sich bei der Eichenbühler
Straße um eine Kreisstraße handelt und somit das Landratsamt die
zuständige Straßenverkehrsbehörde ist. Auch ist mit Folgeanträgen in den
anderen Ortsteilen zu rechnen.
Zum Antrag selbst erklärt er, dass der Bebauungsplan in seiner jetzigen
Form seit dem Jahre 1993 rechtskräftig ist. Aus verkehrsrechtlicher
Sicht sind für die Anordnung der Beschränkung bestimmte Voraussetzungen
wie z.B. Lärmbelästigung oder Unfallschwerpunkt zu erfüllen. Beides ist
hier nicht gegeben. Der Antrag hat daher wenig Aussicht auf Erfolg. Er
schlägt vor, beim Landratsamt nachzufragen, ob eine Ortseinsicht
vorgenommen kann, um die Situation an Ort und Stelle zu beraten.
Die Gemeinderäte diskutierten den Antrag kontrovers. Es wurde
vorgeschlagen, evtl. im gesamten Ortsbereich die zulässige
Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h zu reduzieren. Dies macht jedoch nur
Sinn, wenn auch eine Überwachung erfolgt.
Bürgermeister Seitz schlägt vor, dies in den Bürgerversammlungen
anzusprechen.
Man kam zu dem Ergebnis, die Entscheidung über den Antrag heute
zurückzustellen und beim Landratsamt einen Ortstermin zu beantragen.
Schon vor längerem hatte die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen
verschiedene Verkehrsregelungen im Bereich des Feuerwehrhauses
mitgeteilt. Das Landratsamt hat nun mitgeteilt, dass das beantragte
Halteverbot mit Schraffierung auf der Staatsstraße nicht angeordnet
werden kann.
Die übrigen Punkte (Versetzen Schild Feuerwehrzufahrt, Markierungen auf
dem Vorplatz des Feuerwehrhauses) fallen in die Zuständigkeit der
Gemeinde. Der Rat stimmte diesen zu.
Im weiteren Verlauf der Sitzung konnten erfreulicher Weise wieder einmal
vier private Bauanträge behandelt werden, welche alle Zustimmung fanden.
Unter dem TOP Informationen und Anfragen erinnerte Bürgermeister Seitz
zunächst an die Einladung zur Preisverleihung beim Wettbewerb „Unser
Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ am 23.09.2010 in
Amorbach und bat um rege Teilnahme.
Der Bauausschuss trifft sich am Dienstag, 07.09.2010 um 18.30 Uhr am
Gemeinschaftshaus, um über weitere Schritte zu beraten.
Moniert wurde zum wiederholten Male die Mistablagerungen im OT
Umpfenbach, hier sollte dringend Abhilfe geschaffen werden .
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 05.08.2010
Als erster Tagesordnungspunkt beriet der
Gemeinderat über die Beteiligung an einer landkreisweiten
Machbarkeitsstudie zur Breitbandversorgung. Das Landratsamt hat hier im
Bezug auf die Kosten eine Modellrechnung vorgenommen. Bei Übernahme
eines Teils der Kosten durch den Landkreis und Abzug der zu erwartenden
Zuschüsse verbleibt noch ein Rest, welcher nach Einwohnerzahlen auf die
Gemeinden umgelegt werden soll. Für Neunkirchen wären dies nach ersten
Aussagen 750,00 €. Zwischenzeitlich hat das Landratsamt mitgeteilt, dass
die Ausschreibungsergebnisse vorliegen und günstiger sind, als in der
Modellrechnung angenommen. Es wird daher wahrscheinlich sein, dass auf
die Gemeinde keine oder nur geringe Kosten für die Studie zukommen.
Der Gemeinderat war einstimmig der Meinung, dass eine Beteiligung nur
Vorteile für Neunkirchen bringt und sprach sich einstimmig für die
Beteiligung aus.
Zugestimmt wurde zwei privaten Bauanträgen, wobei beim Antrag für eine
Umnutzung eines bestehenden Stalles zu einem Babyferkelaufzuchtstall im
Ortskern Bedenken wegen anfallender Emissionen aufkamen. Das Landratsamt
soll hier genau prüfen und die entsprechenden Auflagen machen.
Gewissermaßen eine „Hiobsbotschaft“ gab Bürgermeister Seitz im
Zusammenhang mit dem Bau des Gemeinschaftshauses in Neunkirchen bekannt.
Die Arbeiten laufen zwar reibungslos, jedoch hat das Amt für Ländliche
Entwicklung mitgeteilt, dass keine Mittel aus der Dorferneuerung zur
Verfügung stehen, obwohl dies sicher zugesagt war und der
Zuwendungsbescheid vorliegt. Vielmehr soll nun eine Förderung aus
Europäischen Mitteln erfolgen. Dies hat jedoch zur Folge, dass keine
Abschlagszahlungen getätigt werden und die Gemeinde die Maßnahme
komplett vorfinanzieren muss. Vielmehr wird das Geld erst nach Vorlage
des endgültigen Verwendungsnachweises und strenger Prüfung ausgezahlt.
Somit können auch die im Haushalt 2010 angesetzten Einnahmen in Höhe von
123.000,00 € nicht verbucht werden.
Hingewiesen wurde die Verwaltung auf eine strenge Kontrolle bzw.
Dokumentierung aller Vergaben bzw. evtl. Abweichungen, was einen
erheblichen Mehraufwand an Verwaltungsarbeit bewirkt.
Bürgermeister Seitz teilt weiter mit, dass er die zuständigen
Landtagsabgeordneten und eine Europaabgeordnete über die für die
Gemeinde überraschende Situation und die daraus resultierenden Folgen
schriftlich informiert und um Stellungnahme gebeten hat. Gleichzeitig
wurde beim ALE eine Zusage angefordert, dass das Projekt im gleichen
Umfang bezuschusst wird wie zugesagt.
Im weiteren Verlauf informierte der Bürgermeister über den Stand in
Sachen „Neubau eines Feuerwehrhauses im OT Umpfenbach“. Hier fanden
mehrere Baubesprechungen im Kreise der Feuerwehr statt, in deren Verlauf
weitere Änderungswünsche geäußert wurden.
In einem Gespräch mit dem Architekten in der Verwaltung kam der
Vorschlag, den ursprünglich angedachten Baubeginn September 2010 ins
Frühjahr 2011 zu verlegen, nicht zuletzt aufgrund der derzeitigen
Arbeitsauslastung durch laufende Projekte. Außerdem werden zum jetzigen
Zeitpunkt erfahrungsgemäß schlechte Angebotspreise erzielt.
Zu beachten ist auch die aktuelle und konkrete Abweichung zu den
gemeindlichen Planungen und vor allem für den Haushalt durch die
Änderung der Zuschusszahlung beim Gemeinschaftshaus Neunkirchen.
Nach kurzer Aussprache beschloss der Gemeinderat, eine
Bauausschusssitzung zusammen mit der Feuerwehr und dem Architekten
vorzusehen und die noch offenen Wünsche bzw. Fragen zu klären. Die
Ausschreibungen sollen dann im Herbst erfolgen, Baubeginn wird dann im
Frühjahr 2011 sein.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Informationen und Anfragen“ gab der
Bürgermeister bekannt, dass nach Auskunft der Fa. MainfrankenSolar mit
vorbereitenden Arbeiten für den Solarpark Richelbach voraussichtlich
kommende Woche begonnen wird. Spätestens im September sollen die ersten
Module gestellt werden.
Der Gemeinderat ist weiterhin damit einverstanden, dass die Verwaltung
bei T-mobil bzw. der Telekom einen Antrag auf Prüfung möglicher
Mastenstandorte für die Verbesserung des Mobilfunks stellt.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 08.07.2010
Aus nicht öffentlicher Sitzung wurden
zunächst die Vertragsverlängerung mit der Bau- und
Landentwicklungsgesellschaft Bayern GmbH, München (BLE) für die
Finanzierung des Baugebietes „Tränkwiese“ und die Aufnahme eines
Darlehens bei der Bayernlabo in Höhe von 300.000,-- € bekanntgegeben.
Zum vorliegenden Bauantrag von Ulrike und Michael Heinisch für eine
Wohnhauserweiterung, Eichenbühler Straße 10 wurde das gemeindliche
Einvernehmen erteilt.
Das Landratsamt hat die Vertragsverlängerung mit der BLE für die
Finanzierung des Baugebietes „Tränkwiese“ mit der Auflage genehmigt,
dass in den Jahren 2011, 2012 und 2013 jeweils 35.000,-- € als
Sondertilgungen ab zu finanzieren sind, es sei denn, dass Bauplätze
verkauft werden können.
Die am 11.06.2010 erstellte Jahresrechnung 2009 brachte einen Überschuss
von 36.803,-- €, der als Einnahme in das Haushaltsjahr 2010 zugeführt
wurde.
Die Abweichungen des Ists zu den Haushaltsansätzen wurden erläutert.
Es wurde bekanntgegeben, dass für die Errichtung des
Dorfgemeinschaftshauses in Neunkirchen folgende Gewerke vergeben wurden:
-
Estricharbeiten: Fa. Habermann, Wertheim
-
Bodenbelagsarbeiten: Fa. Mai, Freudenberg
-
Schreinerarbeiten: Fa. Ackermann, Mönchberg
Der Bürgermeister gab
das Ergebnis der letzten Bauausschusssitzung bekannt, bei der
Materialien und Farbgestaltungen festgelegt wurden.
Außerdem wurde beschlossen, dass ein Gastank bei der Fa. Tyczka zum
Angebotspreis von 2.192,52 € incl. Lieferung und Montage gekauft wird.
Zum Sachstand zur DSL-Versorgung informierte der Bürgermeister, dass die
Gemeinde erneut in ein Auswahlverfahren gehen und hierbei alle
interessierten Anbieter zur Angebotsabgabe auffordern wird. Dies wurde
vom Gemeinderat beschlossen.
Unter dem TOP „Informationen“ teilte der Bürgermeister mit, dass lt.
Mitteilung der MainfrankenSolar die Einspeisung aus dem Solarpark
Richelbach nun doch im Ernsthof erfolgt. Eine neue Trassenführung wird
zur Zeit geprüft.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 10.06.2010
Aus nichtöffentlicher Sitzung wurden
zunächst folgende Auftragsvergaben im Zusammenhang mit dem Bau des
Gemeinschaftshauses im Ortsteil Neunkirchen bekannt gegeben:
Erd-, Entwässerungs- und Betonarbeiten: Fa. Hollerbach-Bau GmbH,
Hardheim;
Zimmerer- und Holzbauarbeiten: Fa. Hollerbach-Bau GmbH, Hardheim;
Dachdeckerarbeiten: Fa. Klemens Ott, Miltenberg;
Klempnerarbeiten: Fa. Greulich, Richelbach;
Glaserarbeiten: Fa. Schell, Neukirchen .
Zur Erweiterung der Straßenbeleuchtungsanlage für das Ortsnetz
Neunkirchen im Bereich der Frankenstraße gab der Gemeinderat
grundsätzlich seine Zustimmung. Allerdings soll für die
Wiederherstellung des Gehsteiges ein Vergleichsangebot zum Angebot der
E-ON eingeholt werden.
Im Zusammenhang mit dem Neubau des Gemeinschaftshauses Neunkirchen
informierte Bürgermeister Seitz über die Ausschreibung für die Gewerke
Bodenbeläge, Estrich und Schreiner. Die Submission hierfür findet am 17.
Juni 2010 statt. Um keine Zeit zu verlieren wurde die Verwaltung
beauftragt, die Aufträge an die jeweils günstigsten Bieter zu vergeben.
Im weiteren stellte er die vom Planungsbüro UniversalProjekt erstellten
Entwürfe für die Fassadengestaltung vor. Auf Empfehlung des
Bauausschusses und auch des Fördervereines entschied sich der
Gemeinderat für eine Herstellung in den Farbtönen Blau/Grau.
Für den Innenausbau hatte das Büro Handwerkerpreise ermittelt und
Vergabevorschläge mitgeteilt. Der Gemeinderat bevollmächtige den
Bauausschuss, hier zusammen mit dem Förderverein die Entscheidung zu
treffen.
Die Planung für die Außenanlage wurde nochmals geringfügig überarbeitet,
Bürgermeister Seitz erläuterte die Änderungen. Gleichzeitig teilt er
mit, dass die ausgewählten Pflastersteine vom Amt für Ländliche
Entwicklung anerkannt sind.
Zum Baustand ist festzuhalten, dass in dieser Woche die Gebäudestellung
erfolgte. Die Arbeiten einschl. Dachdeckung sollen nach dem
Bauzeitenplan bis Mitte Juli abgeschlossen sein.
Nach dem Volleyballturnier des Turnvereines am 26./27. Juni will der
Förderverein mit der Herstellung des Fußweges beginnen.
Zum Neubau des Feuerwehrhauses im OT Umpfenbach teilt der Bürgermeister
mit, dass die vorzeitige Baufreigabe von der Regierung vorliegt. Die
neuen Förderrichtlinien sind seit 08. Mai 2010 in Kraft. Die Förderung
beträgt demnach für den 1. Und 2. Stellplatz je 46.500,00 € (bisher
40.000,00 €).
Nach Rücksprache mit dem Architekten wird dieser nochmals eine
Besprechung mit der Feuerwehr vereinbaren, anschließend sollen die
Ausschreibungen angegangen werden, damit im Herbst der Spatenstich
erfolgen kann.
Der Regionale Planungsverband hat mitgeteilt, dass eine Fortschreibung
des Regionalplanes, Kapitel Wasserwirtschaft vorgesehen ist. Hierzu
wurde die Wasserwirtschaftsverwaltung um Vorschläge gebeten, welche nun
den Gemeinden zu einer ersten Stellungnahme zugegangen sind. Im Ortsteil
Richelbach wird zusätzlich zu den ausgewiesenen Wasserschutzgebieten
eine weitere Vorrangfläche vorgeschlagen. Dies wurde vom Gemeinderat
abgelehnt, die ausgewiesenen Schutzgebiete sind ausreichend, weitere
Einschränkungen bei evtl. Baugebietsausweisungen oder bei der
Bewirtschaftung der Flächen werden befürchtet.
Dem Antrag der Modellflugfreunde Ebenheid zur Änderung der
Aufstiegserlaubnis für Modellflugfreunde Ebenheid hat der Gemeinderat
zugestimmt.
Keine Bedenken sind gegen die Erweiterung des FOC, Wertheim
vorzubringen. Der Gemeinderat begrüßt die Verbesserung der
Einkaufsmöglichkeiten.
Bürgermeister Seitz informierte über das Ergebnis der Bedarfsumfrage im
Kindergarten. Es wurde zwischenzeitlich eine weitere Umfrage im
Zusammenhang mit der Ausweitung der Buchungszeiten gestartet. Über
dieses Ergebnis wird der Gemeinderat zu gegebener Zeit informert.
Zwei private Bauanträge fanden ebenfalls Zustimmung.
Die Sitzungstermine für das 2. Halbjahr sind wie folgt vorgesehen:
08.07.2010
05.08.2010
02.09.2010
07.10.2010
04.11.2010 und
02.12.2010
Die Anfrage des Vereines „Kleine Patienten in Not e.V.“ zur Aufstellung
eines Altkleidersammelcontainers wurde zurückgestellt. Es soll zunächst
bei den Johannitern, welche im OT Richelbach einen Container betreiben,
über die Handhabe nachgefragt werden.
Unter dem TOP Informationen und Anfragen erinnerte Bürgermeister Seitz
nochmals an den Volksentscheid am 04.07.2010 und bat um Nennung von
Wahlhelfern an die Verwaltung.
Weiterhin teilt er mit, dass sich in letzter Zeit die Beschwerden über
frei herumlaufende Hunde mehren. Evtl. sollte im Amtsblatt ein entspr.
Apell an die Hundehalter erfolgen.
Auf Nachfrage gab der
Bürgermeister den derzeitigen Sachstand in Sachen „Solarpark Richelbach“
bekannt. Der Betreiber steht noch in Verhandlungen mit der Stadt
Wertheim bzw. deren Ortsteilen wegen der Trassenführung.
Auf Nachfrage teilt er mit, dass der Schredderplatz ausschließlich für
Neunkirchener Bürger zur Verfügung steht. Auswärtige Anlieferer sollten
auf diesen Umstand hingewiesen bzw. das Autokennzeichen der Verwaltung
für eine Ermittlung übermittelt werden.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 06.05.2010
Zur heutigen Sitzung begrüßte
Bürgermeister Wolfgang Seitz besonders Herrn Jürgen Schell, Fa. Schell
Fensterbau. Herr Schell hat in der letzten Sitzung den Auftrag für die
Durchführung der Glaserarbeiten am Gemeinschaftshaus Neunkirchen
erhalten und soll heute Informationen geben, ob Rollläden vorgesehen
werden sollen oder nicht.
Herr Schell stellt fest, dass die Ausschreibung für alle Fenster
Rollläden mit Elektroantrieb vorsah. Ein Rollladen soll grundsätzlich
den Zweck Verdunkelung (Beschattung) oder Sichtschutz erfüllen.
Als Alternative schlägt er vor, am großen Saal Außenjalousien
anzubringen bzw. zumindest hierfür entspr. Kabel vorzusehen.
Eine Einbruchsicherung kann in den Rollläden nicht gesehen werden, gegen
Vandalismus ist man nie geschützt.
Er schlug vor, eine Verdunklungsmöglichkeit nur an den Fenster im Großen
Saal bzw. Vereinszimmer vorzusehen.
Die Kosten betragen für Rollläden pro Fenster ca. 330,00€, für Jalousien
ca. 900,00€.
Bürgermeister Seitz stellt fest, dass an der Nord- und Ostseite nur
Versorgungsräume (Lager, Küche, WC) vorhanden sind, hier ist keine
Verdunklung nötig.
Eine Einrichtung soll lediglich an den Süd- und Westseiten vorgesehen
werden.
In der Diskussion stellte sich heraus, dass der Gemeinderat zum Einbau
von Rollos tendiert. Vorgeschlagen wurde ferner, die Montage einer
Markise an den Fenstern zur Südseite vorzusehen.
Der Gemeinderat beschloss einstimmig, Rollläden mit elektrischem Antrieb
an der Süd- und Westseite einzubauen. An Nord- und Ostseite werden keine
Rollos vorgesehen. Zusätzlich soll eine Vorrichtung für ein evtl.
späteres Anbringen einer Markise berücksichtigt werden.
Aus nichtöffentlicher Sitzung gab der Bürgermeister den Abschluss eines
Nutzungsvertrages mit der Fa. mfs für die Verlegung von Stromleitungen
im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung des Solarparkes Richelbach
bekannt.
Eine längere Diskussion entstand im Zusammenhang mit der Gründung des
Schulverbandes und dem damit erforderlichen Abschluss eines
Kooperationsvertrages mit den beteiligten Gemeinden. Kritisiert wurde
insbesondere die relativ späte Beteiligung der Gemeinde Neunkirchen am
Verfahren. Weiterhin wurde beantragt, die Regelung über die
Entscheidungen der Verbundsversammlung nicht mit Stimmenmehrheit sondern
mit Einstimmigkeit festzuschreiben. Außerdem soll auf eine Zahlung eines
Ausgleichsbetrages zwischen den einzelnen Schulen verzichtet werden .
Bürgermeister Seitz stellt fest, dass ursprünglich davon ausgegangen
wurde, dass nur die Schulsitzgemeinden, also nicht die am Schulsprengel
beteiligten Kommunen den Zusammenschluss beschließen müssen. Erst jetzt
wurde von der Regierung bekannt, dass auch diese dem Abschluss zustimmen
müssen.
Dem Kooperationsvertrag wurde einstimmig zugestimmt. Gleichzeitig wurde
beschlossen, die beantragten Änderungen an die beteiligten Kommunen
weiterzuleiten.
Bürgermeister Seitz informierte weiterhin über die Bauausschusssitzung
am Gemeinschaftshaus. Für die Materiallieferungen bei den
Eigenleistungen wurden Angebote eingeholt, die jedoch noch nicht geprüft
sind. Der Bürgermeister schlägt vor, die Verwaltung mit der
Auftragsvergabe an den wirtschaftlichsten Anbieter zu beauftragen, dem
stimmte der Rat zu.
Ferner gab er die in Frage kommenden Farben für das Dach bekannt. Zur
Fassadengestaltung soll das Planungsbüro Farbvorschläge bringen.
Zur Änderung des Bebauungsplanes „Knappengrund“ im Bezug auf Dachform
und Dachneigung hatte das Landratsamt städtebauliche Bedenken
angemeldet. Diese wurden vom Gemeinderat zurückgewiesen, es soll auch in
diesem Baugebiet die Errichtung eines Wohnhauses in zeitgemäßem Stil
ermöglicht werden. Der Satzungsbeschluss wurde gefasst.
Die E-ON legt ein Angebot für die Erweiterung der
Straßenbeleuchtungsanlage im OT Neunkirchen vor. Dies bietet sich an, da
sowie mit dem Abbau eines Dachständers Kabel verlegt werden müssen.
Gleichzeitig teilt sie mit, dass für das Jahr 2011 die Verkabelung im
ganzen Ortsteil geplant ist. Der Gemeinderat besteht darauf, dass dies
von einem Vertreter der E-ON in der nächsten Gemeinderatssitzung
vorgestellt wird, die Zustimmung zur konkret vorgesehenen Maßnahme wurde
bis dahin zurückgestellt.
Informiert wurde über die Abrechnung der Volkshochschule für 2009.
Demnach muss die Gemeinde Neunkirchen entspr. der bestehenden
Vereinbarung 764,99 € zahlen.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ verlas Bürgermeister Seitz
zunächst einen Antrag der Feuerwehr Neunkirchen auf Änderung der
Beschilderung am Feuerwehrhaus. Nachdem teilweise die Zuständigkeit des
Staatlichen Bauamtes betroffen ist schlug er vor, zunächst dieses zu
beteiligen und eine Ortseinsicht vorzunehmen. Anschließend soll über den
Antrag beraten werden.
Auf Nachfrage zum Sachstand „Bauangelegenheiten Galmbacher“ gab der
Bürgermeister einen Überblick über die bisherige Entwicklung. Nach
erneuter Ortseinsicht durch das Landratsamt wurde Herr Galmbacher erneut
aufgefordert, die Bauanträge für die bereits durchgeführten
Bautätigkeiten sowie die geplanten Vorhaben innerhalb einer bestimmten
Frist einzureichen.
Zum Sachstand „Errichtung eines Solarparkes“ informiert Bgm. Seitz, dass
die Beratung über die Änderung des Erneuerbaren Energiengesetzes am
07.05.2010 abgewartet wird. Von Seiten der Gemeinde Neunkirchen sind
alle Voraussetzungen geschaffen, dass mit dem Bau begonnen werden kann.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 08.04.2010
Der Gemeinderat traf sich zunächst vor Ort
am geplanten Standort für das Gemeinschaftshaus Neunkirchen. Beraten
wurde über die Höhenabsteckung für das Gebäude, welche vor einigen Tagen
vom Architekturbüro UniversalProjekt vorgenommen wurde. Die anwesenden
Vertreter des Büros schlugen vor, das Gebäude noch in Richtung
Sportplatz zu verschieben und etwas tiefer anzusetzen. So kann die Höhe
an der Südseite verringert werden, was eine Verringerung beim
Auffüllmaterial und damit eine Kostenersparnis bewirkt.
Außerdem wird mehr Platz für die Zufahrt zum Eingang gewonnen. Der
Gemeinderat stimmte dem Vorschlag des Büros zu.
Im weiteren Verlauf beschloss der Gemeinderat eine Änderung für den
Bebauungsplan „Knappengrund“ im Bezug auf die zulässige Dachform und
Dachneigung. Zusätzlich zur bisherigen Dachform sollen Flachdächer und
flach geneigte Dächer zugelassen werden.
Zu zwei privaten Bauanträgen wurde das Einvernehmen erteilt.
Ferner wurden die gewählten Kommandanten der Feuerwehr Neunkirchen sowie
der neue stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Richelbach bestätigt.
Unter dem TOP „Information und Anfragen“ gab 2. Bürgermeister Bick,
welcher die Sitzung leitete, bekannt, dass der Haushalt 2010 bzw. die
hierin enthaltene Kreditaufnahme und Verpflichtungsermächtigung vom
Landratsamt genehmigt wurde.
Allerdings weist dieser nochmals deutlich darauf hin, dass ohne die
Erhöhung der Realsteuerhebesätze bzw. verschiedener Gebühren die
Genehmigung nicht hätte erteilt werden können.
Die Sanierung der Schulküche in der Hauptschule in Bürgstadt ist
abgeschlossen. Nach der Vereinbarung zwischen den Schulsprengelgemeinden
bedeutet dies für die Gemeinde Neunkirchen einen jährlichen Kostenanteil
in Höhe von 1.318,68 EUR/Jahr, für insgesamt 7 Jahre.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 04.03.2010
Hauptberatungspunkt
der heutigen Sitzung war die Verabschiedung des gemeindlichen Haushaltes
2010.
Bürgermeister Seitz führte vor Beschlussfassung zu den
Gebührenerhöhungen und zum Haushalt folgendes aus:
„Werte Kollegen des Gemeinderates,
sehr geehrte Frau Groh, sehr geehrter Herr Giegerich, werte Besucher
(?),
neben dem später folgenden Thema Solarpark ist Hauptberatungspunkt der
heutigen Sitzung die Beratung bzw. Verabschiedung des gemeindlichen
Haushaltes 2010:
Wie bereits in den letzten Jahren gehandhabt wurde dieser für das
laufende Jahr mit meinen Stellvertretern und der Verwaltung
vorbesprochen und auch bereits in der letzten Gemeinderatssitzung Anfang
Februar nichtöffentlich beraten und Grundlagen hierfür beschlussmäßig
behandelt.
Die finanziellen Rahmenbedingungen für das laufende Jahr 2010 stehen
somit fest und ich bedanke mich vorab bei unserem Kämmerer, Hrn
Bruno Giegerich, für die Erstellung der Vorlage, wie sie auch
allen Gemeinderäten mit der Einladung zur heutigen Sitzung zugestellt
wurde.
Neben den vorhandenen gemeindlichen Statistiken ist vorab anzumerken,
dass sich der Haushalt der Gemeinde Neunkirchen von Jahr zu Jahr
umfangreicher darstellt, in diesem Jahr insbesondere hinsichtlich der
beschlossenen Hochbau-maßnahmen Gemeinschaftshaus Neunkirchen und
Feuerwehrhaus Umpfenbach.
Im Anschluss nun einige Zahlen und Ausführungen:
Der Haushalt 2010 liegt um fast 500.000,-- € höher als der des Jahres
2009, die Volumensteigerung beträgt insgesamt ca. 22%. Nach
überschreiten der 2-MIO-Grenze 2009 umfasst der neue Gesamthaushalt
somit 2.542.100,-- €:
Nachdem im letzten Jahr an dieser Stelle noch eine Zuführung von über
150.000,-- € vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt zu verzeichnen war,
müssen wir im neuen Jahr eine wesentlich geringere Zuführung ausweisen.
Diese errechnet sich lediglich auf rund 55.000,-- € und unterschreitet
somit die Mindestzuführung in Höhe der Tilgungsleistung von 103.000,--
€.
Diese verminderte Zuführung resultiert im wesentlichen aus den
reduzierten Einnahmen, die sich nur bei den Grund- und Gewerbesteuern
noch positiv darstellen. Bei der Einkommenssteuer und den
Schlüsselzuweisungen müssen jedoch erheblich rückläufige Beträge
verbucht werden.
Auch die Ausgaben steigen durch höhere Gastschulbeiträge (+ 10.000,-- €)
und vor allem der Steigerung der Kreisumlage um 50.000,-- € an, sodass
wir insgesamt 152.000,-- € weniger freie Mittel im Verwaltungshaushalt
zur Verfügung haben.
Ebenso sind die Personalkosten, insbesondere beim Kindergartenpersonal,
ein stetig steigender Kostenfaktor, v.a. auch begründet in den
gesetzlichen Vorgaben der Landesregierung, deren Umsetzung dann
„natürlich“ den einzelnen Gemeinden mit allen Konsequenzen obliegt.
Dennoch hat der GR jeweils einstimmig beschlossen, im Ortsteil
Neunkirchen das neue Dorfgemeinschaftshaus zu errichten und im Ortsteil
Umpfenbach ein neues Feuerwehrhaus. Gründe hierfür sind zum einen die
Tilgungsleistungen der vergangenen Jahre, mit denen die gemeindliche
Verschuldung sukzessive auf unter 600,-- € Pro-Kopf-Verschuldung
zurückgeführt wurde und auch die anstehenden Hausaufgaben wie z.B.
Kanalsanierungen und der bauliche Unterhalt im Kindergarten erfüllt
wurden.
Trotz echter Schuldentilgung ist der Haushalt 2010 aufgrund der Ausgaben
mehr denn je „auf Kante genäht“, muss doch zur Durchführung der beiden
Baumaßnahmen und der Tilgung eine Kreditaufnahme in Höhe von 546.000,--
€ im Haushalt vorgesehen werden.
So ergibt sich unter Berücksichtigung der Tilgung eine
Nettoneuverschuldung von 443,000,-- €, die Verschuldung der Gemeinde
steigt somit zum Ende des Haushaltsjahres von z.Z. ca. 900.000,-- € auf
1.357.000,-- € an.
Diese bedeutenden Entscheidungen bedingen konsequenterweise jedoch auch
Beschlüsse bezüglich der gemeindlichen Steuersätze, deren Anhebung uns
vom LRA quasi als Gegenleistung für die Kreditaufnahmen „abverlangt“
wird.
Aber auch trotz der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise mit ihren
überall lesbaren Auswirkungen hat sich der GR für die beiden Bauprojekte
ausgesprochen, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der in Aussicht
gestellten bzw. bereits schon zugesagten Zuschüsse, die sich beim
Gemeinschaftshaus auf 123.000,-- € und beim Feuerwehrhaus auf z.Zt.
80.000,-- € belaufen.
Neben den zusagten Eigenleistungen der jeweils beteiligten Vereine hält
der GR somit die angestrebte Finanzierung für möglich, auch wenn das
Motto der künftigen Jahre dann natürlich wiederum nur „Sparen und
nochmals Sparen“ heißen kann.
Werte Kollegen,
die weiteren Ausgaben im Vermögenshaushalt sind ja im ausgeteilten
Haus-haltsplan aufgelistet, ebenso die geplanten Einnahmen, die sich z.T.
ent-sprechend Baufortschritt auf zwei Jahre verteilen werden.
Neben den in vergangenen Jahren abgeschlossenen Maßnahmen wie z.B.
Kanalsanierungen werden die beiden obigen Projekte uns im Jahre 2010 und
2011 nicht nur finanziell beschäftigen, weitere bereits angedachte
Projekte werden im Gegenzug zurückgestellt.
Natürlich muss trotzdem die Schuldentilgung weiter im Auge behalten
werden und so wäre nach wie vor ein Bauplatzverkauf mehr als
wünschenswert.
Das dritte Großprojekt des Jahres 2010 soll ja die Errichtung des
Solarparkes Richelbach sein, der die Gemeindekasse jedoch nicht
finanziell belastet.
Im Gegenteil:
Bei rechtzeitiger Fertigstellung sind der Gemeinde in ca. 10 Jahren
erhebliche Gewerbesteuereinnahmen in Aussicht gestellt. Aber
dennoch: Da diese Inaussichtstellung natürlich nicht als
finanzielle Grundlage für die Durchführung der gemeindlichen Maßnahmen
dienen kann, müssen wir zur Finanzierung,
wie angedeutet,
Kredite in Anspruch nehmen mit der Konsequenz, dass eine Anhebung
diverser Steuern vorgenommen wird. Hierauf wurde ja auch bereits in den
abgehaltenen Bürgerversammlungen hingewiesen.
Werte Kollegen,
soweit meine Betrachtungen zum gemeindlichen Haushalt 2010:
Bevor wir nun auf die weitere Tagesordnung eingehen bzw. ich später das
Wort an den Kämmerer übergebe, bedanke ich mich nochmals bei diesem und
der gesamten Verwaltung für ihren Einsatz für unsere Gemeinde
Neunkirchen, insbesondere hinsichtlich der Tatsache, dass dieser
gewaltige Haushalt mit der hohen Kreditaufnahme der letzte Haushalt
unseres Kämmerers vor dessen Eintritt in die Freizeitphase der
Altersteilzeit sein wird.
Aber wie bekannt:
Schon mit dem Haushalt 2009 wurden mit den damals eingestellten
Planungskosten die Weichen für die beiden Neubauten gestellt und neben
vielen Gesprächen mit allen Beteiligten wurden die nötigen GR-Beschlüsse
bezüglich dieser Vorhaben fast komplett einstimmig gefasst.
Ich bedanke mich deshalb bei Euch allen als Gemeinderatsmitgliedern
vorab für die weitere konstruktive Mitarbeit, auch im schwierigen
Haushaltsjahr 2010 und in den weiteren, sicherlich ebenso nicht leichten
Jahren.“
Anschließend wurden die Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer von
330 % auf 360 %, die Hundesteuer für den ersten Hund von 41,00 € auf
50,00 € und den zweiten Hund von 51,00 € auf 70,00 €, beides rückwirkend
zum 01.01.2010 erhöht. Zur Erhöhung der Hebesätze bei den Realsteuern
verweist der Bürgermeister nochmals auf die Ankündigung dieser in den
Bürgerversammlungen im Januar.
Die Kindergartengebühren wurden ebenfalls neu festgesetzt. Demnach
beträgt ab dem kommenden Kindergartenjahr der Sockelbetrag für die
Mindestbuchungszeit von 4 Stunden beim 1. Kind 56,00 €, beim 2. Kind
51.00 €.
Im weiteren Verlauf wurde der Haushalt vorgestellt. Hierzu erteilte der
Bürgermeister dem Kämmerer, Herrn Giegerich das Wort. Herr Giegerich
erläuterte die wichtigsten Haushaltsansätze. Zur Information teilte er
mit, dass der Sturm am vergangenen Wochenende im Wald zum Einfall von
ca. 100 fm Holz geführt habe.
Zusammenfassend mahnt er zu äußerster Haushaltsdisziplin an, was auch
von Bürgermeister Seitz untermauert wurde. Der Haushaltsplan, Finanzplan
und Stellenplan wurden jeweils einstimmig verabschiedet, die
Haushaltssatzung wurde mit zwei Gegenstimmen genehmigt.
Der nächste große Beratungspunkt war heute die Behandlung der erneuten
Stellungnahmen zur Flächennutzungsplanänderung bzw. zur
Bebauungsplanaufstellung „Solarpark Richelbach“.
Beide Bauleitpläne wurden ebenfalls beschlossen, so dass die Unterlagen
dem Landratsamt zur Genehmigung vorgelegt werden können.
Im Zusammenhang mit der Kanalsanierung in der Erftalstraße legt das
Staatl. Bauamt eine Vereinbarung mit dem Landkreis Miltenberg bezüglich
der Kostenbeteiligung vor. Der Landkreis beteiligt sich voraussichtlich
mit einem einmaligen Kostenbeitrag in Höhe von 18.450,00 €. Dieser
Vereinbarung stimmte der Gemeinderat zu.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen‘“ gab Bürgermeister Seitz
zunächst den Zeitplan für das weitere Vorgehen beim Gemeinschaftshaus
Neunkirchen bekannt. Die Submission der ersten Gewerke ist demnach für
den 31.03.2010 vorgesehen, so dass die Vergabe in der
Gemeinderatssitzung am 08.04.2010 erfolgen kann. Spatenstich ist für
Freitag, 16.04.2010, 16.00 Uhr geplant.
Weiterhin informiert er über den Verlauf der Rechtlerversammlung im OT
Richelbach in der vergangenen Woche. Als Ergebnis ist hier festzuhalten,
dass der Preis pro Los auf 40,00 € (bisher 20,45 €) festgelegt wurde.
Diese Regelung gilt zunächst für 5 Jahre.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 04.02.2010
In einer kurzen, öffentlichen
Gemeinderatssitzung stimmte der Gemeinderat zunächst zwei privaten
Bauvorhaben zu.
Bürgermeister Seitz informierte über den Wettbewerb „Unser Dorf hat
Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ und schlägt vor, dass sich die
Gemeinde mit allen drei Ortsteilen daran beteiligt. Dies wird erfolgen.
Weiterhin teilt er mit, dass seit Januar 2010 die Firma AWN Service GmbH
aus Buchen-Büdigheim für die Entsorgung der gemeindlichen
Grüngutsammelplätze verantwortlich ist.
Der Schwerpunkt der Sitzung lag bei der Beratung verschiedener Themen in
der anschließenden nicht öffentlichen Sitzung. Die Ergebnisse bzw.
weitere Beschlüsse werden in einer der nächsten öffentlichen Sitzung
bekannt gegeben bzw. gefasst.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 14.01.2010
Aus nichtöffentlicher Sitzung gab
Bürgermeister Seitz bekannt, dass bei der Raiffeisenbank Eichenbühl ein
Darlehen in Höhe von 95.000,00 EUR aufgenommen wurde.
Hauptberatungspunkt der heutigen Sitzung war der Gemeindewald.
Hierzu begrüßte der Bürgermeister Herrn Forsttechniker Paul Platz,
welcher über den Wald referierte.
Zunächst gab Herr Platz einen Rückblick auf das abgelaufene
Forstwirtschaftsjahr 2009. Der Gesamteinschlag betrug demnach 673 fm,
davon waren 161 fm Käferholz.
Der Erlös aus dem Holzverkauf beläuft sich auf 27.933,00 EUR.
Seit der Forsteinrichtung im Jahre 2005 wurden insg. Ca. 6000 fm mehr
eingeschlagen als die ursprünglichen Forstbetriebspläne vorsahen. Grund
hierfür sind in der Hauptsache Windwurf und Käferbefall.
In die Kulturpflege und Ausschneidemaßnahmen wurden 2.763,00 EUR
investiert. Diese Arbeiten sind unbedingt nötig, um insbesondere die
Brombeerhecken zu beseitigen. Neu gepflanzte Bäume würden sonst
unterdrückt werden und hätten keine Chance zum wachsen.
Angepflanzt wurden 1600 Bäume unterschiedlichster Art, die Kosten
hierfür belaufen sich auf 2.261,00 EUR.
Wegebau bzw. Instandsetzungsmaßnahmen fanden im Jahr 2009 keine statt.
Für das Jahr 2010 ist ein Holzeinschlag von insg. 650 fm vorgesehen,
welche einen Erlös von 26.310,oo EUR erbringen sollen.
Pflegearbeiten sind mit 5.000,00 EUR veranschlagt, in den Wegebau sollen
1.500,00 EUR investiert werden.
Der Haushaltsplan schließt bei den Ausgaben mit 25.801,00 EUR, in den
Einnahmen mit 26.591,00 EUR.
Auf Nachfrage wegen des geringen Ansatzes beim Jagdpachtzins erklärt
Herr Platz, dass dies nur der Anteil ist, der aus dem Gesamtrevier
(Genossenschaftsrevier) für den Wald zu verbuchen ist. Eine
jagdrechtlich sinnvolle Verpachtung des Waldes als Eigenjagdrevier ist
nicht gegeben, sodass die Waldfläche der Fläche der Jagdgenossenschaft
angegliedert ist.
Im weiteren Verlauf sprach Herr Platz das Thema „Rechtlerholz“ im OT
Richelbach an. Zur Zeit gibt es 52 Rechtler bzw. berechtigte
Grundstücke, welche jährlich Anspruch auf je 2 Ster (entspricht 1,4 fm)
haben. Somit sind schon 80 fm/Jahr fest vergeben, sodass fast kein Holz
mehr für andere Bewerber zur Verfügung steht.
Herr Platz erläuterte die Vorgehensweise bei der Vergabe bzw. Zuteilung
des Rechtlerholzes, welche in der derzeitigen Art mit den Rechtlern
vereinbart wurde.
Die Aufarbeitung und Rückung erfolgt durch die Gemeinde, hierfür zahlen
die Rechtler 20,34/Los. Dieser Preis ist heute nicht mehr ausreichend
und muss dringend angehoben werden.
Dies soll in einer Rechtlerversammlung vorgetragen und eine Anhebung des
Preises erwirkt werden.
Der Gemeinderat stimmt dieser Vorgehensweise zu.
Ein großes Problem im Wald der Wildverbiss da. Dies belegt das aktuell
erstellte Verbissgutachten. Dieses wird alle 3 Jahre für den gesamten
Hegering erstellt.
Die Aufnahme erfolgt in einem festgelegten Raster. Demnach werden die
Bäume mit Leittriebverbiss und Verbiss des oberen Drittels erfasst. Die
Untersuchung erfolgt in drei Pflanzenhöhen.
Herr Platz stellt kurz die einzelnen Ergebnisse vor. Insgesamt ist an
37,1 % der untersuchten Bäume Wildverbiss festzustellen, was eindeutig
zu hoch ist.
Die Auswirkungen zeigen sich in Entmischung der Baumarten,
Qualitätsverlust, Zuwachsverlust und einer künstlichen Verjüngung.
Diese Missstände können nur durch eine Erhöhung der Abschusszahlen beim
Rehwild beseitigt werden.
Die Problematik wurde bereits den Jagdpächtern vor Ort erläutert.
Herr Platz schlägt vor, im Frühjahr mit dem Gemeinderat einen Waldbegang
vorzunehmen und die Situation nochmals zu zeigen. Hierzu sollen auch die
Jagdpächter eingeladen werden. Der GR wird diesen Vorschlag aufgreifen.
Abschließend bedankt sich der Bürgermeister bei Herrn Platz für dessen
Ausführungen und insbesondere seine zuverlässige und gewissenhafte
Arbeit im Gemeindewald.
Nach Zustimmung zu einem privaten Bauvorhaben gab der Bürgermeister den
Jahresbericht 2009 der Stiftung Altenhilfe im Landkreis Miltenberg
bekannt. Demnach wurden Zuwendungen in Höhe von 96.319,41 EUR an die
entspr. Einrichtungen beschlossen.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Informationen und Anfragen“ wurden
folgende Termine für die Bürgerversammlungen bekannt gegeben:
Umpfenbach, Montag, 25.01.2010
Richelbach, Mittwoch 27.01.2010
Neunkirchen, Donnerstag 28.01.2010
Beginn jeweils um 19.30 Uhr.
Vom Landkreis Miltenberg wurde eine neue Ehrenordnung veröffentlicht.
Diese soll allen Vereinen zugestellt werden, damit diese für eine Ehrung
in Frage kommenden Mitglieder zu gegebener Zeit melden kann.
Im Zusammenhang mit der Jugendarbeit verlies der Bürgermeister einen
Brief des Kollegen Bieber aus Miltenberg. Dieser regt die Einrichtung
eines interkommunalen Jugendtreffs unter finanzieller Beteiligung
einiger Nachbargemeinden vor.
Hierzu ist festzustellen, dass in Neunkirchen im wesentlichen in allen
drei Ortsteilen Räumlichkeiten für die Jugend zur Verfügung stehen.
Außerdem bieten die Vereine eine gut funktionierende Jugendarbeit an.
Aus der Sicht der Gemeinde besteht kein Bedarf, sich an einem
Jugendtreff in Miltenberg zu beteiligen.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 03.12.2009
Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde
bekannt gegeben, dass das Büro UniversalProjekt, Hardheim, ein
Unternehmen der Hollerbach Gruppe mit der Durchführung der
Architektenleistungen für das Gemeinschaftshaus Neunkirchen beauftragt
wurde.
Einer der Hauptberatungspunkte des heutigen Abends war die Behandlung
der Anregungen und Stellungnahmen zur Änderung des Flächennutzungsplanes
und Aufstellung des Bebauungsplanes „Solarpark Richelbach“.
Bürgermeister Seitz betonte zunächst, dass der Grundsatzbeschluss für
das Vorhaben gefasst ist. Heute gelte es, mit den entsprechenden
Beschlüssen das Verfahren fortzuführen.
Insgesamt wurden 30 Behörden und Träger öffentlicher Belange beteiligt,
ferner fand im September eine gesonderte Bürgerinformation statt.
Bürgermeister Seitz übergab dann das Wort an Frau Klose vom planenden
Büro Wegner, Veitshöchheim, welche zunächst einen kurzen Rückblick auf
die bisherigen Arbeitsschritte gab. Weiterhin stellte sie die nun
erstellten Planentwürfe für die beiden Bauleitpläne vor. Die vom Büro
ausgearbeitete Abwägungsvorlage mit Beschlussvorschlägen zu den
einzelnen Stellungnahmen wurden vom Bürgermeister vorgetragen und
jeweils zur Abstimmung gestellt.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass keine gravierenden Bedenken
vorgebracht wurden, welche das Verfahren zeitlich hinauszögern würden.
In der Bürgeranhörung wurde angeregt, den im Geltungsbereich des
Bebauungsplanes verlaufenden Feldweg nicht mit zu umzäunen, wie
ursprünglich angedacht, sondern offen zu lassen. Dieser Anregung wurde
vom Gemeinderat zugestimmt, der Weg ist somit jederzeit ohne
Einschränkung befahrbar.
Die Planentwürfe wurden vom Gemeinderat für die öffentliche Auflage
gebilligt.
Bürgermeister Seitz informiert, dass diese Auflage in der Zeit vom 16.
Dezember 2009 bis 18. Januar 2010 stattfindet.
Der Solarpark selbst soll nach Mitteilung des Betreibers bis 30.06.2010
fertig gestellt sein.
Der zweite, große Beratungspunkt war die Behandlung des Bauantrages für
den Neubau eines Feuerwehrhauses im Ortsteil Umpfenbach.
Bürgermeister Seitz verwies zunächst auf die durchgeführte Änderung des
Flächennutzungsplanes, um die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen zu
schaffen.
Die Planung sieht ein Gebäude mit einer Größe von 13,00 m x 22,75 m vor.
Der Antrag beinhaltet zwei Garagen für die Fahrzeuge, einen
Schulungsraum, die notwendigen Sanitär- und Umkleideräume, ein Büro mit
Küchenzeile sowie in einem Teil des Obergeschosses als Lagerebene vor.
Sie ist mit der Feuerwehr abgestimmt, kleinere Änderungen können evtl.
zum späteren Zeitpunkt noch vorgenommen werden. Der Gemeinderat erteilte
seine Zustimmung.
Die Sitzungstermine für das erste Halbjahr 2010 wurden wie folgt
festgelegt:
Januar: 14. Januar 2010
Februar: 04. Februar 2010
März: 04. März 2010
April: 08. April 2010 mit Bürgerfragestunde (Osterferien)
Mai: 06. Mai 2010
Juni: 10. Juni 2010
Die Bürgerversammlungen sollen in der letzten Januarwoche (25.01.2010 –
29.01.2010) vorgesehen werden.
Die örtliche Rechnungsprüfung wurde Anfang November 2009 durchgeführt.
Es fanden keine Beanstandungen statt, sodass der Gemeinderat das
Ergebnis der Jahresrechnung feststellen konnte sowie die Entlastung
erteilte.
Im weiteren Verlauf wurde der kalkulatorische Zinssatz für die
kostenrechnenden Einrichtungen ab dem Vermögensrechnungsjahr 2009 auf
5,00% festgesetzt.
Für die Überprüfung der Kanalgebühr wurde die erforderliche Kalkulation
erstellt.
Aufgrund dieses Ergebnisses beschloss der Gemeinderat, im kommenden
Kalkulationszeitraum vom 01.01.2010 bis 31.12.2012 bei 2,20 € zu
belassen.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ gab Bürgermeister Seitz einen
Wechsel der Gemeindediener in den Ortsteilen Neunkirchen und Umpfenbach
bekannt.
Weiterhin teilte er mit, dass die Kirchenverwaltung vor der Fassade der
Kirche am Haupteingang Bodenleuchten installieren will. Kosten fallen
für die Gemeinde nicht an.
Als Termin für die Landkreisaktion „Wir räumen unseren Landkreis auf“
wurde der 20.03.2010 mitgeteilt.
Beschwerden liegen zum wiederholten Male im Zusammenhang mit der
Andienung des Schredderplatzes vor. Die Bürger laden ihr Material stets
vor dem Container ab und sind nicht bereit, diese zunächst in den
hinteren Bereich zu schaffen.
Hier kann nur an jeden Einzelnen appelliert werden, im konkreten Fall
den Betroffenen darauf anzusprechen.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 05.11.2009
Aus der nichtöffentlichen Sitzung vom
15.09.2009 wurde bekannt gegeben, dass die Gemeinde vom Landratsamt
angehalten wurde, bei der Haushaltsberatung im kommenden Jahr über eine
Erhöhung der Realsteuersätze zu beraten. Dies wird im Zusammenhang mit
der erforderlich werdenden Darlehensaufnahme für das Gemeinschaftshaus
Neunkirchen bzw. Feuerwehrhaus Umpfenbach erwartet.
Für das Gemeinschaftshaus Neunkirchen wurde der Architektenvertrag mit
dem Büro Universalprojekt Hardheim abgeschlossen.
Der Auftrag für die Installierung der Fotovoltaikanlage auf dem
Gemeinschaftshaus Richelbach wurde an die Fa. P.Z.M., Kirchzell
vergeben. Die Anlage ist aufgebaut und seit 04.11.2009 an das
öffentliche Stromnetz angeschlossen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung gab Bürgermeister Seitz bekannt, dass
die Verlängerung der Stundungsvereinbarung für die Dorferneuerung
Richelbach von der Rechtsaufsichtsbehörde genehmigt wurde. Die Gemeinde
wird hierin jedoch verpflichtet, einen bestimmten Ratenzahlungsplan
einzuhalten.
Festgestellt wird, dass die Finanzsituation der Gemeinde angespannt ist.
Dies wird sich durch die geplanten Baumaßnahmen nochmals verschärfen.
Erneut wird angeraten, im Rahmen der Haushaltsberatung im nächsten Jahr
über eine Erhöhung der Realsteuerhebesätze nachzudenken.
Hauptberatungspunkt der heutigen Sitzung war der Bauantrag für den
Neubau des Gemeinschaftshauses im OT Neunkirchen.
Der Plan beinhaltet einen großen Saal, ein Vereinszimmer mit Archiv,
eine Küche sowie die notwendigen sanitären Anlagen. Die Baukosten sind
mit 488.600,00 € veranschlagt. Hinzu kommen die Kosten für die
Außenanlage, die mit ca. 35.000,00 € geschätzt sind.
Bürgermeister Seitz verdeutlicht, dass diese Trennung erforderlich ist,
um für beide Maßnahmen beim Amt für Ländliche Entwicklung -ALE- den
höchstmöglichen Zuschuss beantragen und erhalten zu können.
Der Zuschussantrag soll in der kommenden Woche gestellt werden, damit
der vom ALE definitiv vorgegebene Zeitrahmen eingehalten werden kann.
Dem Bauantrag wurde einstimmig zugestimmt.
Der Antrag für den Bau des Feuerwehrhauses im OT Umpfenbach lag nicht
vor und konnte somit nicht behandelt werden.
Beim TOP „Informationen und Anfragen“ informierte Bgm. Seitz über ein
Gespräch mit der Kursleiterin im Zusammenhang mit der musikalischen
Früherziehung. Hier wurde von einigen Eltern der Wunsch geäußert, diese
Stunden vom Rathaus in den Kindergarten zu verlegen.
In Absprache mit der Kindergartenleitung ist dies insb. aufgrund der
Räumlichkeiten derzeit nicht möglich. Der Kindergartenbetrieb würde zu
sehr eingeschränkt werden.
Die betroffenen Eltern wurden bereits von der Kindergartenleitung
informiert.
Im OT Umpfenbach ist ein Garten im Bereich „Krautgärten“ zur Pacht frei.
Interessenten können sich bei der Gemeinde melden.
An der Kirche in Richelbach wurden am Mauerwerk Schäden festgestellt.
Abgeplatzte Steinteile können kurzfristig vom örtlichen Steinmetzmeister
ersetzt werden.
Die Risse am Haupteingang könnten auf statische Probleme hinweisen. Hier
sollte eine Fachfirma zur Begutachtung hinzugezogen werden.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 01.10.2009
In der letzten Gemeinderatssitzung
informierte Bürgermeister Wolfgang Seitz zunächst über Entscheidungen
aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 06.08.2009. Demnach hat die
Gemeinde im Zusammenhang mit der Errichtung des Solarparkes in Rchelbach
mit dem Betreiber, der Fa. Schwark, einen Städtebaulichen Vertrag
abgeschlossen, in welchem insbesondere die Kostenübernahme durch den
Betreiber festgeschrieben ist.
Die in Auftrag gegebene Sanierung der Bruchsteinwand an der Kirchenmauer
in Richelbach führte zwischenzeitlich die Fa.Thorsten Arnold, Ebenheid
durch.
Bei der Forstbetriebsgemeinschaft Miltenberg wurde die Mitgliedschaft
gekündigt, da die Betreuung nicht mehr zur Zufriedenheit der Gemeinde
erfolgte.
Das Gemeinschaftshaus Neunkirchen soll mit dem Architekturbüro
Hollerbach, Hardheim geplant werden, ein entspr. Architektenvertrag ist
vorzulegen.
Im Zusammenhang mit den geplanten Neubau eines Feuerwehrhauses im OT
Umpfenbach muss der Flächennutzungsplan entsprechend geändert werden.
Die Bürger- und Behördenbeteiligung ist abgeschlossen, sodass der
Gemeinderat diese beschlussmäßig behandeln konnte. Gleichzeitig wurde
der Feststellungsbeschluss gefasst, die Planung kann nach Genehmigung
durch das Landratsamt Miltenberg veröffentlicht und damit in Kraft
gesetzt werden.
Zu zwei privaten Bauanträgen wurde die Zustimmung erteilt.
Hauptberatungspunkt öffentlichen Sitzung war zum wiederholten Male der
geplante Neubau eines Gemeinschaftshauses im OT Neunkirchen.
Der Gemeinderat hat in der letzten Sitzung die Höchstbausumme für das
Gemeinschaftshaus Neunkirchen auf 500.000,00 € festgelegt. Hinzu kommt
das Architektenhonorar.
Die Finanzierung ist nach wie vor in der Weise vorgesehen, dass die
Hälfte der Baukosten (entspricht 250.000,00 €) von der Gemeinde
übernommen wird. Die andere Hälfte setzt sich zusammen aus dem Zuschuss
vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) sowie dem Eigenanteil des
Fördervereines und der Vermarktung des Anwesens Römerstraße 14.
Auf dieser Basis wurde nun vom Planungsbüro ein weiterer Entwurf
erstellt, welcher am vergangenen Dienstag den drei Bürgermeistern und
der Vorstandschaft des Fördervereines vorgestellt wurde.
Insbesondere durch die Änderung der Dachkonstruktion und Wegnahme der
Oberlichter sowie Verringerung der Raumhöhe kann der vorgegebene
Kostenrahmen eingehalten werden, der sich vorher bereits auf über
600.000,00 € belief.
Der Planentwurf sieht einen Saal mit 198 qm, ein
Besprechungs-/Vereinszimmer mit 50 qm, ein Lager mit 20 qm und eine
kleine Küche vor. Hinzu kommen der Eingangsbereich (Flur, 36 qm) und die
Sanitärräume.
Die Vertreter des Fördervereines sind mit der vorgelegten Planung
einverstanden.
Das Amt für Ländliche Entwicklung hat zwischenzeitlich alle Gemeinden,
welche Förderanträge bzw. Fördermaßnahmen angemeldet haben,
aufgefordert, die entsprechenden Unterlagen bis 09.10.2009 vorzulegen.
Bürgermeister Seitz stellte die neuen Planentwürfe vor.
Nach eingehender Beratung, in der u.a. nochmals die Einhaltung der
Baukostensumme angesprochen wurde, stellte er fest, dass hier die
Kontrolle in den Händen der Gemeinde als Bauherr liegt. Dies wurde beim
Umbau des Rathauses Neunkirchen und des Gemeinschaftshauses in
Richelbach durchgeführt und wird auch beim Bau des Feuerwehrhauses
Umpfenbach der Fall sein.
Der Gemeinderat stimmte der vorliegenden Entwurfsplanung als Grundlage
für den Förderantrag beim Amt für Ländliche Entwicklung sowie für den
Bauantrag zu.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 15.09.2009
Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde über
den Sachstand beim freiwilligen Waldtausch in den Ortsteilen Richelbach
und Neunkirchen informiert. Beide Verfahren stehen kurz vor dem
Abschluss und konnten zur Zufriedenheit aller Beteiligten durchgeführt
werden.
Weiterhin wurde bekanntgegeben, dass die Kanal- und Gehsteigarbeiten in
der Erftalstraße von der Firma Zehe, Burkhardroth durchgeführt werden.
Die beauftragte Summe beträgt hier 116.707,73 EUR.
Im weiteren Verlauf der Sitzung stimmte der Gemeinderat verschiedenen
Bauanträgen und Bauanfragen zu. Ein Bauantrag wurde zurückgestellt, um
zunächst eine Ortseinsicht vorzunehmen.
Der Rechenschaftsbericht zum Haushalt wurde zur Kenntnis genommen.
Erfreulich ist, dass ein Überschuss in Höhe von 150.688 EUR als
Rücklagezuführung in das Jahr 2009 gebucht wurde.
Der Rechnungsprüfungsausschuss wird die Rechnungsprüfung durchführen.
Die Kanal- und Gehwegarbeiten in der Erftalstraße im OT Neunkirchen
werden Anfang nächster Woche beendet sein.
Bürgermeister Wolfgang Seitz nannte die Ursachen für die Kostenmehrung.
So traten z.B. Mehrkosten durch den notwendigen Austausch des
Auffüllmaterials wegen schlechten Unterbaus auf. Ferner war der Asphalt
teilweise bis zu 45 cm dick, was ein Spezialschneidegerät erforderte.
Ferner wurde bei einem Ortstermin, nicht zuletzt auf Anregung aus der
Bürgerschaft, festgelegt, dass auch die defekten Randsteine auf der
nicht vom Ausbau betroffenen Straßenseite ausgewechselt werden.
Trotz Kostenmehrung von ca. 19.000,00 EUR liegen die Baukosten noch
unter dem Haushaltsansatz von ursprünglich 150.000 EUR.
Von der ursprünglich vorgesehenen Verlegung eines Leerrohres für einen
evtl. späteren DSL-Ausbau wurde auf Anraten des Ingenieurbüros
abgesehen. Es ist hier keine Wirtschaftlichkeit zu erkennen. Die Kosten
hätten zudem mind. 5.000,000 EUR betragen.
Die Arbeiten an der Brücke konnten letzte Woche abgeschlossen werden.
Hier wurde vom Gemeinderat der massive Ausbau gerügt, was mit Sicherheit
sehr teuer war. Eine Notwendigkeit wird in Frage gestellt. Der
Bürgermeister stellt fest, dass hier ab einer gewissen Brückenbreite
bestimmte Richtlinien einzuhalten sind, um die Haftung zu gewährleisten.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ erinnerte der Bürgermeister
an die Bürgeranhörung zum Bebauungsplan „Solarpark Richelbach“ am
Donnerstag, 17.09.2009 um 19.30 Uhr im Gemeinschaftshaus Richelbach.
An der Werbeaktion für den Kindergartenbus beteiligen sich 19
ortsansässige Firmen.
Bestehende Schäden an verschiedenen Ortsstraßen sollten vor der
Frostperiode behoben werden, um weitere Schäden zu vermeiden. Die
Verwaltung wird sich mit dem Staatlichen Bauamt in Verbindung setzen.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 06.08.2009
Zunächst wurde aus nichtöffentlicher
Sitzung bekannt gegeben, dass die Planung für den Neubau des
Feuerwehrhauses im OT Umpfenbach an das Architekturbüro wolfARCHITEKTEN,
Miltenberg vergeben wurde.
Der Preis für eine Werbung auf dem Kindergartenbus wurde auf 150,00 EUR
für zunächst drei Jahre festgelegt.
Hauptberatungspunkt der heutigen öffentlichen Sitzung war die Beratung
über den Vorentwurf und Standort für das Gemeinschaftshaus Neunkirchen.
Hierzu hat der Förderverein Neunkirchen entsprechenden Antrag gestellt.
Zum Standort selbst wird festgestellt, dass zwei Möglichkeiten zur
Verfügung stehen:
- Das Areal
Römerstraße 14;
- Das Gelände am
Sportplatz (Festplatz).
Der Verein selbst
schlägt nach Abwägung der Vor- und Nachteile das Gelände am Sportplatz
vor.
Das Gebäude selbst soll ebenerdig geplant werden. Ein Planentwurf, der
unter den Vereinen abgestimmt ist, wurde vorgelegt und von Bürgermeister
Seitz erläutert.
Vorgesehen ist neben einem Saal ein weiterer Raum für die Vereine, eine
Küche sowie die notwendigen sanitären Anlagen.
Die Gebäudeausrichtung sollte so konzipiert werden, dass evtl .eine
Photovoltaikanlage aufgebaut werden kann.
Die Baukosten sind mit ca. 530.000,00 € netto veranschlagt. Hiervon wird
ein Teil vom Förderverein in Geld und Eigenleistung eingebracht, ein
Zuschuss vom Amt für Ländliche Entwicklung ist in Aussicht gestellt,
evtl. kann das Areal Römerstraße 14 verkauft werden, sodass auch dieser
Erlös für die Finanzierung verwendet werden kann. Der
Finanzierungsanteil für die Gemeinde würde demnach ca. 280.000,00 €
betragen.
Bürgermeister Seitz verweist zunächst nochmals auf die bisher geführten
Gespräche.
Den nun vorgelegten Entwurfsplan bezeichnet er als Zweckgebäude, welches
das Ergebnis der bisherigen Zusammenkünfte ist.
Zur Standortfrage stellt er fest, dass seiner persönlichen Meinung nach
dies der geeignete Platz ist.
Zur Finanzierung erklärt er, dass Planungskosten, Statik, Bauleitung und
insb. Innenausstattung und Gestaltung der Außenanlage nicht in der
Kostenschätzung enthalten ist.
Er macht deutlich, dass auch dies zu berücksichtigen ist.
Der Finanzierungsplan sieht eine Vermarktung des Areals Römerstraße 14
vor. Wann dies jedoch zeitlich geschieht kann nicht vorhergesehen
werden.
So muss auch dieser Kostenanteil von der Gemeinde gewissermaßen
vorfinanziert werden.
Die Finanzlage der Gemeinde muss rechtzeitig mit dem Landratsamt
besprochen werden, hierfür soll demnächst ein Gespräch terminiert
werden.
Ärgerlich ist für ihn, dass die Gemeinde Neunkirchen in den letzten
Jahren z.B. viel Geld in gemeindliche Gebäude wie z.B. den Kindergarten
und das Rathaus investiert hat, wofür andere Gemeinden nun Mittel aus
dem Konjunkturpaket II bekommen. Neunkirchen hingegen geht leer aus.
Auch dieser Aspekt muss seiner Meinung nach berücksichtigt werden.
Deutlich stellt er heraus, dass durch die notwendigen Kreditaufnahmen
die Verschuldung der Gemeinde enorm steigen wird, und dies auf Jahre
hinaus. Die Pro-Kopfverschuldung wird sich seiner Meinung nach um bis zu
300,00 € erhöhen.
Der Bürgermeister stellt weiter fest, dass der Förderverein auch nach
dem Bau des Gemeinschaftshauses bestehen bleiben muss, um für den
Schuldenabbau beizutragen.
Klar muss sein, dass andere Maßnahmen zurückgestellt werden müssen, wenn
dieses „Großprojekt“ angegangen wird.
In der weiteren Aussprache wird festgestellt, dass die Erhöhung der
Verschuldung dem Gemeinderat bewusst ist. Wenn das Projekt aber jetzt
nicht angegangen wird, wird sich auf Jahre hinaus nichts mehr tun.
Nach ausführlicher Beratung gab der Gemeinderat sein Einverständnis zur
Entwurfsplanung und beschloss, die weiteren Details mit den drei
Bürgermeistern und dem Bauausschuss zu beraten.
Weiterhin einstimmig sprach sich der Gemeinderat für den Standort am
Sportplatz aus.
Die Stadt Külsheim will auf dem Gickelfeld eine
Freiflächenfotovoltaikanlage auf einer Fläche von ca. 66 ha errichten.
Hierzu wurde die Gemeinde Neunkirchen um Stellungnahme gebeten. In einer
Informationsveranstaltung in der vergangenen Woche, an welcher
Bürgermeister Seitz mit der Sachbearbeiterin teilnahm, wurde im Detail
informiert. Bedenken sind hiergegen nicht vorzubringen.
In Sachen DSL-Ausbau liegt ein Angebot der Fa. MVox vor. Der Gemeinderat
will jedoch zunächst das weitere Vorgehen der Telekom abwarten.
Der Erweiterung der Straßenbeleuchtungsanlage im OT Neunkirchen stimmte
der Gemeinderat ebenfalls zu. Dies hat sich kurzfristig angeboten,
nachdem die e-on sowieso Kabel verlegen musste.
Weiterhin Zustimmung fand ein privater Bauantrag.
Der Aussiedlerhof des Landwirtes Stefan Eckert wird künftig den Namen
„Marksteinhof 1“ bekommen.
Zu den Bauarbeiten in der Erftalstraße gib der Bürgermeister bekannt,
dass diese am Montag, 10. August 2009 begonnen werden. Im Interesse der
Gemeinde wurde im Vorfeld an den einzelnen Anwesen eine Beweissicherung
durchgeführt, um evtl. Schäden feststellen zu können.
Unter dem TOP Informationen und Anfragen erinnerte der Bürgermeister an
die Bundestagswahl am 27. September 2009 und bat sich rechtzeitig um
Wahlhelfer zu kümmern.
Ferner teilt er mit, dass auch die Stadt Wertheim mitteilte, dass auf
ihrer Gemarkung im Bereich Ernsthof eine Freiflächenfotovoltaikanlage,
Größe ca. 77 ha geplant ist. Belange der Gemeinde Neunkirchen werden
hier nicht berührt.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 02.07.2009
Zunächst wurde aus nichtöffentlicher
Sitzung über den Beschluss für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im
OT Umpfenbach sowie über die Beauftragung des Architekturbüros
wolfARCHITEKTEN, Miltenberg mit der Planung für dieses Projekt
informiert.
Hauptberatungspunkt war die Information über den geplanten Solarpark im
OT Richelbach.
Bürgermeister Seitz gab zunächst einen Überblick über den möglichen,
zeitlichen Ablauf. Er stellte deutlich heraus, dass die erforderlichen
Bauleitplanverfahren (Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung
eines Bebauungsplanes) erst eingeleitet werden, wenn der Städtebauliche
Vertrag mit der Gemeinde abgeschlossen ist. Ferner müssen die
Gestattungsverträge im Bezug auf die Trassenführung zur Einspeisstelle
in Bürgstadt mit den beteiligten Kommunen unterzeichnet sein.
Das Projekt selbst wurde vom Vertreter der Betreiberfirma, die Firma
mainfrankenSolar, Veitshöchheim, Herrn Schwark vorgestellt.
Herr Schwark informierte einleitend kurz über die Zusammensetzung seiner
Firma.
Diese habe sich seit einigen Jahren ausschließlich auf den Bau von
Solaranlagen spezialisiert.
Die Vorarbeiten für dieses Projekt, wie z.B. die Verhandlungen mit den
Grundstückseigentümern im Zusammenhang mit den Pachtverträgen wurden von
der Fa. Biotec, Heidelberg durchgeführt.
Alle weiteren Schritte werden nun von seiner Firma ausgeführt.
Die Fläche beträgt ca. 33,8 ha, die Modulfläche selbst liegt bei ca. 8,6
ha.
Finanziert wird die Anlage von einem großen Investor, Gesellschafter
sind hier Großbanken.
Herr Schwark stellte weiter fest, dass man zunächst fast nicht mehr an
die Realisierbarkeit des Projektes dachte. Nachdem jedoch die
Modulpreise sehr günstig wurden ist die Anlage wieder zu verwirklichen.
Das Gelände selbst wird umzäunt, eine Online-Fernüberwachung ist
vorbereitet.
Die Betreuung der Anlage (mulchen u.ä.) wird mit ortsansässigen Firmen
bzw. Landwirten vorgenommen werden.
Auf Nachfrage zur Gewerbesteuer erklärt Herr Schwark, dass hier in ca. 6
bis 7 Jahren mit Einnahmen von ca. 1,4 MIO/Jahr zu rechnen ist.
Im Bereich des geplanten Solarparkes sind auch öffentliche Wege der
Gemeinde vorhanden. Für diese wird der Gemeinde ein Pachtvertrag zur
Diskussion zugestellt.
Im weiteren Verlauf erläuterte dann Herr Wegner als Planer für den
Flächennutzungsplan bzw. Bebauungsplan das weitere Vorgehen.
Die Errichtung eines Solarparkes ist nicht, wie z.B. die Windenergie,
privilegiert, sodass einen Bauleitplanung erforderlich ist.
Die eigentlich schwerwiegendste Auswirkung ist im konkreten Fall die
Veränderung des Landschaftsbildes.
Hier sind entsprechende Ausgleichsmaßnahmen, wie z.B. Anpflanzungen
entlang des Weges Richelbach-Umpfenbach vorzusehen.
Im Rahmen der Bauleitplanverfahren ist auch eine Bürgerbeteiligung
vorgesehen, hierfür wird eine gesonderte Vorstellungsversammlung
terminiert. Im Amtsblatt der VG Erftal wird dieser Termin rechtzeitig
veröffentlicht.
Als Referenzadressen nannte Herr Schwark eine Anlage in Puchheim und in
Würzburg/Moos.
Er versichert nochmals, dass für 25 Jahre eine Garantie auf die Produkte
besteht, es werde nur beste Qualität bei den Modulen verwendet.
Nach Ablauf der Nutzzeit der Anlage wird diese komplett zurückgebaut,
sodass davon nichts mehr zu sehen sein wird.
Bürgermeister Seitz bedankte sich für die Vorstellung des Projektes und
machte nochmals deutlich, dass der zugesagte Städtebauliche Vertrag bzw.
die Gestattungsverträge vorgelegt werden müssen.
Ferner wurde der Pachtvertrag für die betroffenen gemeindlichen
Wegflächen von Herrn Schwark zugesagt.
Im weiteren Verlauf der Sitzung informierte der Bürgermeister über die
letzte Zusammenkunft mit den Vereinsvorständen des OT Neunkirchen im
Bezug auf das Dorfgemeinschaftshaus.
Der Förderverein bzw. die Vereinsvorstände werden ihren Bedarf
absprechen bzw. den Standort diskutieren. Weiter soll eine Planskizze
erarbeitet werden, welche dann evtl. als Grundlage für einen
Zuschussantrag beim Amt für Ländliche Entwicklung dienen soll.
Geprüft wurde auch nochmals die Bezuschussung aus Mitteln der
Städtebauförderung, was aber für die Gemeinde Neunkirchen ausgeschlossen
ist.
Hier ist ausschließlich die Dorferneuerung zuständig.
Zu einem privaten Bauantrag erteilte der Gemeinderat einstimmig sein
Einvernehmen.
Der Antrag eines Bürgers auf Benamung seines Aussiedlerhofes wurde
zurückgestellt, bis hier die Rechtsgrundlage geklärt ist.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Informationen und Anfragen“ gab der
Bürgermeister die Genehmigung des Haushaltes 2009 durch die
Rechtsaufsichtsbehörde bekannt.
Weiterhin informierte er über geplante Investitionen in der Schulküche
in Bürgstadt.
Hier fand am Vormittag ein Gespräch mit den Bürgermeistern der
Schulsprengelgemeinden statt. Der Gemeinderat wird erneut informiert,
sobald konkrete Kosten für die Maßnahme vorliegen.
Gleiches gilt für geplante Sanierungsmaßnahmen an der Schule in
Eichenbühl, auch hier sind weitere Gespräche abzuwarten.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 04.06.2009
In der heutigen Gemeinderatssitzung gab
Bürgermeister Seitz zunächst einen Bericht über den derzeitigen Stand im
Zusammenhang mit dem geplanten Solarpark in der Gemarkung Richelbach. Er
machte nochmals deutlich, dass der Gemeinderat als Obergrenze für die
Ausweisung von Flächen für Solaranlagen in der Gesamtgemeinde 2,5 % der
Gesamtgemarkungsfläche festgelegt hat. Diese entspricht ca. 40 ha.
Die im Raum stehende Planung umfasst eine Fläche von ca. 33,8 ha.
In der vergangenen Woche habe man einen Termin beim Betreiber, der Firma
Mainfrankensolar –MFS-, Veitshöchheim wahrgenommen.
Hier wurde mitgeteilt, dass die Anlage nun zeitnah verwirklicht werden
soll.
Die Einspeisstelle ist die Umspannstation der E-ON in Bürgstadt, d.h.,
bis hier hin muss eine Trasse verlegt werden.
Hierfür müssen mit den betroffenen Kommunen (Neunkirchen, Eichenbühl,
Miltenberg und Bürgstadt) entsprechende Gestattungsverträge
abgeschlossen werden.
Die Firma MFS wurde aufgefordert, die notwendigen Vertragsentwürfe
vorzulegen.
In diesem Gespräch machte der Bürgermeister auch deutlich, dass
sämtliche Kosten vom Betreiber zu tragen sind. Zur Sicherung dafür muss
mit der Gemeinde ein Städtebaulicher Vertrag abgeschlossen werden.
Erst nach Abschluss dieses Vertrages kann von Seiten der Gemeinde die
erforderliche Bauleitplanung, sprich Änderung des Flächennutzungsplanes
und Aufstellung eines Bebauungsplanes, eingeleitet werden.
Das gesamte Projekt soll dem Gemeinderat vom Betreiber und Planer in der
Sitzung am 02. Juli 2009 vorgestellt werden. Hier können auch technische
Fragen, wie z.B. Modulhöhe, etc. beantwortet werden.
Im weiteren Verlauf wurden der formell erforderliche Änderungsbeschluss
für den Flächennutzungsplan bzw. Aufstellungsbeschluss für den
Bebauungsplan gefasst, wobei nicht mehr alle Gemeinderäte dem Vorhaben
so positiv gegenüberstanden wie vor zwei Jahren. In der Diskussion wies
der Bürgermeister darauf hin, dass hier eine Möglichkeit besteht,
Gewerbe anzusiedeln, auch sollte man die Vorteile für die beteiligten
Landwirte, welche ihre Flächen zur Verfügung stellen, berücksichtigen.
Außerdem stehe man bei Zustimmung einem umweltschonenden Projekt offen
gegenüber.
Für den Flächennutzungsplan im OT Umpfenbach wurde ebenfalls ein
Änderungsbeschluss gefasst. Dieser betrifft die Ausweisung einer Fläche
für den Neubau eines Feuerwehrhauses im Bereich des Festplatzes.
Für die Außenanlage bzw. den Spielplatz am Gemeinschaftshaus Richelbach
wurde unter Vorlage der erforderlichen Unterlagen beim Amt für Ländliche
Entwicklung wegen der Bezuschussung nachgefragt. Erfreulich ist, dass
die beantragten Maßnahmen mit 60 % der zuschussfähigen Kosten, max.
15.000,00 € bezuschusst werden.
Der Gemeinderat stimmte der Ausführung zu und beauftragte die
Verwaltung, die vorzeitige Baufreigabe zu beantragen.
Zum Thema Dorferneuerung im OT Neunkirchen informierte der Bürgermeister
über eine weitere Vorsprache im Amt für Ländliche Entwicklung.
Der dortige Sachbearbeiter hat in diesem Gespräch nochmals betont, eine
Planung für ein Gemeinschaftshaus zeitnah anzugehen, da Zuschussmittel
ab dem Jahre 2011 wahrscheinlich nicht mehr zur Verfügung stehen.
Die Höchstfördersumme für Neubauten beträgt z.Zt. 60.000,00 €.
Es ist angedacht, hier kurzfristig einen Besprechungstermin mit dem
Förderverein Neunkirchen zu finden, um das weitere Procedere zu
besprechen.
Zustimmung fand ein privater Bauantrag.
Die Sitzungstermine für das zweite Halbjahr 2009 wurden wie folgt
festgelegt:
Juli: 02. Juli 2009
August: 06. August 2009 mit Bürgerfragestunde
September: 10. September 2009
Oktober: 01. Oktober 2009
November: 05. November 2009 (Ferien)
Dezember: 03. Dezember 2009 mit Bürgerfragestunde
Für die Betriebsleitung im Gemeindewald durch das Amt für Landwirtschaft
und Forsten wurde eine Entgeltanpassung erforderlich. Auch dieser
stimmte der Gemeinderat zu. Die Höhe beträgt nun 365,33 €/Jahr.
Ferner stimmte der Gemeinderat dem neuen Stromlieferungsvertrag mit der
E-ON zu.
Am neuen Kindergartenbus soll, neben dem gemeindlichen Wappen und dem
Kindergartenemblem evtl. Werbung der örtlichen Gewerbetreibenden
aufgebracht werden.
Dies könnte in Form eines Textbandes oder aber mit Firmenlogo erfolgen.
Die Räte sprachen sich nach kurzer Diskussion für das Aufbringen von
Werbung in Form eines Schriftzuges (Textband) aus.
Unter dem TOP Informationen und Anfragen verlas der Bürgermeister die
Eingabe eines Landwirtes im Zusammenhang mit der vorgesehenen
Vollsperrung der Erftalstraße im August.
Die Landwirtschaft wird hierdurch erheblich bei ihren Erntearbeiten
eingeschränkt, es sollte daher versucht werden, den Baubeginn später
festzulegen.
Hierzu erklärte der Bürgermeister, dass das Staatliche Bauamt zum
angedachten Zeitpunkt Sanierungsarbeiten an der Brücke durchführt,
hierfür ist eine Vollsperrung erforderlich. Die Gemeinde hat sich daher
an diesem Termin orientiert, damit die Straße nur einmal gesperrt werden
muss. Auch ist dann eine gemeinsame Baustelleneinrichtigung möglich, was
wiederum Kosten spart.
Unabhängig davon wird der Bürgermeister jedoch nochmals Rücksprache mit
dem Staatlichen Bauamt halten.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 07.05.2009
Hauptberatungspunkt der heutigen
Gemeinderatssitzung war die Beratung und Verabschiedung des
Haushaltsplanes 2009. Dies war der erste Haushalt, den der neue, seit
Mai 2008 amtierende Gemeinderat zu beraten hatte.
In seinen Ausführungen stellte Bürgermeister Seitz fest, dass dies der
erste Haushalt der Gemeinde ist, welcher im Gesamtvolumen die
2-Millionen-Eurogrenze überschreitet.
Er bewertete positiv, dass sich eine Zuführung vom Verwaltungs- zum
Vermögenshaushalt in Höhe von 154.000,00 € errechnet und eine Rücklage
von 95.000,00 € als Überschuss aus der Jahresrechnung 2008 verwendet
werden kann.
Trotzdem kann der Haushalt, bei den vom GR geplanten Maßnahmen, nur mit
einer Kreditaufnahme in Höhe von 95.000,00 € ausgeglichen werden.
Er sprach weiter die Verschuldung in Höhe von 926.000,00 € an, die in
der Pro-Kopfverschuldung allerdings unter dem Landesdurchschnitt
vergleichbarer Gemeinden liegt (NK: 608,00 €; LD: 688,00 €).
Auch in diesem Jahr ist die Kanalsanierung, dieses Mal der in der
Erftalstraße im OT Neunkirchen, der „Hauptbrocken“, aber weitere,
wichtige Aufgaben stehen an.
So sind für Planungskosten für ein neues Feuerwehrhaus im OT Umpfenbach
und für ein Dorfgemeinschaftshaus in Neunkirchen jeweils 5.000,00 €
angesetzt.
Ein wichtiges Thema ist auch die Ablösung von Schulden für
fremdfinanzierte Investitionen wie Dorferneuerung, Baugebiete „Hohe
Straße“ und „Tränkwiese“.
Nach Erläuterung der einzelnen Ansätze durch den Kämmerer wurden der
Haushaltsplan, die Haushaltssatzung, der Stellenplan sowie der
Finanzplan einstimmig verabschiedet.
Im Zusammenhang mit der Sanierung des Kanals in der Erftalstraße teilt
das Staatliche Bauamt Aschaffenburg mit, dass aus
Wirtschaftlichkeitsgründen die Brückenplatte komplett erneuert werden
soll. Hierfür ist eine Vollsperrung der Erftalstraße über einen Zeitraum
vom ca. 8 Wochen erforderlich. Es stellt sich die Frage, ob gleichzeitig
die defekten Rinnen- und Bordsteine und die Schäden am Gehweg behoben
werden sollen.
Folgende Maßnahmen werden am Gehweg erforderlich:
- Asphaltbelag
ausbessern;
- Frostschutzschicht
nacharbeiten;
- Belagerneuerung
durch Pflaster
- Bordsteine
erneuern.
Die Kosten belaufen
sich auf ca. 23.000,00 €, Ausbaubeiträge müssten hierfür nicht erhoben
werden.
Die Arbeiten sollen ab Anfang August ausgeführt werden.
Der Gemeinderat stimmt dieser Maßnahme zu und beschloss gleichzeitig,
für den späteren Ausbau des DSL-Netzes evtl. Leerrohre vorzusehen.
Vorher ist eine Rücksprache mit der in Frage kommenden ausführenden
Firma, z.B. Telekom nötig.
GR Andreas Weber stellte vor einiger Zeit (übergeben in der GR-Sitzung
am 05.03.2008) den Antrag, dass der Gemeinderat folgenden
Grundsatzbeschluss fassen möge:
„Hiermit stelle ich in Abstimmung mit den anderen
Gemeinderatsmitgliedern aus dem Ortsteil Neunkirchen und dem
Förderverein folgenden Antrag für die nächste Gemeinderatssitzung:
Der Gemeinderat Neunkirchen möge bitte folgenden Grundsatzbeschluss
fassen:
„In Neunkirchen (im Ortsteil Neunkirchen) wird ein Dorfgemeinschaftshaus
von der Gemeinde errichtet. Grundlage bildet die vorliegende Planung des
Fördervereines. Mit der Durchführung und Finanzierung dieses Projektes
wird im Jahre 2010 begonnen.“
Bürgermeister Seitz betonte, dass durch das Ergebnis der inzwischen
stattgefundenen außerordentlichen Bürgerversammlung die Grundlage
„Planung des Fördervereines“ weggefallen ist. Deshalb ist der Antrag in
der vorliegenden Form abzulehnen.
Man einigte sich jedoch auf folgende Beschlussfassung analog dem bereits
erfolgten Beschluss vom Dezember 2008:
„Die Gemeinde Neunkirchen steht dem Wunsch zur Errichtung eines
Dorfgemeinschaftshauses im OT Neukirchen nach wie vor positiv gegenüber
und erkennt die Notwendigkeit. Weitere Gespräche zwischen der Gemeinde
und dem Förderverein sind zu führen“.
Die ebenerdige Vorentwurfsplanung kann wahlweise für den Standort „Römersstraße“
bzw. „Sportplatz“ angegangen werden.
Zustimmung fand ein privater Bauantrag zur Errichtung eines Wohnhauses
mit Garage.
Die Abrechnung der Volkshochschule für das Jahr 2008 wurde bekannt
gegeben. Nach der vorhandenen Vereinbarung muss die Gemeinde Neunkirchen
bei 101(2007 = 126 Teilnehmer) Teilnehmern einen Betrag in Höhe von
955,81 € (2007 = 1.164,27 €) bezahlen.
Bürgermeister Seitz informierte, dass die Gesamtfläche für die geplante
Freiflächenphotovoltaikanlage im OT Richelbach ca.33,87 ha beträgt.
Nachdem ein Investor gefunden wurde, soll die Planung weitergeführt
werden.
Um eine Einspeismöglichkeit bei e-on zu ermöglichen, muss eine Trasse
über Eichenbühl, Miltenberg zur Station in Bürgstadt, Eichenbühler
Straße verlegt werden.
Mit diesen Kommunen müssen wegen Benutzung von Wegen jetzt erst
entsprechende Verhandlungen geführt werden.
Herr Günter Sämann bittet den Gemeinderat um Beratung, ob eine
Möglichkeit besteht, das Ausbringen von Gülle an den Wochenenden,
insbesondere an Samstagen, zu unterbinden.
Es wurde festgestellt, dass man sich in einem landwirtschaftlich
geprägten Gebiet befindet und dass die Landwirte beim Ausbringen von
Gülle auf das Wetter angewiesen sind. Eventuell kann ein Hinweis im
Amtsblatt erfolgen.
Weiterhin informierte Bürgermeister Seitz, dass das Gemeinschaftshaus
Umpfenbach folgende neue Telefonnummer erhält: 09378 / 908833.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 02.04.2009
Nach Zustimmung zu einem privaten
Bauvorhaben stand der Hauptberatungspunkt der heutigen öffentlichen
Sitzung, der Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Umpfenbach auf Um- bzw.
Neubau eines Feuerwehrgerätes im OT Neunkirchen, zur Diskussion.
Diesem Thema galt sicher auch das Interesse der zahlreich erschienenen
Zuhörer.
Bürgermeister Seitz stellt zunächst fest, dass der Antrag jedem
Gemeinderatsmitglied mit der Sitzungseinladung zugestellt wurde.
Zum beantragten Rederecht für die Feuerwehr erläutert er die Rechtslage.
Rederecht kann demnach Zuhörern nicht erteilt werden, der Gemeinderat
kann aber zur Erläuterung des zu behandelnden Punktes einen Fachmann
hinzuziehen.
Er schlug vor, im konkreten Fall den Kommandanten der gemeindlichen
Institution Feuerwehr quasi als Fachmann das Rederecht zu erteilen.
Diesem stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.
Im weiteren Verlauf stellt Bgm. Seitz fest, dass bereits im Jahre 2003
ein ähnlicher Antrag vorlag. Schon damals hat der Gemeinderat den
Handlungsbedarf anerkannt.
Der jetzt vorliegende Antrag beinhaltet drei Varianten für einen Um-
bzw. Neubau, für welche entsprechende Kostenschätzungen vorgelegt
werden.
Die Feuerwehr schlägt noch eine vierte Variante, nämlich den Erwerb des
an das Feuerwehrhaus angrenzenden Grundstückes vor, für welche jedoch
keine Kostenschätzung erstellt wurde.
Bürgermeister Seitz macht deutlich, dass das vorhandene Feuerwehrhaus in
einem nicht mehr zeitgemäßen Zustand ist, Handlungsbedarf ist gegeben.
Das Feuerwehrwesen ist eine gemeindliche Pflichtaufgabe, die Gemeinde
muss hier tätig werden, da die Umstände bekannt sind.
Auf Nachfrage erklärt der Kommandant, dass die vorhandenden Stellplätze
zu klein sind, die Gemeinde wurde von der Feuerwehr rechtzeitig über
diesen Umstand informiert.
In der weiteren Diskussion verwies der Bürgermeister auf die nun
konkreten Vorstellungen der Feuerwehr, welche auch in deren
Generalversammlung abgesprochen wurden.
Es sind jedoch weitere Gespräche nötig, in welchen z.B. der Raumbedarf
und eine Kostenreduzierung zu erörtern sind.
Im weiteren Verlauf wurde die Situation in den Ortsteilen Richelbach und
Neunkirchen nachgefragt. Hierzu ist festzuhalten, dass in diesen neue
Feuerwehrhäuser vorhanden sind.
Angesprochen wurde auch ein gemeinsames Vorgehen der drei
Ortsteilwehren.
Dem gegenüber besteht für die drei Ortsteilwehren ein gewisser
„Bestandsschutz“ Durch die Aufrechterhaltung ist auch der Brandschutz
entsprechend gesichert.
Den eingeplanten Schulungsraum mit einer Größe von ca. 100 qm begründete
der Kommandant auf Nachfrage, dass hier die Nacharbeit nach einem
Einsatz erfolgen soll. Auch können gemeinsame Besprechungen der drei
Ortsteilwehren stattfinden.
Bürgermeister Seitz zeigte anhand von Plänen die bisherige Situation
sowie den angedachten neuen Standort.
Kommandant Weimer macht nochmals deutlich, dass das Feuerwehrhaus für
die Sicherheit der Bürger ist und nicht für den Feuerwehrverein. Der
Feuerwehrverein wird aber Geld und Eigenleistungen einbringen. Dies
sollte entsprechend respektiert werden.
Nach ausführlicher Beratung, beschloss der Gemeinderat, dass unter den
genannten Umständen das Einvernehmen zur Errichtung eines neuen
Feuerwehrhauses im OT Umpfenbach in Aussicht gestellt wird.
Zuvor ist jedoch die technische bzw. finanzielle Machbarkeit der
angesprochenen Variante 4 zu überprüfen.
Vor einer weitergehenden und definitiven Beschlussfassung sind weitere
Gespräche mit den Beteiligten (Bürgermeister, Feuerwehr, Planer) zu
führen.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 05.03.2009
Die heutige Sitzung wurde vom
stellvertretenden Bürgermeister Armin Bick geleitet.
Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde informiert, dass die Gemeinde
Neunkirchen weiterhin die Beförderung der Kindergartenkinder mit eigenem
Fahrdienst durchführt. Im Haushalt sind die erforderlichen Mittel für
die Beschaffung eines neuen Fahrzeuges bereit zu stellen.
Das Ausscheiden von GR Ott erfordert eine Neubesetzung der Ausschüsse.
Der Nachrücker, Herr Friedrich wird die bisherigen Vertretungen von
Herrn Ott übernehmen.
Im letzten Jahr konnte leider kein gemeindlicher Bauplatz verkauft
werden. Der Gemeinderat machte sich daher Gedanken, wie diese Situation
verbessert werden könnte. In Frage käme die Aufstellung eines
Hinweisschildes mit Hinweis auf die freien Bauplätze an der Abzweigung
nach Umpfenbach. Hiervon soll jedoch Abstand genommen werden. Der
Gemeinderat beschloss, eine entsprechende Anzeige im Amtsblatt der VG
Erftal sowie im aktuellen Schaufenster zu schalten.
Weiterhin diskutierte man über eine evtl. Familienkomponente. Hier käme
z.B. beim Kauf eines Bauplatzes ein Nachlass pro Kind in Frage.
Festgestellt wurde, dass die Bauplatzpreise grundsätzlich nicht zu hoch
sind. Wichtig wäre eine Verbesserung der Infrastruktur und hier
insbesondere der DSL-Verbindungen.
Ferner wurde angeregt, eine Bedarfsermittlung für die Ortskerne zu
erstellen, welche baulichen Möglichkeiten hier durch Umnutzung von
leerstehenden Gebäuden oder Scheunen bestehen. Dies würde sich insb. für
den OT Richelbach anbieten.
Nach ausführlicher Beratung beschloss der Gemeinderat grundsätzlich,
eine Vergünstigung für Familien mit Kindern zu gewähren. Die Verwaltung
soll bei Nachbargemeinden deren Modalitäten erfragen.
Im Zusammenhang mit dem Konjunkturpaket II sollen folgende Maßnahmen für
eine Förderung gemeldet werden:
DSL-Breitbandversorgung, Gemeinschaftshaus Richelbach-Fotovoltaik,
Energetische Sanierungsmaßnahme am Kindergarten sowie am
Gemeinschaftshaus Umpfenbach.
Im Ortsteil Neunkirchen sind im Zusammenhang mit dem freiwilligen
Waldtausch die Grundstücksschätzungen, dem Tausch wurde
zwischenzeitlich begonnen.
Für die Umbaumaßnahmen am Gemeinschaftshaus Richelbach ist die
Auszahlung der letzten Zuschussrate beim Amt für Ländliche Entwicklung
beantragt.
Der ungedeckte Kostenanteil beträgt für die Gemeinde ca. 36.000,00 EUR,
der sich aus folgenden Positionen ergibt:
-
Spengler ca.
10.000 € (geschätzt war hier der Materialpreis mit 1.750,-- €)
-
Schlosser
(Geländer) ca. 7.375,-- € (Nachtrag)
-
Türen Altbestand
ca. 8.100,-- € (Nachtrag)
-
Blitzschutz ca.
3.050,-- € (Nachtrag)
-
Schließanlage
ca. 1.200,-- € (Nachtrag)
-
Panikschloss ca.
340,-- € (Nachtrag)
-
Ausschilderung
Rettungsweg ca. 510,-- € (Nachtrag)
-
2 Dachfenster im
Altbestand ca. 665,-- € (Nachtrag)
-
Gardinen ca.
5.300,-- € (Nachtrag)
In diesem Jahr sollen Kanalbaumaßnahmen in der Erftalstraße, OT
Neunkirchen durchgeführt werden. Das Staatliche Bauamt wird ebenfalls am
Brückenbauwerk Sanierungen vornehmen. Die Arbeiten sollen nach
Möglichkeit zeitgleich durchgeführt werden, da voraussichtlich eine
Vollsperrung für die Straße benötigt wird. Mit Rücksicht auf die
Erntezeit sollte Baubeginn frühestens Ende August sein.
Stellvertretender Bürgermeister Bick informierte abschließend über ein
persönliches Gespräch mit einem Vorstandsvertreter der Sparkasse am
heutigen Nachmittag.
Hier wurden die Gründe für die Schließung der Außenstellen in den
Ortsteilen dargelegt. Nähere Einzelheiten sind hier der Tagespresse zu
entnehmen.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 06.02.2009
Zu Beginn der Sitzung erfolgte zunächst
die Vereidigung des neuen Gemeinderatsmitgliedes Erwin Friedrich.
Herr Friedrich rückt den ausgeschiedenen Gemeinderat Thomas Ott für die
Wählergemeinschaft Richelbach in das Gremium nach.
Aus nichtöffentlicher Sitzung gab Bürgermeister Seitz den Abschluss
eines neuen Getränkelieferungsvertrages für das Gemeinschaftshaus
Richelbach mit der Spessart-Brauerei Kreuzwertheim bekannt.
Ferner informierte er über den Beschluss zum Antrag des Fördervereines
Neunkirchen auf Neubau eines Gemeinschaftshauses.
Hier sollen weitere Gespräche mit dem Antragsteller bzw. den betroffenen
Behörden geführt werden.
Zu einem privaten Bauantrag erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen.
Im Zusammenhang mit der DSL-Versorgung in Neunkirchen wurde eine
Bedarfsumfrage durchgeführt. Direkt beteiligt wurden hier alle
Gewerbetreibenden und Landwirte sowie im privaten Bereich 20 % der
Neunkirchener Bürger, ausgewählt nach dem Zufallsverfahren.
Bürgermeister Seitz stellt fest, dass bedauerlicherweise nur eine
geringe Resonanz besteht. Es sollte jedoch das Bestreben der Gemeinde
sein, alle drei Ortsteile einigermaßen gleichgut mit diesem schnellen
Internetzugang zu versorgen.
Im Hinblick auf das z.Zt. im Raum stehende Konjunkturpaket II stellt der
Bürgermeister fest, dass im Augenblick noch sehr verwirrend ist. Man
sollte keine „Schnellschüsse“ starten, um evtl. Zuschüsse zu erhalten.
Der Gemeinderat beschloss, entsprechend dem Vorschlag der Verwaltung
zunächst in die Markterkundungsanalyse einzusteigen und somit den
Ausbaubedarf in Neunkirchen anzukündigen.
Im Anschluss soll der weitere Schritt, nämlich das Auswahlverfahren
durchgeführt werden. Hier entstehen für die Gemeinde noch keinerlei
Kosten.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ gab der Bürgermeister
zunächst den Termin für die diesjährige Flursäuberungsaktion, nämlich
den 28.03.2009 bekannt. Hier sollen wiederum die Jugendfeuerwehren um
Beteiligung gebeten werden.
Im Bezug auf die Bürgerversammlungen in der vergangenen Woche bedankte
sich der Bürgermeister für den guten Besuch in allen drei Ortsteilen.
Für den Gemeinderat gelte es nun, in einer der nächsten Sitzungen die
weitere Vorgehensweise bei der Schaffung von Möglichkeiten für
Urnenbestattungen zu beraten. Ferner soll das „500-Dächer-Programm“ zur
Umsetzung am Gemeinschaftshaus Richelbach geprüft werden.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 15.01.2009
In der ersten Sitzung des Gemeinderates im
neuen Jahr stand zunächst erneut die Beratung über die
Benutzungsgebühren für das Gemeinschaftshaus Richelbach zur Diskussion.
Der Beschluss über die Gebührenerhöhung in der Dezembersitzung hatte bei
den Richelbacher Bürgern gewissermaßen zu Verärgerung geführt.
In der Kostenvereinbarung mit den Richelbacher Vereinen ist
festgehalten, dass diese als Gegenleistung für die Bereitstellung der
Gelder für den Umbau für die nächsten 10 Jahre das Gemeinschaftshaus
kostenlos nutzen dürfen.
Hier sollte auch eine Vergünstigung für die Helfer oder alle
Richelbacher Bürger gefunden werden.
Der Sachverhalt wurde kontrovers diskutiert. Einige Gemeinderäte
vertraten die Meinung, dass die Helferstunden ehrenamtlich getätigt
wurden und keine Gegenleistung erwartet werden kann.
Insbesondere die Vertreter aus dem Ortsteil Richelbach sprachen sich für
eine Vergünstigung, sprich Beibehaltung der bisherigen Gebühr in Höhe
von 87,00 € aus.
Nach eingehender Beratung beschloss der Gemeinderat bei einer
Gegenstimme, den Beschluss über die Gebührenerhöhung vom 04. Dezember
aufzuheben und für private Veranstaltungen einheitlich eine Gebühr in
Höhe von 87,00 € zu erheben.
Redaktionell teilte Bürgermeister Wolfgang Seitz mit, dass die bisherige
Unterscheidung bei privaten Nutzungen auch für das Gemeinschaftshaus
Umpfenbach übernommen wird. Hier beträgt die Benutzungsgebühr 66,00 €.
Der Bericht über die Tätigkeit der Stiftung Altenhilfe wurde zur
Information bekannt gegeben. Demnach wurden im Jahre bisher für
stationäre und teilstationäre Einrichtungen Gelder in Höhe von
1.454.345,72 € und für ambulante Einrichtungen 192.913,33 €
ausgeschüttet.
Für das Jahr 2009 sind erneut 105.000,00 € bzw. 20.000,00j € festgelegt.
Gemeinderat Thomas Ott von der Wählergemeinschaft Richelbach hat aus
beruflichen Gründen beantragt, ihn aus dem Amt des Gemeinderates zu
entlassen. Aufgrund seiner häufigen Tätigkeit im Ausland kann er die
Sitzungstermine oft nicht wahr nehmen und somit fehlen für ihn die
Voraussetzungen, das Amt des Gemeinderates gewissenhaft auszuführen.
Der Gemeinderat erkannte dies als wichtigen Grund an und stimmte der
Amtsniederlegung zu.
Bürgermeister teilt mit, dass Nachrücker Herr Erwin Friedrich ist. Die
Verwaltung wird die nötigen Schritte einleiten, sodass die Vereidigung
in der nächsten Sitzung vorgenommen werden kann.
Zu den Kanalbaumaßnahmen in der Römerstraße erhält die Gemeinde vom
Staatlichen Bauamt Aschaffenburg einen Kostenzuschuss in Höhe von
voraussichtlich 16.290,00 €. Der Gemeinderat billigte die entsprechende
Vereinbarung.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Informationen und Anfragen“ wies der
Bürgermeister zunächst auf die Termine für die anstehenden
Bürgerversammlungen hin:
Montag, 26. Januar 2009 in Umpfenbach, Gemeinschaftshaus
Mittwoch, 28. Januar 2009 in Richelbach, Gasthaus „Zum Hirschen“
Donnerstag, 29. Januar 2009 in Neunkirchen, Gasthaus „Zum Adler“.
Weiterhin ging er nochmals kurz auf die Einweihung des
Gemeinschaftshauses Richelbach am vergangenen Sonntag ein. Der Tag
verlief harmonisch und zur Zufriedenheit aller. Es gingen Spenden in
Höhe von bisher 503,55 € ein, ferner Sachspenden in Form von Freibier
und Bodenreinigungsmittel.
Es wurde der Sachstand bezüglich der laufenden Umfrage über
DSL-Anschluss nachgefragt. Hierzu teilte der Bürgermeister mit, dass der
Rücklauf sehr schleppend sei. Nach Ablauf der Frist wird er in den
Bürgerversammlungen nähere Informationen geben können.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 04.12.2008
Zur heutigen Sitzung begrüßte
Bürgermeister Wolfgang Seitz besonders Herrn Alfred Büttner mit seinen
Schüler von der 7. Klasse der Hauptschule, welche sich im Rahmen ihres
derzeitigen Unterrichtes über den Ablauf einer Gemeinderatssitzung vor
Ort informieren wollen.
Aus nichtöffentlicher Sitzung gab der Bürgermeister folgendes bekannt:
Die Schreinerarbeiten beim Umbau des Gemeinschaftshauses Richelbach
wurden an die Fa. Ackermann, Mönchberg zum Angebotspreis von 13.136,41
EUR vergeben.
Die Schlosserarbeiten werden von der Firma Klaus Horn, Neunkirchen zum
Angebotspreis von 7.372,05 EUR ausgeführt.
Das Alter für die Einladungen zu den Seniorennachmittagen soll
sukzessive auf 65 Jahre angehoben werden.
Die Gemeinde ist derzeit in Zusammenarbeit mit der Stadt Freudenberg
bemüht, das Mobilfunknetz auszubauen.
Das Landratsamt Miltenberg hat mitgeteilt, dass die lokale Aktionsgruppe
Main4Eck Miltenberg in das Aktionsprogramm für den ländlichen Raum
(Leader) aufgenommen wurde. Hier werden Fördermittel in Höhe von 1,3 MIO
EUR zur Verfügung gestellt.
Eine Förderung ist jedoch nur für Gemeinden möglich, welche Mitglied
sind. Der Mitgliedsbeitrag für die Gemeinde Neunkirchen beträgt 100,00
EUR/Jahr. Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Beitritt.
Die Sitzungstermine für das erste Halbjahr 2009 wurden entsprechend dem
Vorschlag der Verwaltung festgelegt. Die Bürgerversammlungen sollen in
der letzten Januarwoche abgehalten werden. Die genauen Termine werden
rechtzeitig im Amtsblatt veröffentlicht.
Durch den Umbau bzw. die Erweiterung des Gemeinschaftshauses Richelbach
vergrößern sich die Nutzflächen, sodass eine Anpassung der
Benutzungsgebühren notwendig wird.
In diesem Zusammenhang wurde vorgeschlagen, bei privaten Veranstaltungen
keine Unterscheidung im Hinblick auf die Nutzung zu machen sondern eine
einheitliche Gebühr festzulegen. Bürgermeister Seitz erklärt, dass dies
auch für das Gemeinschaftshaus Umpfenbach gelten muss.
Einstimmig beschloss der Gemeinderat, künftig eine einheitliche
Benutzungsgebühr für private Veranstaltungen festzulegen.
Folgende Gebühren wurden für Richelbach beschlossen:
Einheimische Gruppen und Vereine:
Saal: 80,00 EUR
Stuhllager: 15,00 EUR
Saal und Stuhllager: 95,00 EUR
Private Veranstaltungen:
Saal: 110,00 EUR
Stuhllager: 20,00 EUR
Saal und Stuhllager: 130,00 EUR
Für das Dachgeschoss bleibt es bei einer Gebühr in Höhe von 20,00 EUR.
Als Termin für die Einsegnung des Gemeinschaftshauses wurde Sonntag, der
11. Januar 2009 festgelegt. Bisher sind hier über 3000 freiwillige
Helferstunden sowie ca. 190 Maschinenstunden geleistet worden.
Zum Gesamtverfahren „Dorferneuerung Richelbach“ informierte
Bürgermeister Seitz über eine Sitzung der Vorstandschaft der
Teilnehmergemeinschaft in der vergangenen Woche.
Hier wurden verschiedene Beschlüsse gefasst, um das Verfahren, welches
jetzt über 20 Jahre läuft, zum Abschluss bringen zu können.
Es wurde das Flurbereinigungsgebiet auf die tatsächlich betroffenen
Grundstücke eingegrenzt, die noch planfestgestellte Maßnahme
„Platzgestaltung am Friedhof“ wurde aufgehoben, der Preis für
Flächenveränderungen beträgt 10,00 EUR/qm.
Im Gemeindewald war, bedingt durch Sturm- und Käferholz, ein
Gesamteinschlag von 1590 fm zu verzeichnen, Erlös 75.000 EUR.
Ursprünglich vorgesehen waren nur 720 fm vorgesehen.
Daneben wurde auch Holz aus dem Privatwald mit verkauft, hierfür wird
ein entspr. Aufwand verrechnet.
Problematisch ist die Situation im Zusammenhang mit dem Rechtlerholz.
Die Holzrechte bestehen, werden in Anspruch genommen, jedoch erfolgen im
Gegenzug keine freiwilligen Leistungen seitens der Bürger.
Durch das Rechtlerholz kann in diesem Jahr kein weiteres Brennholz
angeboten werden.
Bürgermeister Seitz teilt mit, dass derzeit die Rechtslage vom
Gemeindetag geprüft wird. In einer der nächsten Sitzungen wird dies
Thema auf der Tagesordnung sein.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ gab Bürgermeister Seitz
zunächst die erneute Änderung zum Thema „Pflegesack bzw. Pflegetonne“
bekannt. Ab 01.01.2009 wird für Pflegefälle wieder die Tonne eingeführt,
nachdem die erst vor kurzem vom Landratsamt vorgeschlagene Umstellung
auf Pflegesäcke zu erheblichen Beschwerden aus dem betroffenen
Personenkreis geführt hatte.
Im weiteren Informierte der Bürgermeister über ein Gespräch mit der
Stadt Freudenberg. Hauptthema waren hier die DSL-Versorgung sowie das
weitere Vorgehen in Sachen Mobilfunk. Hier will man länderübergreifend
möglichst rasch Lösungen finden. Insbesondere das Mobilfunknetz soll,
nicht zuletzt auch unter dem Aspekt der Sicherheit für z.B.
Waldarbeiter, zeitnah ausgebaut werden.
Für die Altglascontainer beträgt die Entschädigung für das 2. Halbjahr
2008 574,00 EUR.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 06.11.2008
Nachdem der Gemeinderat zunächst zu zwei
privaten Bauanträgen das Einvernehmen erteilte, erfolgte die
Feststellung und Entlastung der Jahresrechnung 2007. Bürgermeister
Wolfgang Seitz informierte, dass die örtliche Rechnungsprüfung am 20.
Oktober 2008 durchgeführt wurde. Es ergaben sich keine Beanstandungen,
sodass der Gemeinderat die Jahresrechnung 2007 einstimmig feststellte.
Gleichzeitig wurde die Entlastung des Bürgermeisters erteilt.
Der Gutachterausschuss im Landratsamt Miltenberg hat die vorläufigen,
gemeindlichen Bodenrichtwerte zur Überprüfung zugesandt. Von Seiten der
Gemeinde besteht mit den Werten Einverständnis, sodass diese als
endgültig festgelegt werden können.
Schon mehrfach hat der Gemeinderat über Möglichkeiten für die Schaffung
von Urnenbestattungen in den gemeindlichen Friedhöfen beraten.
Zwischenzeitlich fand mit dem Bauausschuss auf allen drei Friedhöfen
eine Begehung statt. Hier wurden für jeden Friedhof je ein Standort für
mögliche Erdgräber bzw. eine Urnenwand festgelegt. Diese Standorte
wurden dem Gemeinderat vorgestellt, Zustimmung wurde erteilt.
Auf Vorschlag des Bürgermeisters sollte das Ingenieurbüro Eilbacher,
Miltenberg mit einer vorläufigen Kostenermittlung und mit der
Erarbeitung von Gestaltungsvorschlägen beauftragt werden. Diese
Ergebnisse können dann im Januar 2009 in den jeweiligen
Bürgerversammlungen zur Diskussion gestellt werden.
Der Gemeinderat stimmte dieser Vorgehensweise einstimmig zu.
Im Zusammenhang mit dem Grüngutkonzept des Landkreises zur Erfassung von
Garten- und Grünabfällen legt das Landratsamt einen Vereinbarungsentwurf
vor, in welchem die einzelnen Modalitäten festgeschrieben sind.
Weiterhin wird mitgeteilt, dass sich die Pauschale für die Aufwendungen
der Gemeinde von bisher 1,28 EUR pro Einwohner und Jahr auf 1,50 EUR
erhöht.
Der Gemeinderat stimmte der vorliegenden Vereinbarung zu.
Im Rahmen der Sicherheitsprüfung im Kindergarten wurde die Schaffung
eines zweiten Rettungsweges angeregt. Der Sicherheitsbeauftragte hat
einen Gestaltungsvorschlag erarbeitet. Die Kosten werden sich auf ca.
5.000 bis 7.000 EUR belaufen. Der Gemeinderat betont die Notwendigkeit
dieser Maßnahme, die Sicherheit der Kinder muss hier Vorrang haben. Er
beschloss, den zweiten Rettungsweg so schnell wie möglich einzurichten.
Unter dem Tagesordnungspunkt Informationen und Anfragen gab
Bürgermeister Seitz die Einladung des Marktes Bürgstadt zu einer
Wanderausstellung „Feldgeschworene in Unterfranken“ im Museum in
Bürgstadt bekannt.
Weiterhin informierte er, dass in der Gemeinde Neunkirchen im Monat
Oktober insgesamt 22 Personen arbeitssuchend gemeldet waren.
Für den dritten Platz beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser
Dorf soll schöner werden“ erhielt die Gemeinde einen Gutschein im Wert
von 500,00 EUR für weitere Maßnahmen im Sinne der Ortsverschönerung.
Die Kreisversammlung des Bayer. Gemeindetages findet im November 2008 im
Gemeinschaftshaus in Umpfenbach statt.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 02.10.2008
In der Gemeinderatssitzung am 02. Oktober
2008 informierte Bürgermeister Wolfgang Seitz zunächst über die
Auftragsvergabe für den Einbau neuer Fenster im Kindergarten an die
Firma Schell, Fensterbau Neunkirchen sowie die Anschaffung eines Laptops
für den Bürgermeister.
Anschließend gab er den Rechenschaftsbericht zum Haushalt 2007.
Zusammenfassend stellte er fest, dass sich dieser positiv darstellt, die
örtliche Rechnungsprüfung kann durchgeführt werden.
Einstimmig beschloss der Gemeinderat, das Windelprojekt des Landkreises
zu unterstützen. Demnach erhalten alle Eltern für ihr Kleinkind insg. 26
Windelsäcke, die Kosten hierfür (pro Sack ca. 250 EUR) teilen sich
Landkreis und Gemeinde je zur Hälfte.
Im weiteren Verlauf beriet der Gemeinderat über das Ergebnis der
Verkehrsschau.
Zunächst verdeutlichte der Bürgermeister anhand von Bildern die
Parksituation in der Hauptstraße in Richelbach, welche schon des öfteren
zu Beschwerden bei der Verwaltung führte. Besonders das Parken auf dem
Gehweg führt zu Behinderungen für die Fußgänger. Bürgermeister Seitz
macht deutlich, dass dies generell nicht erlaubt ist. Ein Halteverbot an
der betroffenen Stelle führt nach Auffassung der Fachbehörden dazu, dass
die Autos auf der gegenüberliegenden Straßenseite parken.
Nach ausführlicher Beratung beschloss der Gemeinderat, mit der
betroffenen Person direkt die Situation zu besprechen und darauf
hinzuwirken, dass dieser auf dem eigenen Grundstück Stellplätze für
seine Fahrzeuge herstellt.
Ein weiterer Punkt war die Pflanzung eines Baumes am sog. „Großen Bild“.
2. Bgm. Bick hatte mitgeteilt, dass hier evtl. ein zusätzlicher Baum
angepflanzt werden soll, ein Bürger aus Richelbach würde diesen zur
Verfügung stellen.
Die Fachbehörden raten davon ab, da eine neue Gefahrenquelle für den
Straßenverkehr geschaffen würde.
Der Gemeinderat beschloss, zunächst keine Anpflanzung vorzunehmen und
die Situation neu zu überdenken, wenn der vorhandene Baum beseitigt
wird.
Hauptberatungspunkt war die weitere Vorgehensweise bei künftigen
Urnenbestattungen. Derzeit sind Urnenbestattungen nur in vorhandenen
Familiengräbern bzw. in neu zu erwerbenden Einzelgräbern möglich.
Bürgermeister Seitz erklärt, dass Urnenbestattungen immer mehr zunehmen,
die Gemeinde sollte daher auf ihren Friedhöfen entspr.
Bestattungsmöglichkeiten schaffen.
Er zeigte verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten (Stele, Wand, Grab) für
solche Urnenbestattungen auf.
Nach ausführlicher Beratung beschloss der Gemeinderat, kurzfristig
Möglichkeiten für Urnenbestattungen zu schaffen. Die Gestaltung soll auf
allen drei Friedhöfen gleich sein. Tendenziell soll in Richtung
Urnenwand gearbeitet werden, da die Möglichkeit der Erdbestattung nach
wie vor über ein Einzelgrab gegeben ist.
Die Verwaltung wurde beauftragt, Kostenangebote einzuholen.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ vereinbarte man zunächst
einen Termin für den Bauausschuss. Weiterhin gab der Bürgermeister
bekannt, dass im Zusammenhang mit dem Umbau des Gemeinschaftshauses
Richelbach bisher ein Zuschuss in Höhe von 45.000 EUR vom Amt für
Ländliche Entwicklung ausbezahlt ist.
Beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner
werden“ hat der Ortsteil Umpfenbach einen Preis erhalten. Die Verleihung
erfolgt am Mittwoch, 08. Oktober 2008 um 19.00 Uhr in Mönchberg, hierzu
sind alle Einwohner insb. aus Umpfenbach herzlich eingeladen.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 11.09.2008
Aus der nichtöffentlichen Sitzung im Juli
wurde informiert, welche Firmen einzelne Arbeiten am Gemeinschaftshaus
Richelbach ausführen.
Dies stellt sich wie folgt dar:
Zimmererarbeiten: Firma Stumpf, Neunkirchen, Angebotssumme: 12.123,78
EUR
Maler- und Verputzarbeiten: Firma Bick, Richelbach: Angebotssumme:
18.280,97 EUR
Estricharbeiten: Fa. Göbig, Heinrichsthal, Angebotssumme: 4.169,93 EUR
Kunststofffenster und Rolläden: Fa. Wild, Miltenberg, Angebotssumme:
10.811,15 EUR
Bodenbelagsarbeiten: Fa. Mai, Freudenberg, Angebotssumme: 17.399,17 EUR.
Im weiteren Verlauf der Sitzung erteilte der Gemeinderat seine
Zustimmung zu Sanierungsmaßnahmen am Einzeldenkmal Odenwaldstraße 26 im
Ortsteil Umpfenbach. Hier möchte der Eigentümer eine Stuckdecke
freilegen.
Die bbv-Landsiedlung teilt mit, dass im Ortsteil Neunkirchen ebenfalls
ein freiwilliger Waldtausch vorgenommen werden soll, nachdem dieses
Verfahren im Ortsteil Richelbach kurz vor dem Abschluss steht. Hier
werden kleinere Waldflächen unter den Beteiligten getauscht, sodass
größere, zusammenhängende Waldstücke gebildet werden können.
Der Gemeinderat stimmt der Beteiligung der Gemeinde am Verfahren zu.
Gleichzeitig tritt die Gemeinde wieder als Poolverwalter, analog der
Vorgehensweise in Richelbch, auf.
Die Beratung über die Teilbefreiung von der Konzessionsabgabe für
landwirtschaftliche Betriebe stand zum wiederholten Male zur Debatte.
Die Verwaltung hatte die in einer der vorherigen Sitzung aufgeworfenen
Fragen mit E-on geklärt und auch eine Stellungnahme des Bauernverbandes
eingeholt.
Hier ist festzustellen, dass die Landwirte z.B. für die zur
Verfügungstellung ihrer Felder für Masten jeweils im Einzelfall
entschädigt werden.
Auch haben Mitglieder des Bauernverbandes die Möglichkeit, sich am
Rahmenvertrag zwischen Bauernverband und E-on zu beteiligen und so einen
günstigeren Stromtarif zu erhalten.
Ferner empfehlen der Bayer. Städte- und Gemeindetag, insbesondere aus
Gründen der Gleichbehandlung die Gewährung der Konzessionsabgabe aus
künftigen Verträgen zu streichen.
Diese Ergebnisse wurden den Gemeinderäten bereits mit der Einladung zur
Sitzung zugestellt, sodass Bürgermeister Seitz feststellte, dass heute
nur nochmals der Beschluss vom Dezember 2007 über die Streichung der
Teilbefreiung im neuen Stromvertrag (Gültig ab 2010) zu bekräftigen sei.
Bei einer Gegenstimme wurde dem Vorschlag des Bürgermeisters zugestimmt.
Ausführliche Informationen gab es zur DSL-Versorgung in Neunkirchen.
Auch hier wurde den Gemeinderäten eine Übersicht im Vorfeld zugestellt.
Demnach sind die OT Richelbach und Umpfenbach relativ gut versorgt,
zumindest was den Bedarf eines Privathaushaltes anbelangt, während der
OT Neunkirchen „etwas nachhinkt“.
Eine ungefähre Kostenschätzung der Telekom für einen Ausbau der
DSL-Technik auf Vollversorgung mit 16.000 kbit/s in allen drei
Ortsteilen ergab eine Deckungslücke von etwa 280.000 EUR netto, was von
der Gemeinde zu tragen wäre.
Es gibt auch alternative Ausbauvarianten, die lediglich in Richelbach zu
dieser Vollversorgung führen würde, die Kosten hierfür schlagen mit
60.000 EUR zu Buche.
Von dem in Richelbach zu errichtenden Verteiler ausgehend könnte mit
einer weiteren Investition von etwa 30.000 EUR eine Mindestversorgung
aller Haushalte mit 2000 kbit/s im OT Neunkirchen erreicht werden.
Die gleiche Summe müsste nochmals investiert werden , um im OT
Umpfenbach mind. 5000 kbit/s pro Anschluss zu erzielen.
Der Bürgermeister betonte, dass bei dieser Ausbauvariante ein Ausbau
Umpfenbachs und Neunkirchens unabhängig voneinander möglich ist.
Es bestehen hierfür auch Fördermöglichkeiten. Demnach können
grundsätzlich 50% der gemeindlichen Investitionen, bezuschusst werden,
wobei die Höchstgrenze 50.000 EUR pro Gemeinde beträgt.
Die Gemeinderäte waren sich einig, dass ein Ausbau weiterverfolgt werden
soll.
Der Bürgermeister schlug vor, analog zum Vorgehen in Bürgstadt eine
Bedarfserhebung durchzuführen. Die Gewerbetreibenden und Landwirte
sollen direkt angeschrieben werden. Privathaushalte sollen über das
gemeindliche Amtsblatt auf die Erhebung aufmerksam gemacht werden.
Einstimmig wurde dieser Vorgehensweise befürwortet.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ berichtete Bürgermeister
Seitz über den zügigen Fortgang der Kanalbauarbeiten im OT Neunkirchen.
Eine erfreuliche Information gab er im Zusammenhang mit dem Umbau des
Gemeinschaftshauses Richelbach bekannt. Hier wurde der Austausch der
Türen im Altbestand sowie die Anbringung eines Geländers nachträglich
als förderfähig anerkannt. Gleichzeitig wurde der Fördersatz auf 100.000
EUR aufgestockt, sodass hier der Höchstfördersatz erreicht ist.
Bezüglich der Abfallbeseitigung auf dem Friedhof in Neunkirchen (hier
sind bis jetzt keine Abfallbehältnisse vorhanden) hat die Verwaltung bei
anderen Gemeinden die Vorgehensweise nachgefragt. In allen Gemeinden
bestehen demnach Möglichkeiten, Grünabfälle und Plastik zu entsorgen.
Darüber hinaus enthält auch die gemeindliche Satzung eine entspr.
Regelung.
Es wurde angemerkt, dass dann auch die Ausgaben für den Friedhof
steigen, nachdem der Bauhof die Entsorgung vornehmen muss. Dies wird
sich wiederum auf die Grabgebühren niederschlagen.
Man beschloss, zunächst zwei Container à 240 l für Grünabfälle sowie
eine entsprechende Tonne für Plastikabfall aufzustellen und die
Entwicklung abzuwarten.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen in Neunkirchen werden von der
Bundesagentur für Arbeit für den Monat Juli mit 24 Personen und für den
Monat August mit 20 Personen gemeldet.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 07.08.2008
Im Rahmen der Gemeinderatssitzung nahm
Bürgermeister Wolfgang Seitz die Ehrung verdienter Sammler für die
Kriegsgräberfürsorge vor. „Dienst am Menschen – Dienst am Frieden“, so
die Ausführung des Bürgermeisters.
Dank des Einsatzes der freiwilligen Sammler konnte in der Gesamtgemeinde
der stattliche Betrag von 1.049,90 EUR gesammelt und an die
Kriegsgräberfürsorge weitergeleitet werden.Bürgermeister Seitz verwies
in seiner Ansprache auf die vielfältigen und wichtigen Aufgaben der
Kriegsgräberfürsorge in Ost und West.
Anschließend überreichte er die Dankgeschenke und sprach den Wunsch aus,
dass auch für die diesjährige Sammlung wieder freiwillige Sammler zur
Verfügung stehen bzw. die Bevölkerung die Arbeit der
Kriegsgräberfürsorge mit einer großzügigen Spende unterstützt.
Ein ausführlicher Bericht über die Ehrung wird auf der Seite „Aktuelles“
veröffentlicht.
Aus nicht öffentlicher Sitzung informierte der Bürgermeister über die
Vergabe der Kanalsanierungsarbeiten in der Römerstraße im OT Neunkirchen
an die Firmen Mayer-Bau, Freudenberg und Diringer und Scheidel,
Aschaffenburg. Die Auftragssumme beträgt hier insgesamt ca.125.000 EUR.
Die Arbeiten im offenen Verbau sind hier durchgeführt, die
Sanierungsmaßnahmen im sog. Inliner-Verfahren werden voraussichtlich in
der ersten Septemberwoche begonnen. Hier werden noch Sanierungen im
Wetterspfad und im Knappengrund angeschlossen, welche Kosten von ca.
22.000 EUR verursachen.
Die Spielplätze im OT Neunkirchen und im OT Umpfenbach sowie die Anlagen
im Kindergarten wurden im Juni vom Sicherheitsbeauftragten der Gemeinde
überprüft. An allen Anlagen wurden kleinere Mängel festgestellt, welche
vom Bauhof umgehend beseitigt werden. Weiterhin soll für den
Kindergarten in Absprache mit der Feuerwehr ein Brandschutzkonzept
erstellt werden.
Formsache war die Beschlussfassung über die Einziehung eines Feldweges
in der Gemarkung Richelbach, nachdem dieser im Rahmen des laufenden,
freiwilligen Waldtausches aufgelöst werden soll.
Im weiteren Verlauf der Sitzung gab der Bürgermeister einen
Sachstandbericht über den Umbau des Gemeinschaftshauses in Richelbach.
Hier konnte am Freitag, 01. August 2008 Richtfest gefeiert werden.
Die Arbeiten liegen gut im Zeitplan, Einzelheiten werden bei den
wöchentlichen Baustellenbesprechungen geklärt, was sich bewährt hat.
Für die Landtags- und Bezirkstagswahl bittet der Bürgermeister,
möglichst bald Helfer bei der Verwaltung zu nennen.
Angeregt wurde ferner, im Friedhof im OT Neunkirchen eine Möglichkeit
für die Abfallbeseitigung zu schaffen.
Außerdem wird die Verwaltung gebeten, einen Sachstandsbericht über den
Stand der Breitbandversorgung in Neunkirchen zu erstellen.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 03.07.2008
Zunächst wurde aus nichtöffentlicher Sitzung über den Abschluss der
Kostenvereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft Richelbach im
Zusammenhang mit dem Umbau des Gemeinschaftshauses informiert. Der
Zuschuss beläuft sich hier auf 97.000 EUR, damit ist das Budget im
Rahmen der Dorferneuerung aufgebracht.
Mit dem Abschluss der Umbaumaßnahmen wird dann auch die Dorferneuerung
insgesamt abgeschlossen.
Wie bekannt ist, stehen in allen drei Ortsteilen Kanalsanierungen an.
Das Ing.-Büro Eilbacher hat die Ergebnisse der Kamerabefahrung
ausgewertet. Ingenieur Eilbacher stellte das weitere Vorgehen vor. Für
alle drei Ortsteile wurden die Untersuchungen nach der Dringlichkeit und
den Schäden ausgewertet. Im OT Neunkirchen wurden zwischenzeitlich die
Arbeiten für die Römerstraße und einen Teil der Dr.-Rüttiger-Straße zur
Sanierung in Auftrag gegeben. Im weiteren erklärt Herr Eilbacher, dass
hier viele Haltungen im sog. Inlinerverfahren repariert werden können.
Dies setzt jedoch voraus, dass die Straßendecke und die Wasserleitung in
Ordnung sind. Bei den Schäden an sich handelt es sich häufig um falsch
angeschlossene Hausanschlüsse oder Rissbildungen.
Bevor eine Entscheidung über die Durchführung der offenen Bauweise
gefällt wird, wird eine Begehung mit der Gemeinde erfolgen, um den
Zustand der Straßenober-fläche bzw. der Wasserleitung festzustellen.
Zu den Kosten erklärt Herr Eilbacher, dass sich diese beim
Inlinerverfahren auf ca. 300 € pro Meter und in der offenen Bauweise auf
ca. 900 € pro Meter im Straßenbereich belaufen.
Bgm. Seitz schlägt vor, als nächste Maßnahme die Erftalstraße im OT
Neunkirchen ins Auge zu fassen. Dann wäre dieser Teilbereich
abgeschlossen. Weiterhin stellt er fest, dass im Verwaltungshaushalt
30.000 € zur Sanierung kleinerer Maßnahmen im Inlinerverfahren
vorgesehen sind. Diese sollten im laufenden Jahr 2008 im OT Neunkirchen
investiert werden, da hier aufgrund der laufenden Maßnahme keine
weiteren Baustellen – Einrichtungskosten anfallen. Das Büro soll
zusammen mit der Verwaltung festlegen, welche punktuellen Sanierungen
durchgeführt werden. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorschlag einstimmig
zu.
Im OT Umpfenbach ist festzustellen, dass viele punktuelle Schäden
vorhanden sind, die evtl. im nächsten Jahr über einen erneuten
entsprechenden Haushaltsansatz saniert werden können. Parallel soll
untersucht werden, ob der Bereich Gudenus-straße und ein Teil der
Eichenbühler Straße über eine neue Trasse im Feldweg entwässert werden
kann, um so den Kanal in der Odenwaldstraße zu entlasten. Auch hier wird
eine gemeinsame Begehung stattfinden.
Im OT Richelbach ist hauptsächlich ein Teilstück des Kanals in der
Sportplatzstraße auswechslungsbedürftig. Weiterhin sind auch hier
kleinere punktuelle Schäden zu erkennen.
Man kam zu folgendem Ergebnis:
Für das nächste Jahr wird im OT Neunkirchen die Reparatur des Kanals in
der Erftalstraße ins Auge gefasst. Parallel dazu wird die Entlastung des
Kanals in der Odenwaldstraße im OT Umpfenbach untersucht. Im OT
Richelbach werden vorerst keine größeren Maßnahmen nötig. Evtl. können
über den Verwaltungshaushalt kleinere Sanierungen vorgenommen werden.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde zu zwei privaten Bauanfragen das
Einvernehmen erteilt.
Eine Entscheidung im Zusammenhang mit der Konzessionsabgabe für
landwirtschaftliche Betriebe konnte in der Sitzung nicht getroffen
werden. Der Bauernverband hatte hier beantragt, die Teilbefreiung für
landwirtschaftliche Betriebe weiterhin aufrechtzuerhalten. Nachdem noch
einige Unklarheiten aufgetreten sind, stellte der Gemeinderat die
Entscheidung zurück.
Im Zusammenhang mit der Dorferneuerung Richelbach informierte Bgm. Seitz
über den Abschluss der Kostenvereinbarung mit der
Teilnehmergemeinschaft. Diese ist zwischenzeitlich vom Amt für ländliche
Entwicklung genehmigt.
Unter dem Tagesordnungspunkt Informationen und Anfragen gab der
Bürgermeister bekannt, dass die Entschädigungszahlungen für die
Altlastcontainer, für das Grüngutkonzept sowie der Unterhaltszuschuss
für die Ortsstraßen vom Landratsamt überwiesen wurden.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 05.06.2008
Hauptberatungspunkt der heutigen Sitzung war
die Beratung über die künftige Gebührenkalkulation für die gemeindlichen
Friedhöfe mit entsprechender Kostenanpassung.
Bürgermeister Seitz macht eingangs deutlich, dass die Grabgebühren seit
1996 unverändert wie folgt festgesetzt sind:
Einzelgrab: 102,00 EUR
Familiengrab: 255,00 EUR
Dreifachgrab: 358,00 EUR
Eine Anpassung wurde bei der überörtlichen Rechnungsprüfung angemahnt.
Bisher hat der Gemeinderat mit der Überprüfung der Gebühren abgewartet,
bis auch der Friedhof im OT Neunkirchen in Gemeindeeigentum ist.
Die Verwaltung hat eine Kalkulation erstellt, wonach sich je nach
Grabart (Einzel-, Familien- oder Dreifachgrab) Gebühren von 757,00 EUR
bis zu 2.960.00 EUR errechnen.
Eine solch drastische Erhöhung kann den Bürgern jedoch nicht zugemutet
werden.
Der Gemeinderat beriet ausführlich über eine moderate Anpassung. Im
Verlauf der Diskussion wurde vorgeschlagen, die Gebühren je nach Grab
gestaffelt zu erhöhen, da auch bisher unterschiedliche Beträge erhoben
werden.
Deutlich wurde auch
festgestellt, dass die Gebühr einmalig für eine Laufzeit von 25 Jahren
erhoben wird. Im Bestattungsfall ist dann jeweils nur der
Unterschiedsbetrag zur Aufstockung auf die 25-jährige Ruhefrist zu
zahlen.
Ferner informiert der
Bürgermeister, dass die Verwaltung jeweils ein Jahr vor Ablauf der
25-jährigen Grabnutzungszeit die Grabbesitzer informiert und somit
rechtzeitig auf den dann fälligen Betrag hinweist.
Nach ausführlicher Beratung beschloss der Gemeinderat nachfolgende
Grabgebühren, einheitlich für alle drei Friedhöfe:
Einzelgrab: 600,-- EUR
Familiengrab: 1.000,-- EUR
Dreifachgrab: 1.400,-- EUR
Im weiteren Verlauf wurden die Gebühren für die sonstigen Leistungen im
Zusammenhang mit einer Bestattung entspr. dem Vertrag mit dem
Bestattungsinstitut angepasst und die entsprechende Gebührensatzung
erlassen.
Die Satzung wird im nächsten Amtsblatt veröffentlicht, die neuen
Gebühren gelten ab 01. Juli 2008.
Zugestimmt wurde einem Bauantrag für ein privates Bauvorhaben.
Die Sitzungstermine für das 2. Halbjahr wurden wie folgt festgelegt:
Juli: 03. Juli 2008
August: 07. August 2008 mit Bürgerfragestunde
September: 11. September 2008
Oktober: 02. Oktober 2008
November: 06. November 2008
Dezember: 04. Dezember mit Bürgerfragestunde
Ein weiterer Abstimmungspunkt war die Übernahme von Waldflächen durch
die Gemeinde im Rahmen des privaten Waldtausches im OT Richelbach. Auf
Empfehlung des Revierleiters wird die Gemeinde die angebotenen Flächen
übernehmen.
Informiert wurde über die Abrechnung der Volkshochschule für das Jahr
2007.
Ferner gab Bürgermeister Seitz den Sachstand im Rahmen der
Dorferneuerung Richelbach bekannt. Hier wurde die letzte Maßnahme, der
Umbau bzw. die Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses mit den ersten
Arbeiten an der Außenanlage begonnen.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ gab der Vorsitzende die
Zusammensetzung des neuen Beirates bei der Volkshochschule bekannt.
Kritik geübt wurde an der Tatsache, dass im Zusammenhang mit der
Sperrung der Straße zwischen Pfohlbach und Eichenbühl die Gemeinde
Neunkirchen nicht vom Landratsamt informiert wurde, obwohl die Umleitung
durch ihre Ortsteile ausgeschildert war. Hier sollten die betroffenen
Gemeinden zumindest eine Nachricht erhalten.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 08.05.2008
Der Gemeinderat Neunkirchen traf sich am 08.
Mai 2008 zu seiner konstituierenden Sitzung.
Bürgermeister Seitz gab
in seiner Begrüßungsrede einen kurzen Ausblick auf die anstehenden
Aufgaben im Gemeinderat.
Die Umbauarbeiten am
Gemeinschaftshaus Richelbach, die zunächst ersten Kanalarbeiten in der
Römerstraße im OT Neunkirchen sowie die Sanierung weiterer Ortskanäle
mit teilweisem Straßenausbau werden den Gemeinderat in den nächsten
Jahren beschäftigen. Weiterhin ist in Kürze die Gebührensatzung für den
Friedhof neu zu erlassen, nachdem hier nach Aufforderung durch den
Kommunalen Prüfungsverband eine Kalkulation durchgeführt wurde.
Außerdem müssen die
gemeindlichen Einrichtungen wie Kindergarten, Bauhof, Feuerwehrhäuser im
Auge behalten werden, an denen ständig Investitionen notwendig sind und
sein werden.
Darüber hinaus steht ja
auch noch der Wunsch nach einem Gemeinschaftshaus im OT Neunkirchen im
Raum.
„Es hat keinen Zweck,
das Tempo zu erhöhen, wenn man in die falsche Richtung läuft“. Dieses
Zitat der Politikerin Birgit Breuel stellte der Bürgermeister quasi als
Richtschnur für die Arbeit des Gemeinderates in den Raum.
Er sprach weiter den
Wunsch aus, dass die seither praktizierte, kollegiale Zusammenarbeit
ihre Fortsetzung im neuen Gremium findet. Jeder Gemeinderat sollte stets
seine eigene Meinung einbringen, es wird jedoch auch manchmal der eigene
bzw. der Wille einzelner Personen dem Wohl der Allgemeinheit
unterzuordnen sein.
Die Gemeinderäte
sollten sich als Hoffnungsträger und Vordenker zeigen mit den
erforderlichen Visionen und Perspektiven, -Visionen und Perspektiven für
die Höhengemeinde Neunkirchen, in der es sich lohnt, zu leben.
Anschließend vereidigte
Bürgermeister Seitz die neugewählten Gemeinderäte
Bern Detlef, OT
Umpfenbach,
Schell Michael, OT Neunkirchen und
Scheurich Andreas, OT Richelbach
und wünschte Ihnen alles Gute für ihre Arbeit als Gemeinderat.
Zum Zweiten Bürgermeister wurde GR Armin Bick, OT Richelbach und zum
Dritten Bürgermeister GR Norbert Scheurich, OT Neunkirchen jeweils
einstimmig gewählt.
Die neue Geschäftsordnung sowie die Satzung zur Regelung von Fragen des
örtlichen Gemeindeverfassungsrechtes wurden ohne größere Diskussionen
einstimmig erlassen.
Gleiches galt für die
Besetzung der Ausschüsse sowie die Benennung von Jugend- und
Seniorenbeauftragten.
Diese kann auf der
Homepage der Gemeinde unter dem Stichpunkt „Gemeinderat“ eingesehen
werden.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 29.04.2008
Nach der Fassung des Satzungsbeschlusses für
die Änderung des Bebauungsplanes „Hohe Straße“ bezüglich der Wandhöhe
und der Zustimmung zu einem privaten Bauantrag leitete Bürgermeister
Seitz zu den heutigen Haupttagesordnungspunkten, nämlich den Rückblick
auf die Legislaturperiode 2002 bis 2008 sowie die Verabschiedung der
ausscheidenden Gemeinderäte über.
In seinem Rückblick ging der Bürgermeister kurz auf die Umsetzung
seiner Wahlversprechen „Bürgernähe“, „Transparenz“ und „Aktivität“ ein
und stellte fest, dass dies in vielen Bereichen gelungen sei.
Weiterhin erinnerte er stichpunktartig an die „größten“ Einzelvorhaben
bzw. Ereignisse sowie an quasi „Dauerbrenner“, welche den Gemeinderat
über die ganze Amtszeit beschäftigten bzw. auch vom neuen Gemeinderat
weiter zu beraten sind.
In insgesamt 77 Gemeinderatssitzungen wurden insgesamt bis
einschließlich April 2008 484 öffentliche und 424 nicht öffentliche
Tagesordnungspunkte beraten.
Hinzu kommen 319 Stichpunkte unter dem TOP „Informationen und Anfragen“.
Für die Arbeit mit dem neuen Gemeinderat sprach er die Hoffnung aus,
dass sich die sachliche und kollegiale Art auch hier fortsetzt.
Anschließend wurden die ausscheidenden Gemeinderäte Hermann Horn, 2.
Bgm. Egid Hennig und Hans-Peter Weimer verabschiedet.
Der Bürgermeister ging auf die jeweils übernommenen Ämter bzw.
Funktionen ein und überreichte als Dankeschön den Wappenteller in
Porzellan sowie Weinpräsente.
Ausführliche Berichte zu diesen beiden Punkten sind auf der Homepage der
Gemeinde Neunkirchen unter dem Stichpunkt „Aktuelles“ nachzulesen.
Informiert wurde noch über die Vereidigung von Herrn Dieter Walter,
Neunkirchen als Feldgeschworener sowie die Ernennung der Herren Heinrich
Gehrig, Umpfenbach und Magnus Knörzer, Neunkirchen zu
Ehrenfeldgeschworenen.
Die Gemeinde wird sich mit allen drei Ortsteilen am Wettbewerb „Unser
Dorf soll schöner werden“ beteiligen.
Im Rahmen des Kindergartenfestes übergab Herr Volker Ulrich eine Spende
in Höhe von 150,00 EUR von der Jugendfeuerwehr Neunkirchen an die
Gemeinde. Das Geld wurde für ein neues Spielgerät auf dem Spielplatz im
Knappengrund verwendet.
Nachgefragt wurde nach dem Sachstand im Zusammenhang mit dem
Wasserschaden an der Erftalvolksschule in Eichenbühl.
Bürgermeister Seitz bestätigte, dass Eingaben verschiedener Eltern an
die Gemeinde Eichenbühl eingereicht wurden, die Gemeinde Neunkirchen
wurde darüber benachrichtigt. Die Gemeinde Neunkirchen wird mit
Eichenbühl in Kontakt bleiben um über das weitere Vorgehen informiert zu
sein.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 03.04.2008
Hauptberatungspunkt der heutigen Sitzung war
die Behandlung des Bauantrages der Gemeinde für den Umbau bzw. die
Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses in Richelbach . Dies wird die
letzte große Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung sein.
Bürgermeister Seitz ging ausführlich auf die bisher abgehaltenen
Informationsveranstaltungen für die Bürger und die Besprechungen mit den
Vertretern der Teilnehmergemeinschaft ein. Für alle Bürger gab es
genügend Möglichkeiten, sich mit der Planung zu befassen.
Außerdem wurden Detailfragen wie z.B. Anforderungen aus der Sicht des
Immissionsschutzes bereits im Vorfeld mit dem Landratsamt besprochen.
Die Baupläne beinhalten einen Anbau an der Ostseite des bestehenden
Gebäudes. Der große Saal wird um ca. 6,00 m verlängert, seitlich
erfolgen Anbauten, die als Stuhllager bzw. Räumlichkeiten für den
Musikverein vorgesehen sind.
Im Dachgeschoss wird neben dem vorhandenen Raum eine Dusche vorgesehen.
Bürgermeister Seitz gibt weiter bekannt, dass den Nachbarn vor der
heutigen Sitzung die Pläne vorgestellt wurden.
Angesprochen wurde die Nutzbarkeit der Räume während der Bauphase. Der
Bürgermeister erklärt, dass hier mit Sicherheit mit Einschränkungen zu
rechnen ist, auch wenn eine Zwischenwand eingezogen wird. Die
Dauernutzer wurden bereits entsprechend benachrichtigt. Privatbürger,
welche eine Veranstaltung angemeldet haben, werden nochmals
angesprochen.
Der Gemeinderat erteilte zum Bauantrag einstimmig das Einvernehmen.
Ebenfalls zugestimmt wurde einem privaten Bauantrag.
Ein weiteres Baugesuch musste zurückgestellt werden, da hier zunächst
die Frage der Erschließung zu klären ist.
Aufgrund von Änderungen der Bayer. Bauordnung ist der Erlass einer
gemeindlichen Stellplatzsatzung erforderlich, um nach wie vor die
notwendigen Stellplätze bei Bauvorhaben fordern zu können. Die Satzung
wurde einstimmig beschlossen, nachdem zuvor die Ablösesumme von 1.500
EUR auf 3.000 EUR pro nicht nachgewiesenem Stellplatz erhöht wurde.
Die Eltern der Buskinder aus dem Ortsteil Richelbach haben eine
Verlegung der Bushaltestelle vom Festplatz an die Kreuzung
Kapellenstraße/Schulstraße beantragt. Begründet wird dies damit, dass
aus dieser Umgebung die meisten Kinder zusteigen und auch keine so große
Verkehrsgefährdung wie an der jetzigen Haltestelle besteht.
Der Gemeinderat stimmte diesem Antrag vorerst zu, die Entwicklung soll
beobachtet werden. Es sind nun die Haltestellen des Kindergartenbusses
in der Ortsmitte und an der beantragten Stelle.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ informierte Bürgermeister
Seitz über ein Gespräch mit Vertretern der E-ON im Zusammenhang mit der
Schadensbehebung von Sturm „Emma“. Die E-ON versichert, dass sie immer
bemüht ist, Schäden so schnell wie möglich zu beseitigen. In diesem Fall
waren jedoch so viele Einsätze nötig, dass hier der Einsatz eine längere
Zeit in Anspruch nahm. Auch waren keine Umschaltungen im Mittelspannnetz
möglich.
Die Gemeinde Eichenbühl prüft z.Zt., ob Bedarf für die Einrichtung einer
Kinderkrippe besteht. Auch in Neunkirchen wurde eine Umfrage gestartet,
nachdem Eichenbühl mitteilte, dass Kinder in deren Krippe aufgenommen
werden können.
Im Zusammenhang mit der Sperrung der St 521 zwischen Pfohlbach und
Eichenbühl wurde bemängelt, dass die Umleitung über Richelbach
–Neunkirchen ausgeschildert wurde, ohne die Gemeinde Neunkirchen zu
benachrichtigen. Besonders beanstandet wird die Tatsache, dass
kurzfristig das Wasserschutzgebiet aufgehoben wurde. Hierfür ist kein
Verständnis aufzubringen. Die betroffenen LKW hätten weiträumig
umgeleitet werden müssen. Die Verwaltung wird bei der
Straßenverkehrsbehörde im Landratsamt Miltenberg den Sachverhalt
hinterfragen.
Informiert wurde noch, dass das bei der Fällung anfallende
Schreddermaterial ausnahmsweise auch am Sonntag abgefahren werden muss.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 06.03.2008
Hauptberatungspunkt der heutigen Sitzung war die Beratung und
Verabschiedung des Haushaltes 2008.
Bürgermeister Seitz verwies in seinen Ausführungen zunächst auf die
Vorberatungen in der Verwaltung, dies zusammen mit seinen beiden
Stellvertretern, sowie auf die Behandlung des Planentwurfes im
Gemeinderat in der letzten nichtöffentlichen Sitzung.
Die Darstellung auf der Titelseite, nämlich eine Kanalbausituation,
weist treffend auf die künftigen Ausgaben der Gemeinde in den nächsten
Jahren hin.
Insgesamt kann in diesem Jahr ein sehr positiver Haushalt vorgelegt
werden, was nicht nur auf die Erhöhung der Realsteuersätze im vorletzten
Jahr zurückzuführen ist.
Hauptsächliche Ursachen sind der Anstieg des Einkommensteueranteiles
sowie die Stabilisierung der Gewerbesteuer. Ebenso wurde die
Schlüsselzuweisung angehoben, parallel dazu fällt die Solidarumlage im
dem Jahre 2008 komplett weg.
Beim Holzverkauf werden sich die Einnahmen nach der jetzigen Planung auf
niedrigerem Stand als im Vorjahr einpendeln, was sich jedoch durch den
Sturm „Emma“ schnell ändern kann.
Eine Mehrung ist bei den Gastschulbeiträgen sowie bei der Beteiligung an
den Kosten der Kläranlage zu verzeichnen, ebenso steigt die Kreisumlage
trotz Senkung des Umlagesatzes um ca. 15.000,-- €.
Der Bürgermeister stellt weiter fest, dass die Zuführung vom
Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt in diesem Jahr nicht nur die Höhe der
Mindestzuführung überschreitet sondern sogar das Doppelte, nämlich
200.410,--€ beträgt. Somit verfügt die Gemeinde im neuen Jahr über eine
freie Finanzspanne in Höhe von ca. 95.000,-- €.
Auch die Finanzplanung für die nächsten Jahre errechnet weitere
Zuführungen, unbedingt ist an dieser Stelle jedoch auf die anstehenden,
gemeindlichen Pflichtaufgaben hinzuweisen.
Aus der Jahresrechnung 2007 ergibt sich eine Rücklage in Höhe von
92.790,--€-
Als Konsequenz daraus ist es dieses Jahr möglich, den gemeindlichen
Haushalt zum ersten mal seit 5 Jahren ohne neue Kreditaufnahme
abzuschließen.
Im weiteren verweist der Bürgermeister auf eine evtl. Überprüfung der
Friedhofsgebühren, hier fordert die überörtliche Rechnungsprüfung eine
Neukalkulation.
Für die nächsten Jahre stehen verschiedene, größere Kanalsanierungen,
teils mit Straßenausbau, an. Hier wird in diesem Jahr mit Arbeiten in
der Römerstraße begonnen.
Weiterhin muss der Schuldenabbau, insbesondere bei den
Finanzierungsgesellschaften „Bayerngrund“ und „BLE“ absolute Priorität
haben.
Bürgermeister Seitz bedankte sich abschließend bei den Mitarbeitern im
Bauhof und im Kindergarten für ihre geleistete Arbeit.
Gleiches galt den Mitarbeitern in der Verwaltung, auf deren
Unterstützung er als ehrenamtlicher Bürgermeister besonders angewiesen
ist.
Gleichzeitig bedankte er sich bei allen Gemeinderatskollegen und sprach
gleichzeitig die Hoffnung aus, dass sich diese kommunalpolitische
Verantwortung auch im „neuen“ bzw. neu gewählten Gemeinderat fortsetzt.
Nach Erläuterung der einzelnen Ansätze im Haushaltsplan wurde dieser vom
Gemeinderat einstimmig verabschiedet. Ebenfalls beschlossen wurden die
Haushaltssatzung, der Finanz- und der Stellenplan.
2. Bürgermeister Egid Hennig lobte im Anschluss die Haushaltspolitik des
Ersten Bürgermeisters, die durchwegs positiv zu beurteilen ist. Nur so
konnte durch sparsames Handeln der Schuldenabbau vorangetrieben werden.
Dies sollte auch weiterhin im Vordergrund stehen.
Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde die Auftragserteilung zur
Durchführung der Bestattungsarbeiten auf den gemeindlichen Friedhöfen an
das Bestattungsinstitut Zeller, Eichenbühl-Riedern bekannt gegeben.
Im weiteren Verlauf der Sitzung beschloss der Gemeinderat die
Weiterführung der Bebauungsplanänderung „Hohe Straße“. Die Planung liegt
demnächst öffentlich aus, ein entsprechender Hinweis erfolgt im
Amtsblatt.
Unter dem TOP „Informationen und Anfragen“ gab Bürgermeister Seitz
bekannt, dass aufgrund der Anmeldungen für den Kindergarten eine Fahrt
mehr nötig wird.
Der Sturm „Emma“ hat Sturmholz von ca. 500 fm verursacht. Je nach
Witterung wird dieses aufgearbeitet.
In diesem Zusammenhang wurde bemängelt, dass am Sturmtag selbst fast
acht Stunden in allen drei Ortsteilen kein Strom zur Verfügung stand.
Ursache war ein Baum, der auf die 20kV-Leitung gestürzt war. Bei der
e-on ist nachzufragen, warum sich die Behebung des Schadens auf den
ganzen Tag erstreckte.
An der Flursäuberungsaktion „Wir räumen unseren Landkreis auf“ werden
sich die Jugendfeuerwehren beteiligen.
Zum Abschluss der öffentlichen Sitzung bedankte sich Bürgermeister Seitz
bei allen Helfern und nicht zuletzt Wählern bei der Kommunalwahl am
vergangenen Sonntag.
Der Gemeinderat setzt sich wieder mit je 4 Vertretern aus jedem Ortsteil
zusammen.
Nach dem amtlichen Endergebnis erhielt er als Bürgermeister 97,40 %
aller gültigen Stimmen, wofür er sich ausdrücklich bedankte, verbunden
mit der Zusage, diesem eindeutigen Wählerauftrag auch in den nächsten
sechs Jahren gerecht zu werden.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 14.02.2008
Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde über die
Beschaffung verschiedener Ausrüstungsgegenstände für die Freiwilligen
Feuerwehren informiert.
Anschließend beriet der Gemeinderat über die Ausschreibung der ersten
Maßnahme im Zusammenhang mit den anstehenden Kanalsanierungen.
Dringlichkeit besteht hier lt. Auskunft des Ingenieurbüros in der
Römerstraße und in einem Teilstück in der Dr. Rüttiger Straße im
Ortsteil Neunkirchen. Die Maßnahme soll größtenteils im sog.
Inliner-Verfahren durchgeführt werden, lediglich ein Teilstück muss im
offenen Verbau saniert werden. Baubeginn soll im Frühjahr sein, sodass
die Arbeiten bis Herbst abgeschlossen werden können.
Der Gemeinderat beauftragte das Ingenieurbüro Eilbacher mit der
Ausschreibung der Sanierungsmaßnahme.
Weiterer Beratungspunkt war die Dorferneuerung Richelbach. Hier ist die
Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses vorgesehen. Bürgermeister
Wolfgang Seitz informierte über Gespräche im Amt für Ländliche
Entwicklung sowie mit der Teilnehmergemeinschaft. Um die Maßnahme zügig
durchführen zu können, ist es insbesondere auch für die finanzielle
Abwicklung von Vorteil, wenn die Gemeinde als Bauträger auftritt.
Der Bürgermeister stellt deutlich fest, dass die Gemeinde nur die
Bauträgerschaft übernimmt, aber keinerlei finanzielle Verpflichtung
eingeht. Hier muss die Richelbacher Vereine GbR ihr Guthaben aus der
850-Jahr Feier zur Verfügung stellen bzw. Eigenleistungen erbringen.
Dies muss schriftlich mit der Gemeinde vereinbart werden. Weiterhin wird
die Baumaßnahme im Rahmen der Dorferneuerung bezuschusst. Die Bürger
werden in einer Versammlung am Donnerstag, 21. Februar 2008 über die
Planungen informiert und haben hier Gelegenheit, ihre Meinung zum
Vorhaben vorzutragen.
Nach eingehender Beratung beschloss der Gemeinderat die Übernahme der
Bauträgerschaft und bevollmächtigte den Bürgermeister, die erforderliche
Vereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft abzuschließen. Vorher muss
die Kostenzusage der Richelbacher Vereine schriftlich vorliegen.
Dem Änderungsvertrag zum Schulvertrag mit den Gemeinden Bürgstadt,
Eichenbühl und Collenberg wurde zugestimmt. Es handelt sich hier um eine
redaktionelle Textergänzung im Zusammenhang mit der Auslagerung der
Klassen in die Schule Eichenbühl.
Zu einem privaten Bauantrag im Baugebiet „Tränkwiese“, OT Umpfenbach
wurde ebenfalls Zustimmung erteilt.
Die Wahlhelfer erhalten ein Erfrischungsgeld in Höhe von 20,-- EUR pro
Tag. Diese Regelung gilt für alle Wahlen in der nächsten
Legislaturperiode des Gemeinderates.
Unter dem TOP Informationen und Anfragen informierte Bürgermeister Seitz
als erstes über die anstehende Schöffenwahl. Die Gemeinde Neunkirchen
muss einen Bewerber melden, ein entspr. Hinweis erfolgt im gemeindlichen
Amtsblatt am 19.02.2008.
Ferner gab er den Termin für die Landkreisaktion „Saubere Flur“ am
15.03.2008 bekannt. Bei den Jugendfeuerwehren soll um Teilnahme
nachgefragt werden.
Ein weiterer Ehrenbürger aus dem Ortsteil Neunkirchen, Herr Albin
Schiering, wurde zwischenzeitlich auf der entspr. Seite der
Gemeindehomepage aufgeführt.
In der letzten Sitzung wurde wegen der finanziellen Entwicklung der
Stiftung Altenhilfe nachgefragt. Der Bürgermeister informierte über die
positive Entwicklung seit dem Jahre 2002.
Bericht über die
Gemeinderatssitzung am 10.01.2008
Bürgermeister
Wolfgang Seitz gab zu Beginn der Sitzung den Beschluss über die
Auftragsvergabe an das Büro Wegner, Veitshöchheim zur Durchführung des
Änderungsverfahrens für den Flächennutzungsplan und Aufstellung eines
Bebauungsplanes im Zusammenhang mit den geplanten Fotovoltaikanlagen
bekannt. Ferner teilte er mit, dass der Einbau der Fenster im
Untergeschoss des Kindergartens an die Fa. Schell, Neunkirchen vergeben
wurde. Die Fenster sind zwischenzeitlich eingebaut.
Hauptberatungspunkt der ersten Sitzung im neuen Jahr war ein Antrag zur
Änderung des Bebauungsplanes „Hohe Straße".
Einige Bauplatzbesitzer möchten ein Wohnhaus im sog. „Toskana-Stil",
zweigeschossig errichten. Hierfür müsste die zulässige Wandhöhe auf 6,00
m erhöht werden.
Die Verwaltung hatte hierzu im Vorfeld die Stellungnahme des
Kreisbauamtes eingeholt. Dieses verweist auf die bereits relativ
großzügigen Festsetzungen in Bezug auf Dachneigung und Geschossigkeit im
Bebauungsplan.
Nach ausführlicher Beratung im Gremium beschloss der Gemeinderat
mehrheitlich, das Änderungsverfahren einzuleiten.Die Bürger und Behörden
haben im Verfahrensablauf die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben bzw.
Bedenken vorzubringen.
Hierüber muss der Gemeinderat dann erneut entscheiden.
Zu einem privaten Bauantrag wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Informiert wurde der Gemeinderat über den Jahresbericht 2007 der
Stiftung Altenhilfe im Landkreis Miltenberg.
Beim TOP Informationen und Anfragen erinnerte Bürgermeister Seitz an die
Kommunalwahlen am 02. März 2008 und bat um rechtzeitige Meldung von
Wahlhelfern an die Verwaltung.
Weiterhin wird der Jahresbeitrag an den Tierschutzverein in Höhe von
581.78 EUR angefordert.
Im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des Rauchverbotes in öffentlichen
Gebäuden wurde Hausordnung entsprechend ergänzt. Zusätzlich soll in
jedem Gemeinschaftshaus ein entspr. Verbotsschild angebracht werden.
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